verena von horsten

Wir müssen reden!

Es ist das zweite Album von Verena von Horsten, größtenteils selbst geschrieben und produziert und nicht nur deshalb ein sehr persönliches Werk. Die Texte handeln von den Ursachen und Folgen von Suizid und dementsprechend finster und melancholisch ist die Musik auch über weite Strecken. Die zehn Stücke machen die Entwicklung deutlich, die die Künstlerin in der Zeit nach dem Suizid ihres Bruders Hakon durchgemacht hat. Von der tiefen Depression startend geht es langsam aufwärts, bis zur hoffnungsvollen Auferstehung. Bei diesem Prozess kann man dank dieses Albums teilhaben. Man muss sich für dieses Album auf jeden Fall Zeit nehmen, zum beiläufigen Hören oder als Hintergrundmusik für andere Aktivitäten eignet es sich definitiv nicht. Wenn man sich die Zeit aber nimmt, kann man durchaus Gefallen finden an der äußerst abwechslungsreichen Stimme der Schweizerin und ihrer Musik, die sich irgendwo zwischen Synth-Rock und Dark-Pop befindet. Das Album ist nicht „nur“ Musik, sondern gleichzeitig ein lauter Aufruf, gar ein Befehl, das Thema Suizid in der Gesellschaft zu enttabuisieren und offen anzusprechen.

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So hört sich das an:

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The Bennies_Wisdom Machine_Albumcover

Gentleman meets Drehorgel Out of Space meets blink-182, oder so!

The Bennies sind zurück! Nach dem letzten Album 2013 kommt ihr lang ersehntes Album Wisdom Machine (VÖ 25.03.) auf den Markt. Die 11 Lieder lange Spaßfahrt geht über Zwischenstopps wie Reggae, psychedelische Tanzeinlagen (passend zum Albumcover) in Richtung College-Rock. Gentleman meets Drehorgel Out of Space meets blink-182, oder so. Besonders schön: Das neue Musikvideo zu Detroit Rock Ciggies, eine Hommage an einen meiner absoluten Lieblingsfilme (Back To The Future)! Bei dem ganzen bunten Treiben darf natürlich ein Hidden Track nicht fehlen! The Bennies schmeißen Vieles in einen Topf und wagen sich mit den Psycho-Sounds in neues Terrain. Wer etwas mit einer Melange aus Reggae und College-Rock anfangen kann, der wird mit dem Album viel Spaß haben. Dass es definitiv Abnehmer gibt, zeigt sich übrigens auch deutlich mit Blick auf die Headline-Tour in Australien. The Bennies haben noch etwas vor!

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Und so klingt und sieht das Ganze aus:

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Minipax_1984_EP Cover

Punk-Rock meets George Orwell

Hallo Punk-Rock! Die fünf Jungs von Minipax (Orwells Ministerium für Frieden) haben ihre persönlichen Erfahrungen in den verschiedensten Punk-Bands gemacht, die an den verschiedensten Orten dieser Erde unterwegs waren. Im Februar veröffentlichten sie ihre erste Fünf-Song-EP, die sich auch ganz auf den Inspirationsgeber Orwell bezieht: 1984! Ganz in Punk-Rock-Manier wird ins Mikrofon geschrien und dem Ärger über die aktuell politische und gesellschaftliche Situation Luft gemacht. Das klappt und wer Punk-Rock mag, sollte sich Minipax dringend mal genauer anhören!

