Mine & Fatoni, Luxor Köln, 07.12.2017

mine & fatoni

Gleich nach Nothing But Thieves in Frankfurt, stand für mich das nächste Konzert an, denn Mine & Fatoni stellten ihr gemeinsames Album „Alle Liebe Nachträglich“ im Kölner Luxor vor. Tatsächlich teilten sich die Zuschauer, welche in die Konzertlocation strömten, schon relativ deutlich in Fatoni Fans und Mine Fans ein, allein optisch konnte man hier schon erkennen, wer eher dem HipHop zugeneigt war und wer wegen Mine hier war. Vor der Bühne harmonierten die Fans beider Mannschaften dann aber sehr gut und beide Acts wurden mit regem Applaus belohnt.

Nach dem sehr verrückten Voract Tristan Brusch, betraten Mine & Fatoni die Bühne und spielten direkt einige Songs aus ihrem gemeinsamen Album. Es folgte ein einzelner Part mit Mine auf der Bühne, in welchem sie ihre Solostücke performte, darunter unter anderem Songs von ihrer letzten Platte („Katzen“) sowie ältere Stücke („Der Mond lacht“), die ebenfalls vom Publikum begeistert mitgesungen wurden. Fatoni hatte die Pause genutzt, um sich vom Backstage hinter der Bühne mitten ins Luxor zum Mischpult zu schleichen und von dort aus überraschend seinen Solopart zu beginnen, bevor er sich wieder durchs Publikum auf die Bühne kämpfte. Mit „Kann nicht reden ich esse“ und „Authentizität“ spielte der Rapper zwei Songs aus seinem Album „Yo, Picasso“, darüber hinaus gab es aber auch noch einen Freestyle zu hören, der dem Publikum einige Lacher bescherte und zudem bewies, dass Fatoni definitiv ein begabter Rapper ist. Nun spielten Mine & Fatoni wieder vereint zusammen auf der Bühne den Rest ihrer Platte, unter anderem fand auch Voract Tristan Brusch noch einmal den Weg auf die Bühne, da er auch auf dem Album der beiden Künstler beim Song „Mehr“ mitwirkte und seine Textzeilen dementsprechend natürlich auch live zum Besten gab.

Nicht nur die Musik an sich hat eine Menge Freude bereitet, sondern auch die Interaktion zwischen Mine & Fatoni. Es ist deutlich zu spüren, dass hier immer noch zwei Einzelkünstler am Werk sind, die sich jedoch auch als Duo gut verstehen und zudem eine sympathische Band mit an Bord haben, die ebenfalls damit rechnen muss, den einen oder anderen Spruch zu kassieren. Auch die Interaktion mit dem Publikum war geprägt von einer Menge Humor und flapsigen Sprüchen – hier wurde das Publikum nicht in Watte gepackt („Ihr seid die größten, besten, schönsten!“ etc.)  und außerdem kein Standardprogramm heruntergespielt, garniert mit den immer gleichen Sprüchen und Anekdoten. Ein tolles Konzert zweier Künstler, die du dir zu Gemüte führen solltest, wenn du sie noch nicht kennst!

Hier kannst du dir das Album „Alle Liebe Nachträglich“ von Mine & Fatoni kaufen!*

So hört sich das an:

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Mine & Fatoni live:
10.12.17 Wiesbaden, Schlachthof
12.12.17 Münster, Skaters Palace
13.12.17 Berlin, Columbia Theater
14.12.17 Erlangen, Kulturzentrum E-Werk
15.12.17 Leipzig, Conne Island
16.12.17 München, Ampere
17.12.17 Stuttgart, Im Wizemann

Hier kannst du dir ein Ticket kaufen!*

Beitragsbild von FKP Scorpio.

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