Van Holzen, BLA Bonn, 18.11.2017

Van Holzen, BLA Bonn, 18.11.2017

Nachdem wir Van Holzen diesen Sommer auf etlichen Festivals unter die Lupe nehmen konnten, war es mal wieder Zeit für eine Headline-Show des Rock-Trios aus Ulm. Diesmal konnten die drei Jungspunde das ausverkaufte Bonner BLA verzaubern. Das wurde vor allem eins: extrem heiß.

Zuvor durften jedoch erst einmal Royal Blood… ähm Paul aus Bremen ran und eine halbe Stunde lang die aus den Nähten platzende Bar übernehmen. Das Duo bestehend aus – Überraschung! – einem oft die E-Gitarre imitierenden Bass und Schlagzeug, bezieht seinen Namen daher, dass beide Mitglieder

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FJØRT Couleur

Interview mit FJØRT über „Couleur“ – Teil 3!

Kommt man konzerttechnisch in der Welt rum, gibt es viele Geschichten zu erzählen. So auch eine, die mich persönlich und die Aachener Band FJØRT betraf. Was ein Zufall, dass wir genau mit dieser Band zum Interview zusammensaßen und ich ihnen diese kurze Geschichte somit erzählen konnte. Anlässlich der Veröffentlichung ihres dritten Albums hatten wir uns nämlich in Köln mit David Frings (Bass, Gesang), Chris Hell (E-Gitarre, Gesang) und Frank Schophaus (Schlagzeug) getroffen und ausführlich über das Werk gesprochen. Im dritten und letzten Teil des Interviews wird es nun aber persönlich

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Interview mit FJØRT über Couleur Teil 2

Interview mit FJØRT über „Couleur“ – Teil 2!

Wir trafen uns in der vergangenen Woche mit David Frings (Bass, Gesang), Chris Hell (E-Gitarre, Gesang) und Frank Schophaus (Schlagzeug) von FJØRT, einer der wohl größten und spannendsten deutschen Post-Hardcore-Bands, und führten mit den drei sympathischen Herren ein interessantes Gespräch, das sich vor allem um ihre neue, bereits dritte Platte „Couleur“ drehte. Im zweiten Teil unseres umfassenden Interviews erzählte uns das Trio das ein oder andere Detail über den Aufnahmeprozess des Werkes.

minutenmusik: Aufgenommen habt ihr „Couleur“ zusammen mit Philipp Koch

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Lonely The Brave - Things Will Matter (Redux)

Lonely The Brave – Things Will Matter (Redux)

Anscheinend sind Redux-Alben das neue heiße Ding, was jetzt alle Künstler machen wollen. Kein Wunder, einen Song umzuarrangieren ist meist leichter als ein komplett neues Stück zu schreiben. Oft findet man auf derartigen Werken, vor allem von Pop-Künstlern, dann aber vor allem langweilige Akustik-Versionen der ursprünglichen Songs. Lonely The Brave machen das ganz anders. Das britische Quintett veröffentlicht mit „Things Will Matter (Redux)“ eine Neuauflage seines aktuellsten Albums, auf dem sie ihre Songs ohne Ausnahme in ein komplett neues Licht stecken.

Der Alternative-Rock mit Post-Hardcore-Einschlag,

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Interview mit FJØRT über Couleur Teil 1

Interview mit FJØRT über „Couleur“ – Teil 1!

„Kontakt“ hob die Aachener Post-Hardcore-Band FJØRT Anfang 2016 aus dem Untergrund in den Mainstream. Nicht einmal zwei Jahre später veröffentlichen David Frings (Bass, Gesang), Chris Hell (E-Gitarre, Gesang) und Frank Schophaus (Schlagzeug) mit „Couleur“ nun schon den Nachfolger des Durchbruchswerkes. Erstaunlich schnell ging das alles, erstaunlich roh und ehrlich klingt die Platte letzten Endes auch. Wir haben uns in Köln im Büro ihrer Promo-Agentur Fleet Union mit der Band getroffen, um über die Entstehung des Albums zu sprechen, über das Artwork, sowie den Titel und über

