Interview mit Callejon über Fandigo!

Vergangenen Freitag veröffentlichten die Metalcore-Riesen Callejon ihr neues Album „Fandigo“ im Rahmen einer intimen Releaseshow im Düsseldorfer TUBE. Wir sprachen mit Gitarrist Bernhard Horn über das neue Album, die Bedeutung des Titels, negative Kritik, Depressionen und… der Bachelorette:

minutenmusik: Herzlichen Glückwunsch zum heutigen Release eures neuen Albums „Fandigo“. Zuerst einmal… wer oder was ist ein „Fandigo“?

Bernhard: Ja, geil, erstmal vielen Dank! „Fandigo“ ist ein Wort, was man wahrscheinlich noch nicht bei Wikipedia finden wird, weil es das bisher noch nicht gibt. Wir haben unser Album so genannt, weil wir einfach gedacht haben „boah, das ist bestimmt ganz geil und interessant und ein bisschen spannend, wenn man einen Begriff prägt, den es so noch nicht gibt“. Der Titel setzt sich zusammen aus den Wörtern „Fan“ und „Wendigo“ – ich weiß nicht, ob du irgendwas darüber weißt? Also „Fan“ ist halt klar, kennt man – vielleicht.

minutenmusik: Ja, doch… schon mal gehört! „Wendigo“ kenne ich persönlich jetzt nur aus einem Videospiel („Until Dawn“).

Bernhard: Ja, genau, so Zombie-mäßig wahrscheinlich, ne? „Wendigo“ ist eigentlich ein alter nordamerikanischer Indiander-Mythos, der besagt, dass wenn man das Fleisch eines anderen Menschen beziehungsweise das Fleisch eines anderen Kriegers isst, dann kriegst du dessen Stärke. Gleichzeitig wirst du aber verflucht, weil du für immer von dem Hunger nach Menschenfleisch getrieben bist. So ein bisschen Werwolf-Zombie-mäßig gemischt – das und der Fluch sind der „Wendigo“. Wir fanden das ganz geil, so eine Form von krasser Obsession, die über rationales Bewusstsein hinausgeht und totale Besessenheit und Wahnsinn transportiert. Auf dem Album geht es viel um Obsession und um ins ungesunde gesteigerte Leidenschaft und um Rausch und Drogen und seltsame Zustände des Geistes. Auf dem Album gibt es ja auch den Song „Fandigo Umami“, in dem es darum geht, dass jemand einen anderen Menschen so sehr verehrt und so sehr liebt, dass er ihn aufessen will. Wir fanden den Titel halt irgendwie passend und geil.

minutenmusik: Wann habt ihr mit dem Albumprozess begonnen und wie lange hat die Fertigstellung jetzt insgesamt gedauert?

Bernhard: Boah, da muss ich aber gerade mal scharf nachdenken. Also mit richtig intensivem Songwriting haben wir irgendwann im Herbst letzten Jahres angefangen, glaube ich. So um den Dreh muss das gewesen sein. Wir haben vorher natürlich auch schon ein paar Ideen skizziert und so, aber letztes Jahr September/Oktober so in dem Zeitraum ging die Phase los, wo man sich wirklich oft getroffen hat, intensiv, und das Songwriting gemacht hat. Und im … boah, wann war das? Scheiße, ich hab gar kein Zeitgefühl mehr… Ich glaube im Januar haben wir angefangen, das Album dann zu produzieren. Es ist ja jetzt auch das erste Mal, dass wir das Album wirklich komplett selbst produziert haben. Dementsprechend hatten wir natürlich auch viel Arbeit damit, aber auf der anderen Seite war es halt irgendwo auch geil, einfach mal selbst die ganze Verantwortung zu tragen und selbst alle Sachen komplett zu entscheiden! Und das war geil und hat uns sehr viel Bock gemacht, auf jeden Fall.

minutenmusik: Und ihr seid auch zufrieden mit dem Ergebnis?

