The Used - The Canyon

The Used – The Canyon

Im Laufe ihrer Kariere probierten The Used sich schon an verschiedensten Sounds und Einflüssen aus. Der stürmische Post-Hardcore des Debüts war immer mehr elektronischen Drum-Beats und Studio-Spielereien gewichen, der Sound hatte sich immer mehr dem Rock zu und dem (Post-)Hardcore abgewandt. So auch auf dem letzten Album „Imaginary Enemy“, auf dem man es thematisch auf den Kapitalismus und Amerika abgesehen hatte und das mit dem wütenden Opener und der Trennungs-Hymne „Cry“ dennoch einige durchaus gute Songs parat hatte. Auf dem bereits siebten Album der Band ist dies anders. Aufgenommen

Weiterlesen...
Don Airey

Interview mit Don Airey (Deep Purple) über die Rival Sons!

„Ich muss sagen, dass sie uns ganz schön Angst gemacht haben, als sie der Tour beigetreten sind.“
(Don Airey über die Rival Sons)

(English version below.) Derzeit befinden sich Deep Purple mitten in ihrer weltweiten „Long Goodbye Tour“. Vor dem nächsten Tournee-Abschnitt, der im November dieses Jahres beginnt, hat sich Keyboarder Don Airey Zeit für ein Interview mit minutenmusik genommen. Der seit 2002 anstelle von Jon Lord für die Tasteninstrumente bei Deep Purple zuständige Virtuose erzählt uns nicht nur von seinen eigenen Musikbusiness-Erfahrungen und seiner Zusammenarbeit mit anderen Künstlern, sondern geht auch auf die Frage ein, worauf es heutzutage ankommt, wenn man

Weiterlesen...
stereophonics scream above the sounds

Stereophonics – Scream Above The Sounds

Zugegeben, Stereophonics sind jetzt nicht die Rockband, die man unbedingt auf Anhieb kennen muss. Ich bin selber 2013 zufällig bei Rock am Ring erst auf sie aufmerksam geworden. Ziemlich schnell war dann aber auch klar: Wer diese tolle Rockband nicht kennt, der verpasst definitiv was. Ich muss direkt zu Beginn dieser Rezension zugeben, dass mir die ersten Alben der Stereophonics nicht wirklich geläufig sind, ich kann mir also nur über die neueren Werke ein Urteil erlauben. 2013 erschien mit „Graffiti On The Train“ ein großartiges Album, welches alles

Weiterlesen...
Weezer - Pacific Daydream

Weezer – Pacific Daydream

Die Zeiten eines ehrlich andersartigen, nerdig komischen Rivers Cumo sind schon lange vorbei. Für die oft textlich ungewöhnlichen Songs des Fanlieblings „Pinkerton“ schämt sich der 47-Jährige Amerikaner. Kein Wunder, dass seine Band Weezer von diesem auch kaum Songs auf ihren Konzerten spielt. Also konzentriert man sich lieber auf die Gute-Laune-Seite seiner Band, schreibt Sommer-Songs und präsentiert bei seinen Shows auch hauptsächlich solche. Schon das letzte, zehnte Studioalbum von Weezer, das „White Album“ – das Cover zierte ein Strandhaus, vor dem das Quartett posierte

Weiterlesen...

Kraftklub, Halle Münsterland Münster, 24.10.2017

Unbeirrt von irreführenden Parksplatzschildern, die fälschlicherweise Kraftclub statt Kraftklub geschrieben hatte, fanden doch alle Fans den Weg zur Halle Münsterland. Nachdem Kraftklub gefühlt alle Festivals in den letzten Monaten mitgenommen hatten, haben sie nun endlich Zeit mit ihrer neuen Platte „ Keine Nacht für Niemand“ ausgiebig zu touren und bescherten am Dienstag rund 6.500 Fans eine wunderschöne Nacht in Münster.