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And So I Watch You From Afar, Gebaude 9 Koeln, 12.11.2017

And So I Watch You From Afar, Gebäude 9 Köln, 12.11.2017

Post-Rock-Konzerte sind immer wieder eine besondere Angelegenheit. Hat man Glück, schafft es das Publikum, während die Bands spielen, größtenteils den Mund zu halten, Handys erblickt man nur vereinzelt und die Zuschauer tanzen ausgelassen, aber rücksichtsvoll und feiern die Band. Manchmal scheint es sogar so, als sei hier die Zeit stehen geblieben und Trends wie Snapchat, Instagram und Co. gäbe es gar nicht. Das ist nicht nur eine angenehme Abwechslung zu normalen Hardcore- und Rock-Shows, sondern oft ebenso musikalisch sehr spektakulär. Auch als die britische Post-Rock-Band And So I

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FJØRT - Couleur

FJØRT – Couleur

Das letzte, zweite Album „Kontakt“ hatte der Aachener Post-Hardcore Band FJØRT unerwartet viele Türen geöffnet. Klar, Potential hatte die talentierte Band auf jeden Fall, normalerweise findet „Musik mit Geschrei“ in der Mainstream-Rock-Szene aber kaum Platz. Bei FJØRT war das anders. Die Clubs waren reihenweise ausverkauft, vielleicht auch gerade weil die Band ein sehr intensives und nahbares Live-Spektakel bietet, das Album ging massenweise über die Ladentheken. Auf ihrem Durchbruchswerk aus dem Jahr 2015 mischte das Trio hallige, hohe Gitarrenmelodien mit krachenden Basslines

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Kasabian, E-Werk Köln, 07.11.2017

Kasabian, E-Werk Köln, 07.11.2017

Man kann den Umstand, dass sehr viele Bands in den umliegenden Ländern und vor allem in der UK viel bekannter sind, als in Deutschland, fast schon als Phänomen bezeichnen. In keinem Land ist Rock-Musik wohl so wenig im Mainstream verankert, als in der Bundesrepublik. Füllen Bands wie Muse oder Biffy Clyro dort locker Stadien und Arenen, schafft man es hierzulande teilweise nicht einmal kleinere Arenen auszuverkaufen. Auch Kasabian mussten gleich zum zweiten mal hiervon Notiz nehmen. Spielte man in England bereits vor ausverkauften Stadien und wird im Dezember gleich zwei mal die Londoner

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The Used - The Canyon

The Used – The Canyon

Im Laufe ihrer Kariere probierten The Used sich schon an verschiedensten Sounds und Einflüssen aus. Der stürmische Post-Hardcore des Debüts war immer mehr elektronischen Drum-Beats und Studio-Spielereien gewichen, der Sound hatte sich immer mehr dem Rock zu und dem (Post-)Hardcore abgewandt. So auch auf dem letzten Album „Imaginary Enemy“, auf dem man es thematisch auf den Kapitalismus und Amerika abgesehen hatte und das mit dem wütenden Opener und der Trennungs-Hymne „Cry“ dennoch einige durchaus gute Songs parat hatte. Auf dem bereits siebten Album der Band ist dies anders. Aufgenommen

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Casper, Halle Muensterland Muenster, 31.10.2017 Beitragsbild

Casper, Halle Münsterland Münster, 31.10.2017

Nicht nur sein Album „Lang Lebe Der Tod“ hatte der Bielefelder Rapper Casper letztes Jahr verschieben müssen, weil er mit dem Ergebnis einfach noch nicht zufrieden war, sondern auch die dazugehörige Tour, die im Frühjahr dieses Jahres stattfinden sollte. Erschien das Album nun erst im vergangenen September, wäre es aber ja auch ungünstig gewesen erneut ohne ein neues Werk auf Tour zu gehen, wie man es schon im letzten Jahr gemacht hatte. Damals ging es in kleinere Hallen für eine „Club“-Tour, bei der man jedoch eher ältere Perlen auspackte, als neue Tracks zu präsentieren. Nun

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