Bernhard: Ohja! Total! Ich meine, das Ding ist… viele Leute… oder sagen wir mal einige Leute haben auch gesagt „boah, das ist gewöhnungsbedürftig für nen Callejon-Fan“ und ein paar Leute sind ja auch nicht so glücklich damit. Aber für uns als Band war dieses Album halt echt extrem wichtig und es war für uns ein krasses Bedürfnis, einfach mal was anders zu machen. Nach „Wir sind Angst“, was ja für Callejon-Verhältnisse ein relativ hartes Album war, haben wir gemerkt „okay, das Album ist geil, aber irgendwie haben wir diese Geschichte ein Stück weit auch zu Ende erzählt“. Wenn wir jetzt versuchen würden, das Gleiche noch einmal zu machen, dann würde uns das selber langweilen. Deswegen…

Wir haben in der ersten Phase viele Songs geschrieben und Demos angefertigt und die auch aufgenommen – eigentlich waren die Songs fertig, auch vom Text her! Wir haben uns die angehört und dachten uns, dass das irgendwie Quatsch ist! Also haben wir ein komplettes Album quasi weggeschmissen, noch einmal komplett neu angefangen und uns dabei gesagt „okay, diesmal gibt es nur eine Regel und die lautet: es gibt keine Regeln! Wir machen einfach, was uns einfällt, wo wir Bock drauf haben, was sich richtig anfühlt!“ und das haben wir gemacht und das macht uns total zufrieden auf wirklich jeder Ebene. Also sowohl inhaltlich, textlich, musikalisch, von der Produktion, von allem – es ist wirklich so, dass wir das Gefühl haben, dass es das ist, was Callejon sein muss! Ein bisschen war es für uns auch wieder so wie in den Anfangstagen der Band. Also so wie in der Zeit, wo man angefangen hat, Musik zu machen und eigentlich auch noch ein bisschen naiv war in seinem Verständnis von Musik und so. Wo alles so extrem aufregend war und spannend, weil man es noch nicht kannte. Und dass war diesmal wieder der Fall und das fühlt sich echt total geil an, also wir freuen uns wirklich sehr über dieses Album!

minutenmusik: Du hattest jetzt eben schon erwähnt, dass es seitens der Fans teilweise auch große Verwunderung und auch einige negativen Kritiken gab – nehmen euch solche Kommentare dann mit oder reicht es euch in dem Fall, dass ihr mit dem Album zufrieden seid?

Bernhard: Also das Ding ist natürlich… es jedem recht zu machen kann nicht der Maßstab für eine Band sein, die den Anspruch hat, Musik auch als Kunst zu betrachten. Natürlich will man sich davon frei machen und eigentlich müsste man alles ignorieren und nur seinen eigenen Film fahren. Natürlich ist es aber so, dass wir uns mit unseren Fans verbunden fühlen und natürlich liest man sich auch die Reaktionen und die Kommentare durch, freut sich auch darüber, wenn Leute sagen „ich find’s geil!“ und wenn Leute sagen „boah, das ist nicht ganz das, was Callejon für mich geil macht, das gefällt mir nicht so gut wie andere Alben“ dann ist das vollkommen okay, klar. Wenn Leute aber sagen „das ist totale Scheiße“, dann sag ich „ihr seid total scheiße, weil dann habt ihr keine Ahnung davon“. Man kann das Album nicht mögen – das ist vollkommen okay – aber ich glaube, niemand kann sagen, dass das Bullshit ist. Wir sind sehr davon überzeugt und insofern nehmen wir uns das dann auch nicht so zu Herzen. Ich glaube dass das Album auf jeden Fall eins ist, womit man sich ein bisschen beschäftigen muss. Man muss glaub ich etwas Zeit mitbringen und auch besser zuhören um das zu verstehen. Ich hab den Eindruck dass viele Callejon-Fans das sowieso machen, weil sie die Band lieben und sich gerne mit dem auseinander setzen, was wir machen. Aber wir leben halt irgendwie in nem Zeitalter wo durch den Medienhype und soziale Medien alle Leute schnell eine Meinung haben, und deswegen muss man das nicht immer alles so super ernst nehmen.

minutenmusik: Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen, „Fandigo“ im Rahmen der beiden intimen Releasekonzerte heute in Düsseldorf und morgen in Berlin zu veröffentlichen?

