Evanescence – Synthesis

Gefühlvolle Piano-Klänge, begleitet von dunklen Streichern – so startet „Synthesis“ , das neue Album von Evanescence. Um die Band rund um Frontfrau Amy Lee war es musikalisch sechs lange Jahre ziemlich ruhig geworden und auch „Synthesis“ ist eigentlich kein neues Album im klassischen Sinne. Die meisten der sechzehn Songs gab es bereits auf den bisherigen Alben der Band zu hören, doch „Synthesis“ ist kein einfallsloses Best Of Album, wie viele Pop-Bands es zu veröffentlichen mögen.

Schon immer liebten Amy Lee und ihre Bandkollegen das Spiel mit

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FJØRT - Couleur

FJØRT – Couleur

Das letzte, zweite Album „Kontakt“ hatte der Aachener Post-Hardcore Band FJØRT unerwartet viele Türen geöffnet. Klar, Potential hatte die talentierte Band auf jeden Fall, normalerweise findet „Musik mit Geschrei“ in der Mainstream-Rock-Szene aber kaum Platz. Bei FJØRT war das anders. Die Clubs waren reihenweise ausverkauft, vielleicht auch gerade weil die Band ein sehr intensives und nahbares Live-Spektakel bietet, das Album ging massenweise über die Ladentheken. Auf ihrem Durchbruchswerk aus dem Jahr 2015 mischte das Trio hallige, hohe Gitarrenmelodien mit krachenden Basslines

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Prinz Pi – Nichts war umsonst

„Ist das noch Hip-Hop, oder ist das schon Pop?“. Diesen Satz hörte man, so oder so ähnlich, in den letzten Jahren immer häufiger, wenn es um neue Alben von Deutschrap-Urgesteinen ging. Vorwürfe von Massentauglichkeit, Kommerz, Ausverkauf und verlorener Realness lassen dann auch meist nicht lange auf sich warten und sind in einzelnen Fällen wohl auch durchaus berechtigt. Mit dem Release seines mittlerweile vierzehnten Albums „Nichts war umsonst“, das ebenfalls sehr poppige Elemente aufweist, steht dem Berliner Friedrich Kautz, besser bekannt als Prinz Pi, wahrscheinlich das Gleiche

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Anti-Flag – American Fall

Seit ihrem letzten Album „American Spring“ ist mit Trump und Co. einiges in den USA geschehen und liefert mehr als genügend Gründe für ein neues Anti-Flag Album. Mit „American Fall“, das am 3. November erscheint, bringen die US-Punkrocker ihr inzwischen 10. Studioalbum raus. In typischer Anti-Flag Manier wird wieder gegen Trump, gegen Rassismus und gegen Faschismus gesungen.

Der erste Song „American Attraction“ überrascht beim Hören, da er wesentlich poppiger und mit stark bearbeiteter Gesangsstimme von Justin Sane daherkommt. Dieses ist wohl auch der Titel bei dem man den Einfluss

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