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Get Cape. Wear Cape. Fly. – Young Adults

Vier Jahre nach der letzten Veröffentlichung im Namen des Projekts Get Cape. Wear Cape. Fly. gibt es wieder neue Klänge für treue Fans und Neuentdecker! Sam Duckworth heißt der Mastermind hinter dem Projekt und auf der neuen Scheibe Young Adults (VÖ: 19.01) bleibt er dem Sound der vorherigen Alben sehr schön treu. Hierbei bilden oftmals gezupfte Gitarrenklänge die Basis, welche dann mit Duckworth’s eingängiger Stimme (Achtung, Britisch) kombiniert werden. Als sehr charakteristisch reiht sich in manchen Lieder dann wieder die Trompete in die Reihe der Instrumente

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Alt-J Köln

Alt-J, Palladium Köln, 17.01.2018

Gleich zu Beginn des Jahres touren diverse erfolgreiche Bands aus allen Genre durch Deutschland. So auch Alt-J, die Indie-Institution, die spätestens seit ihrem Erfolgsalbum „An Awesome Wave“ jedem Fan dieser Musikrichtung ein Begriff sind. Ob man der zugegebenermaßen sehr verschrobenen Musik des Trios etwas abgewinnen kann, bleibt natürlich Geschmackssache. Ob auf Platte oder live – sie scheinen den Durchbruch geschafft zu haben, denn das Palladium ist mal wieder ausverkauft.

Als Support-Act war an diesem Abend Marika Hackman mit dabei. Den Gitarren-Indie mit einigen Shoegaze-Elementen

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twoonacouch And I Left

twoonacouch – And I Left

Ganz zu Beginn klingen sie wie Defeater, dann wird die Härte und Emotionalität ein wenig gedämpfter ausgelebt und der Hörer hat das Gefühl sich auf der neuen Platte von The Wombats oder The Kooks zu befinden. Moose Blood und Tiny Moving Parts sind weitere Bands, die im Zusammenhang mit twoonacouch genannt werden. twoonawas? Nach dem ersten Stirnrunzeln beim Lesen des Bandnamens lässt sich twoonacouch dann musikalisch doch recht einfach zuordnen. Emo-Rock, der ganz bewusst zwischen den Genregrenzen von Rockmusik, Alternative und Post-Hardcore-Elementen hin und herspringt.

Die Band aus der

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Gewinnspiel: Newcomer Superorganism auf Tour!

Als eifrige Musikfans ist euch der Bandname vielleicht schon ein Begriff, denn mit gerade ein Mal vier veröffentlichten Songs werden Superorganism jetzt schon als die Newcomer des Jahres gehandelt. Was genau macht diese Band denn so besonders? Zunächst handelt es sich um ein Kollektiv aus 8 Künstler*innen (!), die zusammen eine herrlich merkwürdige Mischform der verschiedensten Genre präsentieren. Sowohl wilde Samples, als auch Synthesizer und schrammelnde Gitarren, hier findet alles zusammen – und zu einer einzigartigen Mischung. Hier könnten sowohl Fans von Electronica, als auch

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Razz, The Tube Duesseldorf, 10.01.2018

Razz, The Tube Düsseldorf, 10.01.2017

Bereits zehn Tage nach Jahresbeginn ging es für uns wieder in das enge, schwitzige The Tube in der Düsseldorfer Altstadt, in das diesmal die Emsländer Razz einluden. Der Schuppen war schon im Voraus ausverkauft, was bei der Location eher immer zu Stress, als Entspannung führt, wobei vor allem die knapp drei bis vier Meter direkt vor der Bühne befindliche Säule zu dieser Situation beiträgt. Im Vergleich zu der sehr hektischen Leoniden-Show im vergangenen Oktober, stellte sich das Publikum der Indie-Band jedoch als deutlich gelassener heraus. Dies war sicherlich auch den älteren

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Black Rebel Motorcycle Club

Black Rebel Motorcycle Club – Wrong Creatures

Bands müssen manchmal unglaublich schwierige Situationen überstehen. So erging es auch Black Rebel Motorcycle Club. Schlagzeugerin Leah Shapiro wurde eine gefährliche Funktionsstörung des Gehirns, genannt Chiari Malformation, diagnostiziert, eine schwierige Operation musste durchgeführt werden. Auch Bandkollegen Peter Hayes und Robert Levon Been hatten mit ihrer Psyche zu kämpfen. Nach einer Pause nun also das erste Album nach dieser schwierigen Zeit und natürlich hat sich diese auch auf die Musik der Platte ausgewirkt.

Die Vorab-Singles „King of Bones“ und „Little Thing

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Typhoon – Offerings

Schon lange wird Rockmusik und allen damit assoziierten Genre der kreative Tod hinterhergesagt. Im kommerziellen Bereich mag es stimmen, dass diese Genre momentan von Hip-Hop eingeholt werden. Dennoch gibt es immer wieder Alben, die einem Hoffnung geben, dass die Kreativität auch noch mit Gitarre, Bass und Schlagzeug umgesetzt werden kann. Die elfköpfige Indie-Band Typhoon versuchen eben dies mit ihrem fünften Album „Offerings“ – und das sprudelt nur so über vor interessanten Ideen!

Ein Blick auf die Tracklist verrät schon, dass es sich hierbei womöglich um ein Konzeptalbum

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Jahresrückblick 2017: Andrea!

Jahresrückblicke sind schwierig und gerade musikalische Jahresrückblicke bilden da keine Ausnahme. Eigentlich gibt es in 12 Monaten so viel neue Musik zu entdecken und so viele Konzerte zu besuchen. Und doch verschwindet am Ende ein Teil davon in der Belanglosigkeit oder verstaubt in der hintersten Ecke unseres Erinnerungsvermögens. Umso wichtiger ist es also, sich die Zeit zu nehmen und die Highlights und vielleicht auch Enttäuschungen des Jahres festzuhalten. Bei mir gibt es allerdings keine klassische Top 3, 5 oder 10, sondern ein paar herausgepickte Veröffentlichungen und Konzerte:

Alben

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Jahresrückblick Marie 2017

Jahresrückblick 2017: Marie!

2017 ist zwar ziemlich viel Musik rausgekommen, aber es waren für mich nur wenige Bands dabei, die auch über längere Zeit Spaß gemacht haben zu hören oder nicht in irgendeinen Skandal verwickelt sind. Aber diese 5 Alben haben es auf jeden Fall geschafft mich 2017 zu begeistern:

Top Alben 2017:

1. Sorority Noise – You’re Not As __ As You Think

Dass „You Are Not As_As You Think“ mein Favorit des Jahres ist, war eine sehr leichte Entscheidung, denn diese Platte hat mich das ganze Jahr über begleitet. Diese herzzerreißende Ehrlichkeit und großen

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Razz Pressebild 2018 Live

Indie aus dem Emsland: Razz gehen auf Tour!

Razz aus dem Emsland noch als Newcomer zu bezeichnen scheint nach Support-Shows für Jimmy Eat World und Mando Diao und Massen an ausverkauften Clubshows fast schon lächerlich. Mitte letzten Jahres hatte das junge Quartett um Sänger Niklas Keiser (mit wunderbar rauchiger Stimme) sein zweites Album „Nocturnal“ veröffentlicht, den Nachfolger des Debüts „With Your Hands We’ll Conquer“, das schon dafür sorgte, dass es mehrere hundert Gäste zu den Konzerten der Band zog.

Die zu dem aktuellen Werk gehörige Tour verschob man letztes Jahr recht spontan, weil man

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