Bernhard: Wir haben ja keine richtige Tour dieses Jahr, also zumindest keine richtige Headliner-Tour. Wir haben viele große Festivals gespielt diesen Sommer, wir haben letztes Jahr ne große Tour gespielt. Ich muss sagen, Album Releases sind etwas sehr persönliches so für uns als Musiker, aber auch für die Fans und für die Die-Hard-Fans, die es ja zuhauf gibt, und ich muss sagen, Clubkonzerte machen einfach total mega Bock, weil man ultra nah an den Leuten dran ist. Das ist schwitzig und intensiv und Punkrock und macht einfach mega Spaß. Deshalb haben wir uns das quasi „selbst gegönnt“ einfach mal zwei kleinere Konzerte zu spielen. In so großen Hallen zu spielen ist auch krass und auch geil, aber es ist halt was anderes. Das hatten wir in letzter Zeit viel und deshalb haben wir uns entschieden, mal wieder in die Clubs zu gehen und den Schweiß einzuatmen.

minutenmusik: Textlich hat uns besonders der Song „Pinocchio“ überrascht, der die Geschichte des kleinen jungen aus Holz aufgreift. Kannst du uns dazu etwas mehr erzählen?

Bernhard: Ach, echt? Also bei „Pinnochio“ ist es ja so, die eigentliche Legende, nicht die Zeichentrickvariante, ist ja eine sehr traurige, in der jemand eine Puppe zum Leben erweckt, weil er kein eigenes Kind hat. Pinnochios Nase wächst, wenn er lügt. Im Endeffekt geht es in dem Song ein Stück weit um die Form von Selbstbetrug, die irgendwo jeder von uns macht und die eigentlich ganz normal ist, von der man sich aber viel zu oft nicht bewusst macht, dass es eigentlich Quatsch ist. Man denkt natürlich irgendwie immer, man ist ein guter Mensch oder man führt ein Leben, das einen glücklich macht. Man glaubt viele Dinge, sieht sich von vielen Dingen beeinflusst, die man in der Werbung sieht, die man im Internet sieht, die man von diesem ganzen Kulturapparat irgendwie mitbekommt – aber im Endeffekt ist man – wie Pinnochio – jemand, der seine eigene Lüge lebt und nur eine Marionette ist, die irgendwie an Fäden hängt, die andere Leute ziehen. Es ist quasi ein Blick in den Spiegel. Man hält natürlich einerseits anderen Leuten den Spiegel vor, aber wir selbst können uns davon natürlich nicht frei sprechen – für uns gilt das genauso. Wenn man den Song positiv deuten will, dann ist es quasi der Versuch, sich selbst zu finden und das, was einen glücklich macht, was einen befriedigt und im Leben weiterbringt und wachsen lässt. Letzten Endes ist es der Kampf, der jeder mit sich ausficht. Und ja, darum geht’s.

minutenmusik: In den neuen Songs sprecht ihr auch ernstere Themen wie Depressionen und Tod an. Beruhen die Texte hierzu auf euren eigenen Erfahrungen?

