Yellowcard selftitled

Yellowcard – Yellowcard (selftitled)

Goodbye, Yellowcard! Mit dem am 23.09. erschienenen selftitled Album verabschiedet sich die amerikanische Pop-Punk Band nach 19 Jahren Bandgeschichte. Im Juni hatten Yellowcard ihre Trennung bekannt gegeben und verkündet, dass das nun erschienene Album und die aktuelle Tour die letzten sein würden.

Für mich war es nicht einfach, diese Rezension zu schreiben, da Yellowcard seit Jahren zu meinen Lieblingsbands zählen. Der Opener „Rest In Peace“ hatte als Vorab-Single durch sein sehr emotionales Video bereits für eine traurige Abschiedsstimmung gesorgt.

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neonschwarz rapstars

Neonschwarz mit neuem Video zu „Rapstars“

„Rapstars“ heißt das neue Video von Neonschwarz und untermalt damit den Song, der bereits auf ihrem im Mai erschienenen Album „Metropolis“ zu hören war. Mausi, Curry, Schwipsilon und Captain präsentieren sich hierbei deutlich rappiger als zuvor, auch wenn sie sich selbst lieber als doch als Punker bezeichnen.

In welche musikalische Richtung die audiolith-Band denn nun wirklich geht, sollte man live herausfinden, denn Neonschwarz sind gerade auf großer Tour in Deutschland und Österreich:

13.10.2016 Osnabrück - Kleine Freiheit 14.10.2016 Oberhausen - Druckluft

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Walking On Cars, Live Music Hall in Köln – 26.09.2016

Bereits Anfang des Jahres hatten uns Walking On Cars mit ihrer ersten vollständig ausverkauften Deutschland-Tour beehrt. Nach diversen Festivalshows (u. a. bei Rock am Ring und Rock im Park) machten die Iren vergangenen Montag einen erneuten Abstecher nach Köln, wo sie im Rahmen ihrer Herbst-Tour in der ausverkauften Live Music Hall spielten. Eingeheizt wurde dem Publikum zunächst vom irischen Soul-Sänger Brian Deady, der mit seiner Gitarre und einigen RnB-Einflüssen glänzen konnte.

Um 21 Uhr betraten schließlich Walking On Cars die Bühne. Sie überraschten hierbei direkt beim Opener - einem kraftvollen Prince-Medley, bestehend aus den Songs „Nothing Compares 2 U“ und „Purple Rain“ des verstorbenen Sängers. Ein wahrer Gänsehaut-Moment!

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Paper Route - Real Emotion

Paper Route – Real Emotion

Vier Jahre sind vergangen, seitdem die amerikanische Indie Rock Band Paper Route ihr letztes Album „The Peace Of Wild Things“ veröffentlicht hat. Am 23.09.2016 erschien nun endlich das langersehnte Nachfolgewerk „Real Emotion“. Das Album ist somit auch die erste Veröffentlichung bei ihrem neuen Label Kemosabe Records, zu dem die Band 2015 gewechselt hatte.

Für die Entstehung der neuen Songs hat sich das aus Nashville stammende Trio in einer Berghütte in Tennessee verkrochen, um jegliche einschränkende Faktoren fern zu halten. So startet „Real Emotion“ mit einem mysteriösen Intro, das glatt von einer Gruppe weiblicher Bergmönche stammen könnte. Der leicht mystisch angehauchte Sound bleibt auch im ersten Song „Writing On The Wall“ bestehen, der gleichzeitig aber auch zum Tanzen einlädt. Hervorzuheben ist am meisten die Ballade „Untitled“, die dem Hörer vier Minuten lang pure Emotionen entgegenbringt.

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LANY kinda EP

LANY – kinda EP

LANY kommen aus Kalifornien und das hört man in ihrer Musik. Weißer Sandstrand, Palmen und ein kühler Cocktail – genau so klingt die EP „kinda“, die die Band im Juni diesen Jahres veröffentlichte. In sechs feinen Dream Pop Songs berichtet das Trio, das sich 2014 gründete, über die Liebe und die Einsamkeit in der Metropole Los Angeles („Where The Hell Are My Friends“).

