Anne Marie, Gloria Theater Köln, 04.04

Anne Marie, Gloria Theater Köln, 04.04.2018

“And there goes the alarm ringing in my head like somebody said, “don’t you trust him, no”. Texting from his ex, what did you expect? Now you’re lying here knowing where he goes.”
Mit diesen Textzeilen konnte Anne Marie 2016 erstmalig international die Charts erobern, nachdem sie zuvor bereits durch diverse Kollaborationen mit Rudimental und Clean Bandit auf sich aufmerksam machen konnte. Es folgten Hits wie „Ciao Adios“ oder „Heavy“ und jüngst der Track „Friends“, der momentan die deutschen Charts dominiert.  Von den Fähigkeiten der

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MC Fitti, Kesselhaus – Schlachthof Wiesbaden, 22.03.2018

GEILON! Ein trashiges, karnevalistisch-anmutendes Publikum im sonst so spießigen Wiesbaden, das neben pinken Tutu-Röcken auch hautenge, neonfarbene Fitnessleggings oder Palmenbrillen trägt? Ein Regen aus bunt-glitzerndem Konfetti, welches nach der Show nicht nur sämtliches Haupt und Haar, sondern auch jeden verbliebenen Millimeter des Raumes bedeckt? Und eine Setlist, bestehend aus Songtiteln, die genauso gut die beliebtesten Jugendwörter der vergangenen Jahre widerspiegeln könnte? – Ja, genau so lässt sich der Abend eines legendären Konzertbesuchs von MC Fitti in Worte fassen:

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Frank Carter & The Rattlesnakes, Luxor Koeln, 25.03.2018

Frank Carter & The Rattlesnakes, Luxor Köln, 25.03.2018

Frank Carter steht mit seinen Klapperschlangen seit nunmal drei Jahren für Konzerte, bei denen niemand still steht und zerlegt regelmäßig Locations buchstäblich in ihre Einzelteile. Auch das Kölner Luxor – schon Monate zuvor ausverkauft – durfte das nun auf der Tour zu seiner zweiten Platte „Modern Ruin“, die bereits im Januar 2017 erschienen war, am eigenen Leib erleben, kam aber nochmal mit einem blauen Auge davon.

Der langgestreckte Club im Süden der Domstadt eignet sich mit seinem bei ausverkauften Shows notwendigen Wellenbrecher und seiner doch recht engen Tanzfläche

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Editors, Halle Muensterland Muenster, 24.03.2018

Editors, Halle Münsterland Münster, 24.03.2018

Nicht viele Bands können, ohne dass es von allen Seiten Kritik hagelt, zu ausufernden Stadiongesten greifen. Mit ihrem sechsten Album „Violence“ gelang es der britischen Indie-Rock-Band Editors erstmals ihre elektronischere mit der rockigeren Seite zu vermischen. Dieses Gebräu führte jedoch dazu, dass man nicht selten etwas wie Coldplay zu ihren besten Zeiten klang. Wir kamen zu dem Schluss, dass das Quartett trotz großer Gesten immer noch zu den wichtigsten Künstlern des ruhigeren Indie gehören. Auch für ihre Tour packen die Editors nun eine ordentliche Portion Theatralik

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Leoniden, E-Werk Köln, 22.03.2018

Leoniden (Donots-Support), E-Werk Köln, 22.03.2018

Das prallvolle Blue Shell in Köln im Frühling 2017, der Hexenkessel The Tube inklusive schwitziger Indie-Party im Herbst desselben Jahres, vor Franz Ferdinand im riesigen Palladium und nun vor den Donots im tausendfach entspannteren gegenüber gelegenen E-Werk. Wir konnten die Kieler Indie-Newcomer Leoniden schon in den unterschiedlichsten Settings erleben und konnten bislang von dem aufstrebenden Quintett ausnahmslos begeistert werden. Nun nahmen wir die Band bei ihrem knapp halbstündigen Donots-Warm-Up nochmal genauer unter die Lupe, suchten nach

