Walking On Cars, Live Music Hall in Köln – 26.09.2016

Bereits Anfang des Jahres hatten uns Walking On Cars mit ihrer ersten vollständig ausverkauften Deutschland-Tour beehrt. Nach diversen Festivalshows (u. a. bei Rock am Ring und Rock im Park) machten die Iren vergangenen Montag einen erneuten Abstecher nach Köln, wo sie im Rahmen ihrer Herbst-Tour in der ausverkauften Live Music Hall spielten. Eingeheizt wurde dem Publikum zunächst vom irischen Soul-Sänger Brian Deady, der mit seiner Gitarre und einigen RnB-Einflüssen glänzen konnte.

Um 21 Uhr betraten schließlich Walking On Cars die Bühne. Sie überraschten hierbei direkt beim Opener - einem kraftvollen Prince-Medley, bestehend aus den Songs „Nothing Compares 2 U“ und „Purple Rain“ des verstorbenen Sängers. Ein wahrer Gänsehaut-Moment!

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Paper Route - Real Emotion

Paper Route – Real Emotion

Vier Jahre sind vergangen, seitdem die amerikanische Indie Rock Band Paper Route ihr letztes Album „The Peace Of Wild Things“ veröffentlicht hat. Am 23.09.2016 erschien nun endlich das langersehnte Nachfolgewerk „Real Emotion“. Das Album ist somit auch die erste Veröffentlichung bei ihrem neuen Label Kemosabe Records, zu dem die Band 2015 gewechselt hatte.

Für die Entstehung der neuen Songs hat sich das aus Nashville stammende Trio in einer Berghütte in Tennessee verkrochen, um jegliche einschränkende Faktoren fern zu halten. So startet „Real Emotion“ mit einem mysteriösen Intro, das glatt von einer Gruppe weiblicher Bergmönche stammen könnte. Der leicht mystisch angehauchte Sound bleibt auch im ersten Song „Writing On The Wall“ bestehen, der gleichzeitig aber auch zum Tanzen einlädt. Hervorzuheben ist am meisten die Ballade „Untitled“, die dem Hörer vier Minuten lang pure Emotionen entgegenbringt.

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Interview mit Kytes

Die Kytes touren gerade mit ihrem ersten Album „Heads and Tales“ durch Deutschland. Wir haben sie im Berliner Musik und Frieden getroffen und durften uns mit ihnen über ihre Musik, Fahrräder in der Spree und das Feiern im Berghain unterhalten.

minutenmusik: Wie geht es euch?

Michi: Gut! Heute ist der sechste Tourtag. Wir verstehen uns immer noch gut, wir mögen uns noch.

Tim: Die Hälfte nimmt schon Medikamente.

Michi: Das ist halt echt so, bisschen Halskratzen, zum Glück noch nicht bei mir.

Thommy: (rückt mit seinem Sessel vom Sofa weg) Ja, deswegen setze ich mich jetzt

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Kytes, Musik und Frieden Berlin, 02.10.2016

„Man merkt eigentlich schon nach den ersten beiden Songs, ob diese Energie entstehen kann“ – das war die Antwort der Kytes auf die Interview-Frage, was für sie ein gutes Konzert ausmacht. Wenn es danach geht, können sie das Konzert im Berliner Musik und Frieden am Sonntag Abend wohl als vollen Erfolg verbuchen. Denn von den ersten Tönen an zeigte sich das Publikum sehr textsicher und tanzfreudig.

Zunächst wurde der Abend allerdings vom englischen Singer-Songwriter Tom James eröffnet. Nicht nur seine angenehme Stimme, sondern vor allem seine Fingerfertigkeit auf der Gitarre,

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Frank Carter & The Rattlesnakes

Frank Carter schaut in Deutschland vorbei!

