Jahresrückblick 2016: Alina!

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Normalerweise bin ich nicht unbedingt der Fan von „ich“ Erwähnungen in Rezensionen und Rückblicken aber bei diesem Jahresrückblick sollte wohl einmal eine Ausnahme gemacht werden dürfen. Denn die nachstehenden zehn Alben haben mich das letzte Jahr begleitet, haben mich zum Lachen oder Weinen gebracht und haben mir vor allem Erinnerungen geschaffen, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Egal, ob ich mich auf einem Counterfeit Konzert komplett verloren gefühlt habe, oder beim neuen Album meiner Lieblingssängerin zum absoluten Fan Girl mutiert bin. 2016 war für mich musikalisch gesehen voller Überraschungen und einige davon möchte ich mit euch im Folgenden teilen:

Platz 10: Maxim – Das bisschen was wir sind

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Konzerte zu geben auf denen das neue Album zum ersten Mal vorgestellt wird ist immer ein kleines Wagnis, denn die Reaktion des Publikums ist nun mal nicht vorhersehbar. Maxim hat es allerdings mit seiner neuen Platte „Das bisschen was wir sind“ geschafft mich so zu überzeugen, dass ich ohne Bedenken auch beim nächsten Konzert wieder im Publikum stand. Auch wenn das Album vom Sound her etwas anders als die Vorgänger klingt, vereint Maxim gute Texte mit einer Ehrlichkeit und Durchdringlichkeit, die heutzutage nur noch selten aufzufinden sind.

Platz 9: Gavin DeGraw – Something worth saving

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Seitdem Gavin DeGraw in der Serie One Tree Hill, meiner absoluten Lieblingsserie, nicht nur den Titelsong gesungen hat, sondern auch diverse Auftritte in der Serie selbst hatte, ist der New Yorker nicht mehr von meinem iPod wegzudenken. Mit einer Stimme, die absoluten Wiedererkennungswert hat und gleichzeitig für ordentlich Gänsehaut sorgt, überzeugt er auch auf Something worth saving mit tiefsinnigen Texten und äußerst viel Charme.

Platz 8: Clueso – Neuanfang

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Clueso ist endlich zurück und fast augenblicklich erscheint es so, als wäre er nie weg gewesen. Tiefgründig, ehrlich und intensiv erzählt er auf Neuanfang von dem Veränderungen in seinem Leben, probiert neue Sounds aus und erfindet sich selber neu. Ein Kunstwerk, dass auch nach dem zehnten Mal hören nicht langweilig wird und unzählige weitere Fragen unbeantwortet lässt. Einer der besten deutschen Künstler unserer Zeit!

Platz 7: James Arthur – Back from the Edge

James Arthur

James Arthur ist für mich einer dieser Künstler die im Grunde alles singen können. Solange seine Stimme im Vordergrund steht, ein paar Gitarrenklänge mit eingebaut werden und er selber sein Herz mit in die Songs steckt, ist es egal wie nun letztendlich der Text des Liedes lautet. Aufgrunddessen überzeugt James Arthur auch auf Back from the Edge in vollster Weise und liefert ein Top Album ab, welches selbstverständlich auch textlich voll und ganz überzeugt.

Platz 6: Shawn Mendes – Illuminate

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Bei meinen Freunden trifft Shawn Mendes mittlerweile auf genau dieselben Reaktionen wie damals schon Justin Bieber. Doch außer das die Beiden aus dem gleichen Land kommen, in unglaublich jungen Jahren angefangen haben Musik zu machen und sehr erfolgreich sind, haben Justin Bieber und Shawn Mendes eher weniger gemeinsam. Shawn Mendes findet auf Illuminate seinen eigenen Stil und schafft mit Gitarre und viel Können ein absolut geniales Album. Von Eintönigkeit überhaupt keine Spur!

Platz 5: Charlie Puth – Nine Track Mind

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Auch wenn Charlie Puth ein noch eher unbekannter Künstler ist, beweist er auf seinem zweiten Studioalbum Nine Track Mind, dass er eigentlich schon längst zu den ganz Großen gehört. Gute Texte, viele Klaviereinlagen seinerseits und seine gefühlvolle Stimme schaffen es großartige Songs zu fabrizieren. Trotz seiner sehr traurigen Botschaft ist vor allem der Track „See you again“ zu erwähnen, der sich zwar nur auf der Bonus Version des Albums befindet, mich aber trotzdem oder besser gesagt leider zu Anfang des Jahres begleitet und mir persönlich sehr geholfen hat.

Platz 4: Mark Forster – Tape

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Mark Forster auf meiner Liste der besten Alben vorzufinden ist wahrlich eine Überraschung. Auch wenn ich dessen Musik bisher noch nie schlecht gefunden habe, war es eher dem Radio zu verdanken, dass ich sie überhaupt kannte. Den Wendepunkt hat allerdings Forsters Konzert zu seinem Album Tape gebracht, dass erstaunlicherweise wahnsinnig gut war. Sympathisch und vollkommen ausgeglichen besingt Mark Forster das Leben und liefert gleichzeitig noch grandiose Texte.

Platz 3: Little Mix – Get Weird

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Fast durch Zufall habe ich Anfang des Jahres Little Mix entdeckt und sie nach anfänglicher Skepsis fast schon zu meiner absoluten Lieblingsband gekrönt. Denn auch wenn das Album Get Weird schon Ende 2015 auf dem Markt erschienen ist, sind es die Singles die es mir besonders angetan haben „Secret Love Song“ und „Hair“ erst im Jahre 2016. Wahnsinnig tolle Stimmen vereinen sich auf diesem Album zu einer fast göttlichen Harmonie, die vor allem in den Acoustic Tracks kaum zu überbieten ist. Einziger Wehmutstropfen war das Konzert zum Album, bei dem man vor lauter schreienden Teenies mit ihren Smartphones die Band leider nicht mehr verstehen, geschweige denn sehen konnte.

Platz 2: Little Mix – Glory Days

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Schon wieder Little Mix und das zu Recht. Glory Days ist ihr bisher bestes Album, vereint all das was ein gutes Pop Album ausmachen sollte und zeigt zudem auf, dass die vier Mädels weit weg vom Plastik Pop sind. Harmonisch, selbstbewusst und ein wenig provokant beweisen Little Mix, dass sie – zumindest für mich- die beste Girlband des einundzwanzigsten Jahrhunderts sind.

Platz 1: JoJo – Mad Love

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Endlich nach über zehn Jahren wieder ein neues Album von JoJo in den Händen zu halten, war fast schon das musikalische Highlight des Jahres. Die Songs dann aber auch noch live zu hören hat das Ganze absolut gekrönt. JoJo ist und bleibt eine begnadete Sängerin mit einer wahnsinnig tollen Stimme und emotionalen, persönlichen Texten. Mad Love vereint fünfzehn gefühlvolle und ehrliche Songs, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber alle die gleiche Handschrift tragen. Sehr zu empfehlen!

Um in diesem Zuge auch noch einmal mein Konzertjahr zu rekapitulieren, kann ich die Konzerte von JoJo, Joris und Mark Forster besonders hervorstellen. Wer es schafft mich Wochen nach dem Konzert immer noch darüber schwärmen zu lassen, der sollte auch einmal benannt werden. Um auch noch einmal kurz auf meine Top 5 Songs des Jahres einzugehen, lassen sich „Shout out to my Ex“ von Little Mix, „F.A.B“ von JoJo, „Closer“ von The Chainsmokers feat Halsey, „Can’t stop the feeling“ von Justin Timberlake und „Secret Love Song“ von Little Mix nennen.

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