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The World Is A Beautiful Place & I'm No Longer Afraid To Die, Gebäude 9 Köln, 21.03.2018

The World Is A Beautiful Place & I’m No Longer Afraid To Die, Gebäude 9 Köln, 21.03.2018

Manchmal deutet sich schon beim Voract an, wie ein Abend verlaufen wird. So auch bei The World Is A Beautiful Place & I’m No Longer Afraid To Die, die momentan ihr drittes Album „Always Foreign“ betouren – übrigens für uns eine der Emo-Platten des letzten Jahres – und sich die Kamikaze Girls aus der UK als Einheizer einpackten. Diese erwiesen sich als perfekten Opener für das amerikanische Sextett. Bestehend aus Sängerin und Gitarristin Lucinda Livingstone und Schlagzeuger Conor Dawson spielt die Band progressiven Riot-Punk und weiß mit seinem ersten

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Kat Frankie, Kulturkirche Köln, 20.03.2018

„If you wanna be heard, gotta speak louder.” 2004 ist Kat Frankie von Australien nach Berlin gezogen. Um ihre Musikkarriere voranzutreiben. Hat mit Künstlern wie Olli Schulz oder Clueso zusammengearbeitet und immer wieder mit ihrer Musik begeistert. Anfang Februar veröffentlichte sie mit „Bad Behaviour“ ihr viertes Studioalbum, auf dem sie eine ganz neue Art von Kreativität aufzeigt. Vergangenen Dienstag durften wir uns von den Qualitäten der Sängerin nun endlich auch live überzeugen:

Kat Frankie begeisterte an diesem Abend mit ihrer wahnsinnig guten Stimme. Sie erfand sich nicht

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Wanda Dortmund 3

Wanda, Phoenixhalle Dortmund, 21.03.2018

Die Phoenixhalle in Dortmund hat es aber auch nicht leicht. Seitdem SDP Mitte November die Pforten zu den neuen vier Konzertwänden eröffnet haben, steht die Halle unter keinem guten Stern. Ständig gibt es Beschwerden seitens der Anwohner (die mindestens 250m weit wegwohnen), sodass Konzerte um Punkt 22h abgebrochen werden. So ganz glatt scheint das mit dem Rumnörgeln aber wohl nicht zu klappen, immerhin wird am 27.4. mit Die Fantastischen Vier die Halle offiziell eröffnet. Die Biermarke „Warsteiner“ konnte als Sponsor gefunden werden, der Name wird damit in „Warsteiner

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Donots, FZW Dortmund, 20.03.2018

Auch Mitte März herrschen noch immer eisige Temperaturen, zumindest draußen. Im ausverkauften FZW sollte es heute noch richtig heiß werden! Voller Vorfreude hat sich hier schon recht früh eine  große Menschenmenge eingefunden, die schon vor Beginn des Konzerts lautstark grölt.

Als Supportband für diesen Tourblock haben sich die Donots die Leoniden ausgesucht. Wer sich für Indie aus Deutschland interessiert, kennt die Kieler Band natürlich längst. Da wir am heutigen Abend vermehrt Punk-Fans im Publikum haben, schauen einige doch recht irritiert drein. Die Leoniden lassen sich davon

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Tonight Alive, Luxor Köln, 15.03.2018

Ein etwas anderes Paket aus dem breitgefächerten Pop-Punk-Band-Katalog bot am 15.03.2018 das Line Up im Luxor in Köln.

Zunächst legte sich eine dunkle Regenwolke über den gut gefüllten Zuschauerbereich, als die britische Band The Gospel Youth ihren allerersten Köln-Auftritt absolvierte und gleich zu Beginn ankündigte, “some very sad songs” zu präsentieren. Und damit behielten sie Recht: den Anfang machte hierbei das zugleich deprimierende wie grandiose “I Will Deliver You To The Fireflies” – dem Opener des Debütalbums “Always

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