Minipax_1984_EP Cover

Punk-Rock meets George Orwell

Hallo Punk-Rock! Die fünf Jungs von Minipax (Orwells Ministerium für Frieden) haben ihre persönlichen Erfahrungen in den verschiedensten Punk-Bands gemacht, die an den verschiedensten Orten dieser Erde unterwegs waren. Im Februar veröffentlichten sie ihre erste Fünf-Song-EP, die sich auch ganz auf den Inspirationsgeber Orwell bezieht: 1984! Ganz in Punk-Rock-Manier wird ins Mikrofon geschrien und dem Ärger über die aktuell politische und gesellschaftliche Situation Luft gemacht. Das klappt und wer Punk-Rock mag, sollte sich Minipax dringend mal genauer anhören!

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Niila_Gratitude_Albumcover

Schmuserock und Sonnenschein im Ohr

Dass solch sonnige Musik aus dem im Winter doch recht dunklen und kalten Finnland kommt, ist seltsam und logisch zugleich. Seltsam, weil doch halbjährlich die Dunkelheit vorherrscht. Logisch aber, weil, wo die Sonne kaum scheint, muss man eben selber Sonnenschein verbreiten. Und das macht der 28-jährige Niila Arajuuri auf seinem Debüt-Album Gratitude mit einer Leichtigkeit, die einen schier sprachlos stehen lässt! Zwischen verschmusten Songs zum Zärtlichkeiten austauschen und Liedern, die die unentdeckte Wanderlust wie einen Waldbrand entfachen, packt Niila plötzlich unverhofft einen Jack-Johnson-Sound aus, um kurz darauf mit den ein oder anderen Hip-Hop-Einflüssen aufzuwarten. Gratitude ist einer sehr abwechslungsreiches Album. Wer Jack Johnson mag, wird mit Niila eine echte Alternative finden, denn er bringt frischen Wind!

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AnnenMayKantereit_Alles nix konkretes_Albumcover

Was für ein Röhren!

Das Debüt Alles Nix Konkretes von AnnenMayKantereit ist da! Im Gegensatz zu anderen Rezensionen möchte ich nicht auf den beeindruckenden Aufstieg von der Straße bis zur eigenen Scheibe bei einem Major-Label eingehen. Ich möchte diese CD auch nicht so negativ betrachten wie es zum Beispiel hier zu lesen ist. Stattdessen möchte ich darauf eingehen, was diese Band ausmacht: Die Stimme von Henning May nämlich, ist das Alleinstellungsmerkmal, weil sie so klingt wie sie klingt und, weil man sie diesem schlaksigen Pianisten nicht zutrauen würde. Ansonsten trifft der Albumname den Inhalt ziemlich gut: Alles nicht so besonders konkret, und trotzdem kriegt man bei einigen Liedern eine Gänsehaut. Die Scheibe ist ein wenig ambivalent, absolute Ohrwürmer sind dabei und Lieder, die man recht schnell wieder aus dem Gedächtnis verliert. Auch egal, die Tourtickets sind vergriffen, ein sich-gut-verkaufendes grundsolides Album ist auf dem Markt und die drei Musiker AnnenMayKantereit sowie der zugehörige Bassist Malte Huck lassen es sich gutgehen. Hör' mal rein, vielleicht sprechen dir die deutschen Texte aus der Seele, vielleicht aber auch nicht!

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Jain_Album_Cover_Zanaka

Ein bisschen so wie Wrestling!

Hier ist Jains langersehntes Album Zanaka! Die aus Toulouse stammende Sängerin beeindruckt extrem mit ihrem ganz speziellen Sound. Während Jain in Come noch mit einer Art Reggae-/Dance-Hall-Klang experimentiert, ändern sich Beats und Tonalität von Track zu Track und sogar teilweise innerhalb einzelner Lieder deutlich! Mal schwankt das Ganze in Richtung Hip-Hop, dann wieder Richtung Indie. Sehr sehenswert ist im Übrigen auch das Video zur Single (siehe unten). Insgesamt klingt Zanaka wie eine Jam-Session auf höchstem Niveau, vorausgeplant, aber man merkt es nicht, wenn man nicht gesondert drauf achtet. Ein bisschen so wie Wrestling!

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John Dahlbäck - Saga

Heute mal Party oder was?

Mehr als zehn Jahre ist es inzwischen her, dass John Dahlbäck sein erstes Album veröffentlicht hat. Und nun steht mit „Saga“ bereits das sechste Werk in den Regalen der Plattenläden. Mit 30 Jahren bringt der DJ es also bereits auf eine ganze Reihe an Songs – was unter anderem daran liegt, dass er in einer äußerst musikalischen Familie aufgewachsen ist und dementsprechend auch selbst bereits früh begann, Musik zu produzieren. Für alle Liebhaber von feinster Clubmusik empfehle ich besonders die Hits „Raven“ und „Ain’t You“. Einer guten Party steht damit nichts mehr im Wege!

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Holy Grove_Holy Grove_Albumcover

Das Schwergewicht Holy Grove rockt, dass sich die Balken biegen!

