Album_Cover_GoGo Penguin_Man Made Object

Penguins attention, penguins begin!

Schon mal etwas von akustischer Electronica gehört? Nein? Dann schau dir mal das neue Album Man Made Object von GoGo Penguin an. Das Trio aus Manchester könnte fast als „normales“ Piano-Trio gelten, wäre da nicht die Inspiration aus der elektronischen Musikproduktion. Schlagzeuger Rob Turner bastelt gern an digitalen Sequenzern wie Logic oder Ableton. Die Ergebnisse aus dieser rein digitalen Produktion zeigt er dann seinen Bandkollegen, dem Bassisten Nick Blacka und dem Pianisten Chris Illingworth. Zu dritt wird an einer analogen Umsetzung gefeilt, sodass schließlich akustische Electronica dabei herauskommt. Was heißt das konkret? Keineswegs handelt es sich hier um ein Album voller Electro-Musik, die für den Club gemacht ist. Vielmehr haben die Musiker den dem typischen Produktionsweg eine weitere Schleife vorangestellt, nämlich den Weg aus der digitalen in die akustische Tonerzeugung, welche dann aufgenommen wird. So schaffen GoGo Penguin ihren ganz eigenen Sound. Musikalisch treffen Ambient-Elemente auf klassisches und Jazz-Piano. Wunderbare Hintergrundmusik für das nächste Abendessen mit Freunden oder für ein Gläschen Wein. Oder für einfach so.

Hier gibt es das Ding! Und so klingt das:

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Nonkeen_The_Gamble_Album_Cover

Ergebnis eines Experiments

Wenn Kindheitsfreunde sich nach Jahren wieder treffen, um im heimischen Keller zu musizieren, genau dann entsteht so ein Debüt wie „The Gamble“. Den Pianisten Nils Frahm und seine Schulfreunde Frederic Gmeiner und Sebastian Singwald einte schon damals die Liebe zu Tonaufnahmen und Technik. Nach dem Mauerfall standen gemeinsame Auftritte in Ostberlin auf dem Plan, bevor ein Unfall für die vorerste musikalische Trennung sorgte.

Ganz der alten Linie treubleibend finden sich auf dem Debüt des Trios nonkeen Kassettenaufnahmen aus ihrer Kindheit, die gesampled oder durch neuere Takes, die aus den letzten 8 Jahren stammen, erweitert wurden. Die ganz bewusste Entscheidung für den Kassettenrekorder und die somit technische Einschränkung spielt eine große Rolle in Entstehung und Klang der Platte. Denn der Zufall, das „Ehrenmitglied“ der Band, sorgte für Ausfälle und Fehler im Equipment. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb klingt die Platte in sich wunderbar chaotisch, bunt, verwirrend und doch rund. Die Jungs haben nämlich viel ausprobiert, mal treibend, mal beruhigend rauscht die Musik in unsere Ohren.

Klingt komisch? Dann höret selbst und ihr werdet verstehen! Das Ergebnis nämlich kann man sich in aller Ruhe zu Gemüte führen. Veröffentlicht wird am 5. Februar 2016!

Hier gibt es das Ding!

Und so hört sich das an:

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Chalet Beats No. 3

Wir feiern auch ohne Schnee!

Was war das (bisher) nur für ein Winter? Fehlende eisige Temperaturen, richtige winterliche Atmosphäre kam nicht auf, der Glühwein schmeckte nur halb so gut und vor allem die Winterurlauber, welche den weiten Weg in die Alpen auf sich genommen hatten, klagten über den fehlenden Schnee. Doch eine Sache funktioniert im Winterurlaub selbstverständlich auch ohne den weißen Puder der Berge. Zwar fällt das Ski und Snowboard fahren schwer, doch so bleibt halt mehr Zeit für ausgiebiges Feiern und Entspannen, zum Beispiel im angesagten Luxus-Domizil Maierl-Alm & Chalets in den Kitzbüheler Alpen. Passend dazu erschien nun die Maierl-Alm Chalet Beats N°3.

Hier gibt es das Ding!

Und so hört sich das an:

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Rüfüs_Bloom_Albumcover

Poppige Beats für Alle!