Zum Song „yea, baby, no way“ veröffentlichten LANY nun auch ihr neuestes Musikvideo und entführen den Hörer damit geradewegs zurück an den Strand, auch wenn der Sommer bei uns eigentlich endgültig vorbei ist.

Ebenfalls vorbei ist leider auch die Europatour der Band, bei der LANY Anfang September auch einen Abstecher nach Berlin gemacht hatten. Wir hoffen sehr, dass es die Jungs bald wieder nach Deutschland verschlagen wird. Solange werden wir uns mit der aktuellen EP etwas Sommergefühle für die kommenden Wintertage aufrecht erhalten.

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Alexandra Savior

Alexandra Savior (oder auch „Alex Turners Muse“) im Newcomer-Check

Viel weiß man über Alexandra Savior bislang noch nicht. Erst im vergangenen Jahr machte die 21-jährige Amerikanerin erstmals auf sich aufmerksam, als sie der HBO-Serie „True Detective“ ihren Song „Risk“ als Titeltrack der zweiten Staffel zur Verfügung stellte. Seither soll sie zusammen mit Alex Turner, Sänger der Arctic Monkeys, an ihrem ersten eigenen Album arbeiten und wird mittlerweile schon als Turner's Muse gehandelt. Genauere Details zu Ihrem Album gibt es bisher jedoch nicht.

Mit „M.T.M.E.“ („music to my ears“) hat Alexandra nun ihr erstes Musikvideo veröffentlicht und beweist, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihr Sound und ihre Stimme sehr mysteriös behaftet sind. Vor allem Fans von außergewöhnlichen Künstlerinnen wie Lana Del Rey sollten sich Alexandra Saviors allerersten Deutschlandauftritt beim Reeperbahn Festival am 24.09.2016 in Hamburg auf gar keinen Fall entgehen lassen. Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt, was da noch kommen wird!

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Moose Blood, Underground – Köln, 13.09.2016

Bei spätsommerlichen 32 Grad gibt es sicherlich bessere Orte, um seinen Tag ausklingen zu lassen, als das prall gefüllte Underground in Köln. Doch wenn die englische Band Moose Blood mit dem ersten Gig in ihre Europa-Tour startet, lohnt es sich allemal in den Club zu stürmen und die Hitze auf sich zu nehmen!

Den Abend eröffneten die Australier von Luca Brasi, die sich bereits 2009 gründeten aber nun erstmals ihren Weg nach Deutschland fanden. Die Jungs sollte man definitiv im Auge behalten, denn ihr leicht punkig angehauchter Rocksound wusste zu überzeugen! Auch die Kanadier von PUP, die als zweite Band auf die Bühne traten und bereits im April den Support für Modern Baseball lieferten, wussten zu begeistern.

Mit dem Opener „Pastel“ ihres neuen Albums „Blush“, welches im August diesen Jahres erschienen war, eröffneten schließlich Moose Blood ihr Set und sofort enterten zahlreiche Stagediver die Bühne. Mit einem schüchternen "Hi guys!" begrüßte Sänger Eddy Brewerton die Menge und wirkte sichtlich überwältigt von der Anzahl Menschen, die erschienen waren.

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Damien Rice, Tanzbrunnen Köln

Damien Rice, Tanzbrunnen Köln, 09.08.2016

Fast 10 Jahre ist es her, dass der irische Singer-Songwriter Damien Rice sein letztes richtiges Köln-Konzert gespielt hat. Diesen Dienstag war es endlich soweit: Er kehrte im Rahmen seiner Open-Air-Tournee endlich nach Köln zurück!

Die Sonne ging bereits langsam unter als zunächst die gebürtige Amerikanerin - mittlerweile Wahl-Berlinerin - Hanna Leess die Bühne betrat, die auf Damiens eigene Empfehlung bereits mehrere Auftritte mit ihm zusammen absolvieren konnte. Hannas soulige Stimme versetzte die Menge bereits in eine passende entspannte Stimmung.

Nach einer kurzen Umbaupause betrat Damien Rice alleine und nur mit seiner Gitarre gewappnet die Bühne.

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