Highfield Festival 2017

So war das Highfield Festival 2017!

Das Highfield Festival liegt in der Nähe von Leipzig auf einer Halbinsel, die in einen See – den Störmthaler See – hineinragt. Knapp 35000 Besucher konnten die Festivalmacher dieses Jahr vom 18. bis 20. August auf diese Insel ziehen, auf der auf zwei leicht versetzten Bühnen – der Blue und der Green Stage – unter anderem Die Toten Hosen, Kraftklub und Casper auftraten. Wir waren vor Ort und konnten uns neben etlichen Bands auch Gegebenheiten wie Camping, Essensangebot, Umgebung und Sound vor den Bühnen anschauen. Schon sehr schnell ließen sich zwei Schwierigkeiten

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Turbostaat, DJäzz Duisburg, 24.01.2017

Turbostaat, DJäzz Duisburg, 24.01.2017

Es ist immer traurig, wenn Konzerte auf Grund von Krankheit noch kurzfristig abgesagt werden müssen. Meistens gibt es dann jedoch zügig einen Nachholtermin, damit die Käufer von Tickets dennoch das erworbene „Produkt“ erleben können. So war es auch bei der friesischen Indie-Punk-Band Turbostaat, die im August spontan eine Show im schnuckeligen DJäzz in Duisburg angekündigt hatte. Nur eine Woche vorher, geheim für Mailing-List-Mitglieder bekanntgegeben, war der Gig in dem nur 150 Menschen fassenden Raum schon vor der offiziellen Bekanntgabe ausverkauft. Leider hatte Sänger Jan Windmeier

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Turbostaat, Forum Bielefeld, 20.01.2017

Am Freitag spielten Turbostaat im wunderschönen Bielefeld. Vor ziemlich genau einem Jahr erschien ihre sechste Platte „Abalonia“, mit der sie seither durch die deutschsprachigen Länder touren.

Den Abend im sehr gut gefüllten Forum eröffnete die Band Freiburg, die sich als guter Voract für das Turbostaat-Publikum erwiesen, da ihre Musik der der Hauptband ähnlich ist. Zumindest auf den ersten Klang. Einige Fans kannten Freiburg bereits, während des Auftritts erfuhr man dann nichts Neues von ihnen, denn Ansagen gab es keine.
Während der Umbaupause legte die Hauptband natürlich

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Karlsson Autohauseröffnung

Wer soll all das Plastik fressen?

Neuer Dampf aus Köln! Fans von Love A, Turbostaat und Freiburg bitte aufgepasst, die nächste hörenswerte Punkkapelle veröffentlicht ihre erste EP! Die Rede ist von Karlsson, die mit Autohauseröffnung ab heute so richtig durchstarten! Gegründet hat sich die Band bereits im November 2013 und ist in kompletter Besetzung aus einem vorherigen Projekt entstanden. Bis Karlsson ihren Sound gefunden haben, hat es ein paar Jahre gedauert, als jedoch dann schließlich ein zweiter Gitarrist mit ins Boot genommen wurde, fanden Karlsson endlich den Sound, den sie schon seit 2013 versuchten zu finden. Und nun ist sie da, die Autohauseröffnung EP. Der wohl eingängigste und gleichzeitig beste Song der Platte trägt den Titel "Plastik fressen", hierzu haben die Jungs auch ein Video zusammen mit Living Targets gedreht. Musikalisch lassen sich Karlsson in die klassische Deutschpunkecke einordnen, wirken dabei doch noch ein ganzes Stück melodischer als viele andere Bands. Textlich überzeugt die Gruppe ebenfalls mit intelligenten Lyrics, mal politisch, mal sentimental, so dass die Autohauseröffnung auch nach dem zehnten Anhören irgendwie betroffen macht. Weiter so, Karlsson!

Hier gibt es die EP!

So hört sich das an:

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turbostaat abalonia

Vielleicht trifft man sie in Abalonia!

Da ist sie wieder, die Band mit den kryptischen Texten, von vielen nicht verstanden, von anderen verehrt: Turbostaat veröffentlichten mit Abalonia ihr mittlerweile sechstes Studioalbum und tauchen dabei in die Geschichte einer Flüchtigen ein, die ihre Heimat verlassen muss und sich auf eine lange, anstrengende Reise nach Abalonia begibt. Verpackt ist diese Geschichte mit den schon zu Beginn erwähnten typischen Turbostaat-Lyrics und dem ebenfalls gewohnten Punksongs – jedoch neigte die Kapelle aus Flensburg vermehrt zu Experimenten, im Vergleich zu den Vorgängeralben. Ich persönlich tue mich mit diesen Experimenten zuweilen schwer und mir fehlt der gewissen Mitsing-Charme, welchen ich von Turbostaat einfach erwarte. Doch vielleicht ergibt sich bei den kommenden Livekonzerten ein anderes Bild – und auch die weiteren Hördurchgänge prophezeiten: Mit jedem Anhören wird Abalonia besser. Am Ende bleiben nur noch zwei Dinge festzuhalten: Turbostaat bleibt nach wie vor ein Juwel in der deutschen Musikszene und nichts, ja wirklich gar nichts ist besser als der Tod!

Hier kannst du das Album kaufen!

Und so hört sich das an:

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