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Niila_Gratitude_Albumcover

Schmuserock und Sonnenschein im Ohr

Dass solch sonnige Musik aus dem im Winter doch recht dunklen und kalten Finnland kommt, ist seltsam und logisch zugleich. Seltsam, weil doch halbjährlich die Dunkelheit vorherrscht. Logisch aber, weil, wo die Sonne kaum scheint, muss man eben selber Sonnenschein verbreiten. Und das macht der 28-jährige Niila Arajuuri auf seinem Debüt-Album Gratitude mit einer Leichtigkeit, die einen schier sprachlos stehen lässt! Zwischen verschmusten Songs zum Zärtlichkeiten austauschen und Liedern, die die unentdeckte Wanderlust wie einen Waldbrand entfachen, packt Niila plötzlich unverhofft einen Jack-Johnson-Sound aus, um kurz darauf mit den ein oder anderen Hip-Hop-Einflüssen aufzuwarten. Gratitude ist einer sehr abwechslungsreiches Album. Wer Jack Johnson mag, wird mit Niila eine echte Alternative finden, denn er bringt frischen Wind!

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AnnenMayKantereit_Alles nix konkretes_Albumcover

Was für ein Röhren!

Das Debüt Alles Nix Konkretes von AnnenMayKantereit ist da! Im Gegensatz zu anderen Rezensionen möchte ich nicht auf den beeindruckenden Aufstieg von der Straße bis zur eigenen Scheibe bei einem Major-Label eingehen. Ich möchte diese CD auch nicht so negativ betrachten wie es zum Beispiel hier zu lesen ist. Stattdessen möchte ich darauf eingehen, was diese Band ausmacht: Die Stimme von Henning May nämlich, ist das Alleinstellungsmerkmal, weil sie so klingt wie sie klingt und, weil man sie diesem schlaksigen Pianisten nicht zutrauen würde. Ansonsten trifft der Albumname den Inhalt ziemlich gut: Alles nicht so besonders konkret, und trotzdem kriegt man bei einigen Liedern eine Gänsehaut. Die Scheibe ist ein wenig ambivalent, absolute Ohrwürmer sind dabei und Lieder, die man recht schnell wieder aus dem Gedächtnis verliert. Auch egal, die Tourtickets sind vergriffen, ein sich-gut-verkaufendes grundsolides Album ist auf dem Markt und die drei Musiker AnnenMayKantereit sowie der zugehörige Bassist Malte Huck lassen es sich gutgehen. Hör' mal rein, vielleicht sprechen dir die deutschen Texte aus der Seele, vielleicht aber auch nicht!

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Holy Grove_Holy Grove_Albumcover

Das Schwergewicht Holy Grove rockt, dass sich die Balken biegen!

Heftig heavy und schön tief rocken Holy Grove mit ihrem selbstbetitelten Debüt Holy Grove (VÖ: 18.3.) sich durch die Herzen von echten Rock-Liebhabern. Dazu gehören ganz besonders: Getragene Old-School-Riffs, die man sich nach ein paar Minuten zuhören schon unbedingt live anhören möchte. Und selbstverständlich dürfen virtuose Gitarrensoli auch nicht fehlen. Dass die Band an die Zeit der 70er-Jahre anschließen möchten, ist unüberhörbar, so kann sich der geneigte Hörher beispielsweise bei Nix an einer knappen Minute Outro erfreuen; vor dem inneren Auge sieht man die Band schon die Bühne verlassen und in Soundgarden-Manier die Saiteninstrumente an die Amps stellen. Mal nur angemerkt: Mit nur sieben Tracks bringt es die CD auf immerhin 43 Minuten Spielzeit. Wer also Spaß an ausufernden Rock-Klängen hat, ist hier richtig.

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Die Thriller Pfeifen_Band

Musikvideo: Die Thriller Pfeifen – Glücksstern

Ein neuer “Glücksstern” steht über dem Rock-Pop-Himmel, strahlend und sympathisch leuchtet die zweite Single „Glücksstern“ der KnusperPop Band “Die Thriller Pfeifen”. Nach ihrer ersten Radio Single “Unperfekt” verzückt das Mainzer Trio um Toto (Gesang/Gitarre), Kammi (Bass/Gesang) und Dave (Drums) mit dem Radio-Hit „Glücksstern“ die Zuhörer. Seit Veröffentlichung ihrer “Überlebenskunst” EP (VÖ 8.1.) gehts für die Jungs steil bergauf – hübscher als Olli Schulz, besser rasiert als Revolverheld mit einem Hauch von GLORIA und „immernoch“zwei Echos weniger als die Sportfreunde Stiller erobern “Die Thriller Pfeifen” die Bühnen der Nation!