Dass der 4-on-the-floor die heimischen Wohnzimmer allerspätestens durchs Radio erreicht hat, sollte mittlerweile aufgefallen sein. Dass von den Sachen, die dort so laufen nicht alles gut ist, wiederum kriegt nicht jeder mit. Wenn Rüfüs loslegen, dann ist alles ein bisschen anders. Poppig klingt das Ganze schon irgendwie, aber die elektronischen Parts sind für normale Radiomusik zu wenig Einheitsbrei. Auch bei der neuen Platte Bloom (VÖ: 22. Januar) haben sie das wieder super hinbekommen, ein Ohrwurm jagt den Nächsten! Nach ihrer letzten Europatour nämlich haben Rüfüs, das sind die Australier Tyrone Lindqvist, Jon George und James Hunt, satte zwei Monate in Berlin verbracht. Im schönen Friedrichshain wurde geschrieben und aufgenommen, unterbrochen von durchfeierten Nächten und Konzertbesuchen; kein Wunder also, dass die Scheibe so wunderbar groovt und zum Tanzen animiert, wurde sie doch quasi im Club geschrieben. Besonders schön: Track 11, Innerbloom, das persönlichste Stück der Platte!

Hier gibt es das Ding!

Und so klingt das Ganze:

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Kalipo_Wanderer_Cover

Immer vorwärts!

Globetrotter kennt jeder. Globetrotter, die mit Instrument durch die Gegend reisen, auch. Es gibt reisende DJs und Bands gehen ja bekanntlich auch auf Tour. Recht ungewöhnlich erscheint es dann aber doch, wenn Songs nicht nur unterwegs geschrieben, sondern auch produziert werden. Genau das hat Jakob Häglsperger alias Kalipo gemacht. Eigentlich Mitwirkender im Electro-Punk-Trio Frittenbude bringt er am 22. Januar solo die nächste LP auf den Markt. Passend zur Entstehung der Songs nennt er das Ganze Wanderer. Die acht Lieder scheinen die Verarbeitung seiner Erlebnisse auf Reisen zu sein, ob mit 40° C Fieber im thailändischen Dschungel oder geprägt vom multikulturellen Großstadtflair Wiens. Neben dem Reisethema verbindet mindestens eines alle Tracks der Platte: Sie alle ziehen den Hörer derart in den Bann, dass man sich fast automatisch im 4-on-the-floor verliert. Man möchte tanzen! Danke dafür, Kalipo!

Hier gibt es das Ding!

Und so hört sich das an:

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Hardwell United We Are Remixed

Hardwells unermüdliche Hit-Welle ist unaufhaltsam

Millionen Fans auf der ganzen Welt, absolute Ektase auf Festivals und in den Clubs weltweit und einen Hit nach dem anderen. All das liefert der sympathische Niederländer Hardwell. Inzwischen zieht die Electronic Dance Music - Szene immer mehr Fans an. Und das zurecht! Immer mehr Festivals der Szene, wie das Tomorrowland Festival oder der World Club Dome genießen Aufmerksamkeit und immer mehr verkaufte Tickets. Was gibt es Besseres für eine hemmungslose Party als EDM? Zwar ist die Musik vom qualitativen Anspruch und der Abwechslung her nicht immer das Ende der Fahnenstange, doch wen interessiert das schon, wenn man einmal so richtig abtanzen und alles um sich herum vergessen möchte? Nach etlichen Single-Erfolgen veröffentlichte Hardwell 2015 sein erstes Album United We Are und legt nun mit einer Remixed-Version desselbigen nach.

Hier gibt es das Ding!

Und so hört sich das an:

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The Electro Swing Revolution vol 6

Swing Is The Thing!

Es wird mal wieder Zeit die lokalen Clubs zu stürmen und zu feinstem Electro Swing zu tanzen. Das passende Material, um sich schon einmal vor dem Betreten des Clubs warm zu tanzen, bietet die neue Compilation The Electro Swing Revolution Vol. 6. Die beiden DJs Gülbahar Kültür und Johannes Heretsch aka Louie Prima haben die 34 Hits unterschiedlicher DJs aus verschiedensten Nationen auf zwei CDs vereint. Unbedingt reinhören!

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