Bernhard: Ja, auf jeden Fall! Also das Ding ist, bei „Wir sind Angst“, was ja ein sehr wütendes Album war, wo auch viele Dinge sehr zugespitzt formuliert waren, ging es um äußere Zustände und größtenteils darum, wie die Gesellschaft funktioniert, wie Angst geschürt wird. „Fandigo“ ist da auf jeden Fall ein sehr viel persönlicheres Album. Ein Album, auf dem wir wirklich für uns auch verarbeiten, wie unser Platz in der Welt ist, wie wir mit dem alltäglichen Leben und unserem Platz im Leben umgehen und – um auch noch einmal auf „Pinnochio“ zurückzukommen – dieses Selbst irgendwie zu finden oder zu konstruieren. Das sind schon alles Sachen, die wir auch wirklich durchlebt haben und auch immer noch durchleben. Für uns ist Musik eine sehr intime und persönliche Sache. Es ist für uns auch eine Form von Selbsttherapie und Kanalisierung, ohne die wir wohl auch nicht wüssten, wohin damit. Nicht nur etwas, mit dem man ne geile Zeit hat und auf Tour geht und alles ist fett und man verdient Geld – es ist in erster Linie auch etwas, was man machen muss um klarzukommen.

minutenmusik: Ja, zu dem Thema: vergangene Woche wurde ja bekannt, dass Chester Bennington sich das Leben genommen hat. Wie habt ihr davon erfahren und hattet ihr eine persönliche Verbindung zu Chester oder der Musik von Linkin Park?

Bernhard: Also ich hab das – wie wahrscheinlich die meisten Leute – in einem Newsfeed bei mir in Facebook gesehen und war mir in erster Instanz sofort sicher, dass das nur irgendein Shit, ein Clickbait ist – Bullshit, wo jemand irgendwelche Sachen verbreitet, die nicht wahr sind. Ich hab wirklich erstmal ne viertel Stunde gebraucht um herauszufinden, ob das jetzt wahr ist oder nicht. Woanders stand „nee, ist alles Bullshit, das ist ne Falschmeldung“. Ich muss sagen, das war auf jeden Fall für mich so nicht abzusehen. Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass ich ehrlich sagen muss, Linkin Park ist eine Band, die ich dafür respektiere, was sie gemacht haben und von denen ich auch viele Songs kenne, die ich auch ganz geil finde, aber ich war jetzt nie so in der Form ein krasser Fan von der Band. Ich glaube zum Beispiel bei Basti, unserem Sänger, ist das anders. Basti ist auf jeden Fall so einer, der die ersten ein bis zwei Linkin Park Alben sehr intensiv gehört und sich mit der Band beschäftigt hat, auch wenn er nicht immer alles gut fand. Aber im Endeffekt ist es so, dass bei uns allen eigentlich der Eindruck war , dass man irgendwie nicht so richtig glauben kann, dass das passiert ist. Es ist glaube ich zwei Jahre her, da haben wir mit Linkin Park zusammen auf dem Greenfield Festival in der Schweiz gespielt. Es ist halt echt heftig, dass Depression halt so eine krasse Krankheit ist und sich so schleichend und heimlich bei jemandem einnisten kann. Gut, ich habe danach gelesen dass Chester Bennington lange schon davon gequält war und auch Drogen- und Alkohol-Probleme hatte und mit diesen Suchtproblemen auch viel gekämpft hat – das wusste ich jetzt nicht, weil ich mich da nie so mit auseinander gesetzt habe. Aber trotzdem ist es krass zu sehen, dass so was vor so einem Menschen auch nicht Halt macht, der scheinbar alles erreicht hat. Das ist ganz einfach heftig und auch wirklich traurig. Ich muss an dieser Stelle auch sagen, es gab ja auch ein paar Reaktionen von anderen Bands. Ich glaube, der KoRn-Gitarrist hat das gesagt, dass das ein sehr feiger Akt wäre, seiner Familie gegenüber und da muss ich sagen: so eine Reaktion kann ich nicht wirklich nachvollziehen! Ich kann jetzt nicht beurteilen, wie sich das anfühlt für die Menschen, die den Typen persönlich kannten und für die das Ganze vielleicht auch selber eine sehr emotionale, stressige Zeit ist, aber ich muss sagen, wenn jemand an Krebs stirbt, sag ich ja auch nicht „ey, das ist echt feige, daran zu sterben“. Es ist halt einfach furchtbar und echt traurig und ich würde mir wünschen, dass für diese Form der Krankheit einfach mehr Aufmerksamkeit, mehr Awareness am Start ist.

minutenmusik: Als nächstes geht es für euch auf Tour mit einer ähnlich großen Band: Papa Roach. Ist man da ein bisschen aufgeregt oder sind solch große Shows für euch schon zur Gewohnheit geworden?