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coasts tour

Es wird Frühling! – Coasts auf Tour

Nachdem Coasts bereits 2015 auf keiner Artists-To-Watch Liste fehlen durften, geht es 2016 ereignisreich weiter: Im Frühjahr 2015 veröffentlichte das Indie Pop Quintett aus Bristol (UK) ihr langersehntes und selbstbetiteltes Debütalbum. Nun haben Coasts eine Tour im März bestätigt, bei der sie für fünf Shows nach Deutschland kommen.

Im vergangenem Jahr spielten sie in ihrer Heimat England sowohl namenhafte Festivals wie das Leeds Festival oder Glastonbury, als auch Club Shows in London, die nach kürzester Zeit ausverkauft waren. In den USA wurde man ebenfalls auf die Briten aufmerksam, als sie im Sommer auf dem berühmten Coachella Festival in Kalifornien mit einer außergewöhnlichen Performance einen Achtungserfolg einfuhren. Doch nicht nur live läuft es für die Jungs von Coasts bestens. Bei bedeutenden Musikblogs, wie z.B. HypeMachine, landete ihr Song „Oceans“ kurz nach Release direkt auf Platz #1. Eben dieser ist auch mit über 4 Millionen Plays auf Soundcloud und Spotify ein Hit. Die Popularität von Coasts steigt seit diesem Jahr stetig und es ist kein Ende in Sicht. Die Sunday Times schreibt: „[…]stadium-ready rock songs that will soon rule radio”.

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MASSENDEFEKT ECHOS

Schon wieder Punk aus Düsseldorf!

Schon wieder Punk aus Düsseldorf – und schon wieder guter! Massendefekt haben mit „Echos" erst kürzlich ein neues Album veröffentlicht und bieten hier gewohnt guten Punkrock, wie man ihn aus der Landeshauptstadt gewohnt ist. Dabei klingt die Gruppe jedoch nicht so rotzfrech wie andere Kapellen, sondern hat sich stattdessen eher auf eine saubere Produktion fokussiert. Und auch diese kann sich definitiv hören lassen – so lassen sich gleich einige Ohrwürmer schon beim ersten Durchlauf der CD ausmachen. Weiter so, Massendefekt!

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The Düsseldorf Düsterboys_Alkoholgedanken_EP_Cover

The Düsseldorf Düsterboys haben (neue EP) Alkoholgedanken

The Düsseldorf Düsterboys wurde von den beiden Gitarrenspielern Peter und Pedro nach einigem Hin- und Hergeziehe durch halb Deutschland gegründet. In der Schulzeit schon in der lokalen Rockszene in Mainz mit Royal Ape zusammen erfolgreich gewesen, gibt es jetzt mal andere musikalische Kost auf ihrer ersten EP Alkoholgedanken. Statt vorwärtsdrückendem Indie-Rock, der die Herzen aller Mädchen höher schlagen lässt, gibt es eben jetzt verschwurbelte (Alkohol-)Gedanken garniert mit dem Klang zweier Gitarren. Textlich befinden wir uns irgendwo zwischen Schlager und Kneipenchanson, auf Deutsch, versteht sich. Da kann man auch mal herrlich mitgrölen oder sich über Zeilen wie "Mir brennt das Fell, ich bin 'ne Trommel!" freuen. Als Zuhör-Proviant empfehlen wir: Messwein. Dazu Fleischwurst, Korn und Senf (zu verzehren Pintchenweise als Ruhrpotttequila). Und jetzt einmal durchhören, die EP gibt es ja immerhin kostenlos auf Soundcloud!

Hier einmal die EP:

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