Heftig heavy und schön tief rocken Holy Grove mit ihrem selbstbetitelten Debüt Holy Grove (VÖ: 18.3.) sich durch die Herzen von echten Rock-Liebhabern. Dazu gehören ganz besonders: Getragene Old-School-Riffs, die man sich nach ein paar Minuten zuhören schon unbedingt live anhören möchte. Und selbstverständlich dürfen virtuose Gitarrensoli auch nicht fehlen. Dass die Band an die Zeit der 70er-Jahre anschließen möchten, ist unüberhörbar, so kann sich der geneigte Hörher beispielsweise bei Nix an einer knappen Minute Outro erfreuen; vor dem inneren Auge sieht man die Band schon die Bühne verlassen und in Soundgarden-Manier die Saiteninstrumente an die Amps stellen. Mal nur angemerkt: Mit nur sieben Tracks bringt es die CD auf immerhin 43 Minuten Spielzeit. Wer also Spaß an ausufernden Rock-Klängen hat, ist hier richtig.

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P1_Club___Meet_Me_Behind_The_Door_Vol_2_Cover_CMYK

Let’s dance together in sweet harmony!

Unbeschwerte Beats, gute Laune, sonniges Wetter, kalte Fritzcola, auf der Wiese sitzen und alles riecht nach Frühling. Zwar ist der Wind noch etwas zu kalt für die volle Brise Glücksgefühle in den letzten Tagen, aber die neue Compilation P1 Club – Meet Me Behind The Door Vol.2 bringt uns schon ziemlich nah an das gewünschte Gesamtergebnis. Dabei sind natürlich mal wieder sämtliche Helden, die sich im Deep House wohlfühlen und eine erfolgreiche Single nach der anderen releasen. Die Rede ist von DJs wie Sons of Maria, Gestört aber Geil, Nora En Pure und vielen, vielen mehr. Sechzig Songs finden sich insgesamt auf den drei CDs wieder, eine Autofahrt von Köln bis München ohne musikalischen Stillstand ist also problemlos möglich. Ich muss nun aufhören zu schreiben und lasse mich lieber weiter von den entspannten Deep House-Beats weitertreiben und lehne mich zurück.

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Star Wars Headspace

Tanzen mit Darth Vader!

Jemand, der mit Star Wars absolut gar nichts anfangen kann, rezensiert ein Album, das den Namen des Films schon im Titel trägt. Ja, durchaus wieder einmal eine clevere Idee von mir. Wenn man sich allerdings schließlich die Tracklist des von Rick Rubin zusammengestellten Werks "Star Wars Headspace" anschaut, stellt man schnell fest, warum die CD auch für Zuhörer lohnt, die nicht unbedingt die größten Fans des Filmepos sind. Beliebte und bekannte DJs wie Baauer, Röyksopp, Bonobo, Kaskade und einige mehr haben bekannte Geräusche und Klänge aus dem Star Wars Universum genutzt, um daraus stimmungsvolle Beats zu basteln. Wenn du zukünftig also um fünf Uhr morgens im Club gröhlende Wookies oder das laute Atmen Darth Vaders schweren Atem hinter dir hörst - liegt es diese eine Mal vermutlich nicht am Alkohol. Wahrscheinlich steht dann einfach ein toller DJ hinter dem Mischpult und hat die "Star Wars Headspace"-CD ebenfalls für sich entdeckt. Kann man auf jeden Fall feiern!

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MASSENDEFEKT ECHOS

Schon wieder Punk aus Düsseldorf!

Schon wieder Punk aus Düsseldorf – und schon wieder guter! Massendefekt haben mit „Echos" erst kürzlich ein neues Album veröffentlicht und bieten hier gewohnt guten Punkrock, wie man ihn aus der Landeshauptstadt gewohnt ist. Dabei klingt die Gruppe jedoch nicht so rotzfrech wie andere Kapellen, sondern hat sich stattdessen eher auf eine saubere Produktion fokussiert. Und auch diese kann sich definitiv hören lassen – so lassen sich gleich einige Ohrwürmer schon beim ersten Durchlauf der CD ausmachen. Weiter so, Massendefekt!

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bouq. Family & Friends EP Vol. 9_bouq36_Cover

Die neue bouq. Family & Friends EP ist da!

Immer wenn das bunte Label für elektronische Tanzmusik bouq. eine neue EP auf den Markt bringt, schlagen die Freunde der härteren Klänge vor Freude Purzelbaum. Das Label aus Mainz trägt die Sonne im Herzen und genau deshalb sehen die Grafiken auch so sommerlich und freundlich aus. Wie das jetzt mit härteren Klängen zusammenpasst? Dazu tanzt man nun mal besonders gern in dunklen Clubs oder eben im warmen Sonnenlicht! Bouq. schafft es immer wieder, talentierte Produzenten auf den Family & Friends EPs zu vereinen. Mit Szkatulski & Kosmalski ist auf der neuen bouq. Family & Friends EP Vol. 9 ein polnisches Duo am Start, welches mit beeindruckend bösen Bässen um sich schmeißt. Genau die Mucke, die einen im nachbarschaftlichen Kellerclub die ganze Nacht zum durchtanzen antreibt, ganz ohne Vocals, versteht sich. Dass die meisten Posts auf ihrer Facebookseite noch auf Polnisch verfasst sind, halten wir für ein gutes Zeichen! Die anderen zwei Tracks sind vom altbekannten Matt Sassari aus Marseille sowie dem italienischen Techno-Produzenten D-Deck gemeinsam produziert worden. Auch diese beiden heben die Motivation der Stampfenden in neue Höhen und garnieren die ohnehin treibenden Beats mit schön tiefen und verzerrten Vocals die unter anderem von "... killing things" erzählen. Schön fies!

Und so klingt das:

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