Bernhard: Also wenn du mich jetzt fragst, wie es ist in ner großen Halle vor 3.000 Leuten zu spielen – ja, das hat man gemacht, natürlich ist man da ein Stück weit aufgeregt vom natürlichen Adrenalinpegel her. Aber man kennt diese Situation. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass Papa Roach auf jeden Fall eine Band ist, die ich mit 15 – oder wie alt war ich als Last Resort rauskam? – die ich auf jeden Fall hammer hammer geil fand und auch lange Zeit danach noch geil fand. Ich hab sie jetzt in letzter Zeit nicht mehr ganz so mitverfolgt, aber wir sind natürlich aufgeregt, weil das einfach spannend ist, zu sehen, wie so eine legendäre Band drauf ist. Wie die ihre Touren fahren, was die vielleicht auch über Callejon denken! Das ist natürlich mega spannend. Wir freuen uns voll darauf und ich bin auch sehr happy über das komplette Package: Frank Carter And The Rattlesnakes ist auch eine total fantastische Band, von der ich unfassbar großer Fan bin. Das wird einfach geil! Wir freuen uns alle sehr darauf!

minutenmusik: Zu guter Letzt: nachdem David von Eskimo Callboy nun das Finale der Bachelorette gewonnen hat: in welcher TV Show können wir euch demnächst erwarten?

Bernhard: Oha, okay! Also an der Stelle muss ich erstmal sagen: David ist ein mega mega korrekter Typ und straight und Ruhrpott-Style und wir mögen ihn sehr, aber die Bachelorette ist wirklich etwas, wo wir nicht mit klarkommen würden! Ich glaube, ich würde nach zwei Tagen nen Backstein auf alle Menschen da werfen! Deswegen… Ich weiß ja nicht, was ist denn noch ne TV-Show? Ich guck so wenig Fernsehen, deshalb kann ich es dir nicht sagen. Ich würde mir wohl noch am ehesten bei Maybrit Illner mit irgendwelchen Bosbachs und Seehofers die Köppe einschlagen. Wobei mir das zwar wohl eine gewisse intellektuelle Befriedigung verschaffen würde, aber im Endeffekt wäre ich wohl doch lieber bei „Wer wird Millionär?“ und würde versuchen, so viel Kohle aus der Scheiße zu hauen, wie es funktioniert, weil das ist der Kapitalismus, in dem wir leben. Ja, keine Ahnung. Sucht euch was davon aus!

minutenmusik: Machen wir! Gibt’s denn irgendetwas, was du den Lesern gerne noch mitteilen würdest?

Bernhard: Checkt das Album „Fandigo“! Beschäftigt euch damit, wenn ihr Bock darauf habt. Wenn nicht, dann ist es auch okay, aber dann lasst mich mit euren rotzverhurten Kommentaren in Ruhe und ansonsten: alles wird gut!

Und so hört sich das an:

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Callejon live:

  • 15.09.2017 Sporthalle Hamburg*
  • 16.09.2017 Velodrom Berlin*
  • 20.09.2017 Gasometer Wien*
  • 21.09.2017 Zenith München*
  • 22.09.2017 Club Vaudeville Lindau
  • 25.09.2017 MHP Arena Ludwigsburg*
  • 27.09.2017 Stadthalle Fürth*
  • 28.09.2017 Stadthalle Offenbach*
  • 03.10.2017 Turbinenhalle Oberhausen*

*= mit Papa Roach und Frank Carter & The Rattlesnakes

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