Kuba und Echo Nørte

Vor Auto

Wir führen eine neue, kleine Subkategorie ein. Wir nennen Sie Leben. Hier finden hin und wieder Beiträge Platz, die wir mit euch teilen möchten, die aber nicht direkt im Zusammenhang mit Musik stehen. Eine gute Gelegenheit dafür scheint mir die Tatsache zu sein, dass ich (Max) gerade am Reisen bin! Los geht’s! Nach knapp 10 Stunden Flug und mit viel zu viel Gepäck bin ich endlich in Kuba gelandet, Zoll war glücklicherweise kein Problem. Einen Busfahrer von einer Reisegruppe davon überzeugt, mich mit nach Havanna mitzunehmen, bin ich schon bei meiner Gastfamilie. Schon jetzt spüre ich, wie sich mein Spanisch verbessert. Auf dem Foto seht ihr mich vor einem typischen Oldtimer mit einem T-Shirt von Echo Nørte. Das Label gehört meinem Kumpel Dan und jetzt war seine Kleidung sogar schon in Kuba!

Das junge Hamburger Modelabel wurde 2015 gegründet schafft mit coolen heimatverbundenen Designs etwas ganz lokales Besonderes. Mit den Designs gibt Echo Norte allen Hamburgern die Möglichkeit, ihre Liebe zu Hamburg mitten auf der Brust zu tragen.Ich finde die Designs cool, Textil- und Druckqualität sind ebenfalls super! Schaut doch einmal rein (www.echonorte.de)!

Zu Havanna lässt sich ansonsten noch sagen, dass man direkt von unzähligen Oldtimern begrüßt wird. Ebenso allgegenwärtig sind wunderbare (teils zerfallene) alte Gebäude und Touristen en masse. Damit war aber zu rechnen und bisher bin ich sehr zufrieden hier! Ich habe schon viel erlebt, viele Leute fragen mich nach Geld, andere Leute wollen nichts von mir und sind somit besonders gute Gesprächspartner. Einfach dazusetzen und losplaudern. Ich bin auch schon mit den „Carros Americanos“ gefahren, das macht viel Spaß, man spart sich die obszönen Preise für Rundfahrten mit einem Oldtimer und hat ein Erlebnis mit Locals. Schade bloß, dass ich letztlich zu spät für meinen Treffpunkt war und meine Amigos dann schon ohne mich zu „La Fábrica de Artes“ gegangen waren. Das fand ich aber auch erst raus, nachdem ich bei einer netten Kubanerin, die in der Tür stand gefragt hatte: „Perdón, puedo utilisar tú téléphono?“ Das ging, sie war sehr nett und erklärte mir danach zwei Dinge. Erstens: „Tu éstas perdido!“ Und Zweitens: „Ahora, no ésta la tarde, ésta la noche!“ War echt ein nettes Erlebnis und besonders schön eben, dass sie danach nicht direkt nach Geld gefragt hatte, was viele sonst tun. In Kuba ist Musik übrigens tatsächlich allgegenwärtig. Man läuft durch die Straßen und alle paar Häuser könnte man denken, es würde gefeiert. Bei teilweise unglaublich lautem Reggeton sitzen die Leute dann auf den Treppen vor dem Haus oder im Wohnzimmer und tun nichts oder rauchen eine Zigarette oder eine Zigarre. Ich habe ein paar meiner Lieblingsmixtapes auf einem USB-Stick mitgebracht und die Leute sind hellauf begeistert. Besonders gute elektronische Musik scheint hier sehr schwer zu bekommen zu sein. Der Internetzugang ist sehr eingeschränkt und oftmals nur an WiFi-Spots möglich, die aber teures Geld kosten. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

WiFi-Spot
WiFi-Spot

In diesem Sinne: Viva Cuba!

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