Whiteriver – A Beautiful Place To Hide

Die Siegener Post-Hardcore-Band Whiteriver gibt es erst seit einigen Monaten. Trotzdem erscheint jetzt schon das erste Album der Band, das eher so klingt, als ob man schon jahrelang zusammen musiziert.

„A Beautiful Place To Hide“ ist ausgeklügelt und so, als ob es von einer Band geschrieben und aufgenommen worden ist, die ihren Sound längst gefunden hat. Atmosphärische Post-Rock-Gitarrenparts wechseln sich mit treibenden Post-Hardcore-Ausbrüchen ab, gepaart mit einer Stimme, die auf jeden Fall Wiedererkennungswert hat. Besonders reif klingen die Parts der Saiteninstrumente. Bass und

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Thrice – To Be Everywhere Is To Be Nowhere

Thrice haben ihre Volljährigkeit erreicht, denn die amerikanische Band gibt es jetzt schon seit 18 Jahren. Acht Alben nach der Gründung 1998 erscheint nun, nach der Bandpause auf unbestimmte Zeit, das neunte Album der ehemaligen Post-Hardcoreler. Hiermit distanziert sich die Band nun fast endgültig von ihren Wurzeln.

Auf ihrem neuen Album spielen Thrice keinen rohen Post-Hardcore mehr, wie sie es noch zu „The Artist Is In The Ambulance“-Zeiten gemacht haben. „To Be Everywhere Is Not To Be Nowhere“ ist am ehesten dem Alternative- oder Post-Rock zuzuordnen. Ein wenig Rock, eine Priese

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Hesitation Wounds – Awake For Everything

Supergroups und Nebenprojekte sind immer so eine Sache. Auf der einen Seite erwartet man von den Mitgliedern seiner Lieblingsbands immer sehr viel, wenn sie unter einem anderen Namen Musik machen, auf er anderen Seite hat man auch immer die Musik der Hauptbands vor Augen, von der die Musik des Nebenprojektes abweichen soll. Zu viel Abweichung oder Experimente treffen meistens aber auch auf Protest. Oft kommt hierbei dann ein viel zu experimentelles Album heraus, was kaum jemanden zufrieden stellen kann. Dies scheint Hesitation Wounds, einer Zusammenarbeit von Jeremy Bolm, dem Sänger von Touché

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Northlane, Underground Köln, 25.05.2016

Vergangenen Mittwoch stand mal wieder ein Konzert im Underground an. Dieser charmante Rockschuppen in Köln Ehrenfeld scheint mittlerweile zu meinem Stammclub geworden zu sein. Diesmal luden die Australier von Northlane ein, um die Menge nach einem sonnigen Frühsommertag noch einmal zum Schwitzen zu bringen, was ihnen nicht nur auf Grund der schlechten Luftzufuhr im Club gelang.

Unterstützung hatte sich die Metalcore-Band von gleich vier anderen Gruppen geholt. Coyotes, Polar, Annisokay und The World Alive wussten alle zu überzeugen und wärmten die Crowd gut auf. Besonders hervorzuheben

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Burning Down Alaska Casey

Gefeierter Tourabschluss!

Vergangenen Samstag zelebrierten Burning Down Alaska im ausverkauften Kölner MTC den Abschluss ihrer ersten Headliner-Tour durch Europa. Mit im Gepäck hatte die Post-Hardcore Band ihre erste Platte „Values & Virtues“ und Casey und Acres, welche den Abend eröffnen sollten.

Schon während Casey, die das Publikum mit ihrem atmosphärischen Sound, welcher von emotionalem Gesang und Shouts unterstützt wird, direkt in ihren Bann zogen, kam es vor und auf de Bühne zu massig Bewegung. Menschen enterten die Bühne und ließen sich auf die Menge herabfallen. Genauso kam es des Öfteren

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Marathonmann köln

Marathonmann Live: Nicht Revolverheld!

Marathonmann sind wieder unterwegs! Am Freitagabend machte die Post-Hardcore-Band aus München zusammen mit Wolves Like Us im gut gefüllten Underground in Köln Halt. Auf der aktuellen Tour präsentierte das Quartett sein neues Werk „Mein Leben gehört dir“.

Wolves Like Us begannen den Abend und entschuldigten sich schnell dafür ein wenig verkatert zu sein. Um ehrlich zu sein klingt auch die Musik, die die Band abliefert, ein wenig nach Hangover. Vor allem die Stimme des Sängers Larsh Kristensen klingt ziemlich fertig. Gegen Ende ihres Sets zerlegte die

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marathonmann mein leben gehört dir

Neues im Alten!

Marathonmann sind zurück! Mit neuen Mitgliedern an der Gitarre und am Schlagzeug und einem neuen Album im Gepäck. Mein Leben gehört dir heißt das erste Werk in der aktuellen Besetzung, welches dem Hörer vieles neues, aber auch vieles altes bereithält.Natürlich haben Marathonmann ihren ausdrucksstarken kraftvollen Sound, der wohl am ehesten im Post-Hardcore anzusiedeln ist, nicht verloren, auch, wenn die nach dem Album betitelte Vorab-Single Mein Leben gehört Dir eine andere Richtung einschlägt. Der eher ruhigere Song erinnert vom Gesang teilweise stark an Die Toten Hosen und vom Songaufbau mehr an einen sich aufbauenden Heisskalt-Song, als an ein Marathonmann-Lied. Als Vorab-Song für Verwunderung bei den Fans gesorgt, funktioniert dieser im Kontext als Album-Closer jedoch gut.Es gibt neben diesem auch noch einige andere Stücke unter den zwölf neuen Songs, die auffallen. So findet man beispielsweise in Der Himmel bricht ein erstmals ein durchaus experimentelles Gitarrensolo in einem Marathonmann-Song. Dieses fügt sich geschmeidig in den Sound ein und fügt einen weiteren interessanten Aspekt zum Gesamtbild hinzu.Vor allem lyrisch bleibt sich die Band jedoch treu. Metaphorische Zeilen, wie „Wird die Welt sich weiterdrehen, wenn du deine Augen schließt? Wenn die Hoffnung dich verlässt, wirst du dein Leben mit jemand anderen sehn?“ (Das Leben der Anderen) ist man seit Gründung des Quartettes von Texter und Bassist Michael Lettner gewöhnt.Alles in allem ist Mein Leben gehört dir eine sehr runde Sache und eignet sich perfekt für verregnete Herbstabende alleine zu Hause. Die Band hat sich weiterentwickelt und ihren Sound auf eine neue Ebene katapultiert. Wer auf den alten rauen Marathonmann Sound steht und offen für neues ist, sollte sich dieses Album auf jeden Fall zulegen.

Hier kannst du das Album kaufen!

Und so hört sich das an:

Tour 2015 mit Wolves Like Us: 
26.03.16 (D) Leipzig – Felsenkeller
27.03.16 (D) Nürnberg – Z-Bau
28.03.16 (AT) Wien – B72
29.03.16 (H) Solothurn – Kofmehl
30.03.16 (D) Trier – Exhaus
31.03.16 (D) Hamburg – Hafenklang
01.04.16 (D) Köln – Underground
02.04.16 (D) Dortmund – FZW
03.04.16 (D) München – Backstage

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