Kraftklub selbst hatten die Halle Münsterland bereits zweimal als Vorband (einmal bei den Beatsteaks und einmal bei Fettes Brot) gespielt und wollten sicher stellen,

Weiterlesen...

Faber, Weststadthalle – Essen, 18.10.2017

Müsste man Faber in einem Wort beschreiben, so könnte man den Schweizer Sänger und seine Musik liebevoll als „speziell“ betiteln. Und „speziell“ war auch Fabers Konzert am 18.10.2017 in der Weststadthalle, Essen – aber auf eine positive Art und Weise.

Der Abend startete mit der eine Ansage eines Mannes, der sich später als Bandmitglied von Faber entpuppte. Auf Englisch kündigte er gespielt unmotiviert die bosnischen (eigentlich aber aus der Schweiz stammenden) Frutti Di Mare als Vorband an, die sich als instrumentales Trio entpuppten, das sich

Weiterlesen...

Hollywood Undead – Five

Mit Hollywood Undead ist das ja so eine Sache. Sie gehören definitiv zu den Bands, die hauptsächlich unterhalten wollen. Thematisch ging es in 90% der Texte um recht simple Themen: Saufen, Sex, Party und Kalifornien. Aber eben dieses Konzept funktionierte bisher hervorragend: Spaß gemacht haben die bisherigen vier Alben alle sehr.

Für das neueste Album mit dem unglaublich kreativen Titel „Five“ schickten Hollywood Undead mit „California Dreaming“, „Whatever It Takes“, „Renegade“ und „We Own The Night“ gleich vier Vorboten ins Rennen.

Weiterlesen...

Train, Luxor Köln, 13.10.2017

Nach über 23 Jahren Bandgeschichte haben Train in diesem Jahr bereits ihr zehntes Studioalbum „A Girl, A Bottle, A Boat“ veröffentlicht und sind mit diesem im Gepäck für zwei exklusive Konzerte nach Deutschland gekommen. Im ausverkauften Luxor in Köln haben sie sowohl mit alten als auch mit neuen Songs ihre treuen Fans begeistert.

Ohne Vorband und ohne lange Wartezeit haben Train direkt von Beginn an ihre gesamte Energie in ihre Songs gesteckt. Die Dynamik der Band war durchgehend präsent und man hat deutlich gemerkt, dass hier alte Hasen am Werk sind. Alle Bandmitglieder waren perfekt

Weiterlesen...
Jamie Lenman - Devolver

Jamie Lenman – Devolver

Deutschland war nie wirklich ein Land, in dem Reuben Fuß fassen konnten. Viel mehr spielte sich der Großteil der Karriere der britischen Post-Hardcore Band auf der großen Insel ab, auf der man zusammen mit den noch jungen Biffy Clyro Vex Red supporten durfte und bis zu seiner Auflösung im Sommer 2008 immer größere Hallen spielte. Wirklich raus aus dem Untergrund kam man aber nie. Sänger und Gitarrist Jamie Lenman konzentrierte sich nach der Auflösung seiner Band zunächst auf seine Karriere als Zeichner, bevor er 2013 sein Solo-Debüt „Muscle Memory“ veröffentlichte – ein

Weiterlesen...
Movements - Feel Something

Movements – Feel Something

Etwas zu fühlen, ja das wäre schon schön. Movements aus dem Süden Kaliforniens widmen direkt ein ganzes Album dem Fühlen und nicht Fühlen. „Feel Something“ heißt das und behandelt jegliche Themen, die mit dem menschlichen Empfinden zusammenhängen. Das Debüt des noch jungen Quartettes fährt dafür beachtliche Emo-Soundwände auf.

Schon der Opener dieses elf Songs umfassenden Albums, deutet an, wohin man sich mit den folgenden Songs wagen wird. „Full Circle“ hat seine ruhigen, zurückhaltenden Momente, wie das von Sänger Patrick Mirandas „Spoken Word“-Vocals getragene Outro.

Weiterlesen...