Ezra Furman – Transangelic Exodus

Ezra Furman ist Künstler durch und durch. Mit seiner Musik versucht er gar nicht erst, irgendwo reinzupassen. Wir nennen das ganze Mal “Indie”, weil auch kein anderer Begriff so recht zu passen scheint. Spätestens sein vor drei Jahren erschienenes Album “Perpetual Motion People” beweist, dass Furman wohl ein ziemliches Ausnahmetalent ist. Auch mit dem aktuellen Werk “Transangelic Exodus” spielt der Musiker wieder so mit den verschiedensten Musikrichtungen, dass man in jedem Stück neue Verweise finden kann.

Streicher, Blasinstrumente, das klassische Gitarre-Bass-Schlagzeug-Trio,

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AWOLNATION – Here Come The Runts

Mit “Run” und “Megalithic Symphony” hat das Kollektiv AWOLNATION genau das geschafft, woran viele Bands scheitern: die Alben zum Hit! Das epische und ungemein erfolgreiche Lied “Sail” kennt wohl bis heute jeder, doch auch alle anderen Songs der bisherigen Diskografie der Band haben es in sich. Zwischen Rock und Electronica haben sie einen ganz speziellen Sound gefunden, den man wohl zwischen allen anderen Künstler*innen heraushört. Nach drei Jahren nun das erste Lebenszeichen des neuen Albums: “Passion” mit einem

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minutenmusik Wochenrückblick Nummer 1!

Dorit Jakobs, George Ezra, Mike Shinoda, Lady GaGa, Jessie J, Britney Spears – Wochenrückblick KW 4 2018

Das Jahr 2018 ist gefühlt in vollem Gange und unsere Redaktionsmitglieder tummeln sich schon wieder munter auf den verschiedensten Konzerten herum. Ähnlich abwechslungsreich geht es auch wieder in unserem Wochenrückblick zu, dieses Mal mit dem Neuesten aus der Singer/Songwriter-Welt, Pop-Queens auf Akustik-Pfaden und einem höchst emotionalen Gedenken an Chester Bennington.

Dorit Jakobs – Nichtstun ist unsere Rebellion

Songwriterin Dorit Jakobs kündigte in dieser Woche ihr Debütalbum „Im Aufbruch der Lethargie“ an, welches am 16. Februar 2018 erscheinen wird. Als ersten Song präsentierte

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Kettcar Dortmund FZW

Kettcar, FZW Dortmund, 26.01.2018

Mit “Ich vs Wir” gehörten Kettcar bei vielen zu den besten Alben des Jahres, bei mir schafften sie es sogar auf Platz 1. Nach einer kleinen Tour, in der dieses Album in voller Länge gespielt wurde (Bericht), startete vor kurzem die “normale” Tour. Die Show in Dortmund war dabei die erste, die kurz nach Vorverkaufsbeginn ausverkauft meldete, es folgten viele weitere Termine. Großer Hype herrscht also momentan um diese Band, ob sie diesem Druck standhalten?

Vom eigenen Label Grand Hotel van Cleef stammt auch die Vorband Fortuna Ehrenfeld. Diese treten als sehr ungleiches

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Tiny Moving Parts - Swell

Tiny Moving Parts – Swell

Wer sich im Math-Emo-Bereich auf die Suche nach der qualitativ besten Band machen möchte, um diese mit der Krone der Traurigkeit auszuzeichnen, wird nicht drumherum kommen, Tiny Moving Parts zu ehren. Keine Band versteht sich so fokussiert auf ihre Stärken darin, verfrickelte Tab-Gitarren, mitreißende Melodien und tieftraurige Texte miteinander zu vermischen – und das, obwohl die drei Bandmitglieder auf jeglichen Pressefotos wie die fröhlichsten Menschen überhaupt erscheinen. „Swell“ ist das bereits sechste Album des Trios, das nun schon knapp anderthalb Jahre nach seinem Vorgänger

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Immer noch „Keine Nacht für Niemand“ mit Kraftklub!

Okay, die meisten von euch werden es schon bemerkt haben: Wir mögen Kraftklub. Kein Wunder also, dass wir uns auf die Fortsetzung der Keine Nacht für Niemand-Tour freuen! Marie hat uns schon berichtet, wie es im Oktober in Münster abging, als die Chemnitzer die Halle Münsterland gefühlt in einen kleinen Club verwandelt haben.

Im zweiten Teil der Tour stehen u.a. Locations wie die Seidensticker Halle in Bielefeld, gleich zweimal das Palladium in Köln und die Sparkassen Arena in Kiel auf dem Programm. Und mit Shows in Zürich, Wien und Graz wird auch den schweizerischen und österreichischen

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Die Heiterkeit, die börse, Wuppertal, 24.01.2018

Kaum ein Bandname könnte ironischer sein, als der von Die Heiterkeit. Selten sieht man eine Band, bei der sich der sitzende Schlagzeuger von allen Bandmitgliedern am meisten bewegt und die meisten Emotionen zeigt. So stellten wir uns beim Konzert am 24.01.2018 in der börse in Wuppertal die Frage: warum sind Die Heiterkeit so deprimiert?

Doch von vorne – für den ein oder anderen, der die außergewöhnliche Band eventuell noch nicht kennt:

Die Heiterkeit gründete sich 2010 in Hamburg und besteht aus Sängerin und Gitarristin Stella Sommer, Bassistin Hanitra Wagner, Keyboarderin Sonja

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Django Django – Marble Skies

Als Psychdelic Art Pop bezeichnet die Band Django Django ihre Musik selbst. Klingt ziemlich verschroben und das ist sie auch! Nicht aber im negativen Sinne, sondern eben ziemlich eigensinnig und mit hohem Wiedererkennungswert. Auch auf dem neuesten Album “Marble Skies” sorgen Django Django für Party-Indie mit Köpfchen und kann damit mal wieder bestens unterhalten.

Laut wummert der Bass, die Synthies drehen auch richtig auf, dazu singt Vincent Neff mit seiner hohen Disco-Stimme.  Schon im zweiten Track dann eine Überraschung: plötzlich erklingt eine weibliche Stimme, die zu Rebecca

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To Kill A King – The Spiritual Dark Age

To Kill A King gehören scheinbar zu den Bands, denen der große Durchbruch in Deutschland und vielen anderen Ländern noch bevorsteht. Obwohl die Band bereits seit 2009 zusammen musiziert, wurden dabei bisher keine großen Hits gelandet. Wagen wir mal die steile These, dass sich das mit “The Spiritual Dark Age” ändern wird oder zumindest ändern sollte. Denn was dieses Album alles zu bieten hat, ist wirklich bemerkenswert.

Mit den Worten “Welcome To The Spiritual Dark Age” setzt gleich im Opener ein unglaublich mitreißender Indie-Folk-Song der Marke Mumford & Sons

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Marmozets - Knowing What You Know Now

Marmozets – Knowing What You Know Now

Wenn Bands sich von ihren Wurzeln entfernen, geschieht dies oft, weil sie eine breitere Masse an Menschen erreichen möchten. Bei den Fans der ersten Stunde kommt eine solche Entwicklung immer eher mittelmäßig an – man hat die Band ja lieben gelernt, weil man bestimmte Eigenschaften an ihr schätzt, die diese von anderen Künstlern abgrenzen. Auf ihrem zweiten Album „Knowing What You Know Now“ geht das ursprüngliche Mathcore-Quintett Marmozets genau diesen Weg, entfernt sich, wie es sich schon auf ihrem Debütalbum angedeutet hatte, diesmal komplett von ihren wilden, unbändigen

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