Da ist er wieder! Der britische Schreihals Frank Carter kehrt mit seiner Backing-Band “The Rattlesnakes” zurück nach Deutschland und wird wieder dafür sorgen, dass der Schweiß in den Clubs des Landes von der Decke tropft. Carter hatte 2011 die Band “Gallows”, bei der er für den Gesang zuständig war, verlassen, weil sich diese musikalisch in eine – aus seiner Sicht – falsche Richtung bewegt hatte. 2015 folgte dann das Debütalbum mit den Rattlesnakes, mit denen er sich wieder seiner Wut und Aggression – vor allem gegenüber seinen Mitmenschen – zuwenden

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komfortrauschen komfortzone

Interview mit Komfortrauschen!

Bald veröffentlichen Komfortrauschen ihre Vinyl-EP "Komfortzone". Wir haben uns mit der Band unterhalten, über elektronische Musik, ihre Vorbilder und zukünftige Pläne:

minutenmusik: Hallo Jungs!

Komfortrauschen: Hallo minutenmusik!

minutenmusik: Ihr macht Minimal Techno. Wer sind eure Vorbilder bzw. gibt es andere Künstler, die euch inspirieren für eure eigene Musik?

Komfortrauschen: Wir stehen sehr auf Live-Acts wie zum Beispiel Brandt Brauer Frick, David August, aber auch auf „klassische“ Producer wie Theo Parrish, Efdemin oder Kassian Troyer, der unsere Platte auch gemixt hat. Außerdem mögen wir auch andere Musiker, von Miles Davis bis Beck, uns interessiert vor allem, ob die Musik eine gute Energie hat.

minutenmusik: Wie seid ihr selbst zum ersten Mal mit elektronischer Musik in Berührung gekommen?

Komfortrauschen: Marcel Dettmann Im Sektor Evolution in Dresden, sein 6 stündiges Set hat mich so abgeholt, dass ich danach auch elektronische Musik machen wollte.

minutenmusik: Wie geht ihr mit Skeptikern um, welche jegliche Art von elektronischer Musik über einen Kamm scheren und behaupten, dass es sich ja nicht um echte, handgemachte Musik handelt?

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tua-in-hamburg

Tua, Logo Hamburg, 10.09.2016

Die meisten dürften Tua in erster Linie durch die Orsons kennen. Doch nicht nur die Orsons sind live ein Top-Act, auch solo überzeugte Tua am Samstag in Hamburg auf seiner KOSMOS-Tour. Gemeinsam mit einem Drummer und einem Jazz-Gitarristen/Synthesizer sowie Audhentik als Vor-Act lieferte der Reutlinger eine vielseitiges Best-Of seiner (Anti)Hits, Balladen und Soundgebilde.

Die Stimmung war dabei wortwörtlich am Siedepunkt, herrschten im Logo Temperaturen, bei denen der Schweiß fast von der Decke tropfte. Doch trotz der unglaublichen Hitze war das Publikum beim rund eineinhalbstündigen Set stets textsicher und sorgte dafür, dass der gutgelaunte Tua teilweise bei weitem von der Masse übertönt wurde. Tua selbst sorgte dabei mal am Keyboard, mal mit gelungenem Gesang und mal mit harten Rap für jede Menge Laune und Abwechslung. So präsentierte er von seinen „Hits“ wie Raus, MDMA, Die Stadt oder Lagerhalle bis hin zu atmosphärischen und melancholischen Songs wie Ohne Titel, Dein Lächeln oder Keiner Sonst ein breites Repertoire aus mehr als zehn Jahren Tua-Musik. Die Songs wurden dabei – wie es sich für Tua gehört – jeweils in speziellen Live-Versionen geremixt und sorgten mit jeder Menge Basse dafür, dass auch instrumentalisch jede Menge Abwechslung geboten wurde.

Damit schaffte es Tua auch wirklich den letzten aus dem Publikum abzuholen, sodass man nur hoffen kann, dass Tua schon bald ein zweites Mal auf Tour geht. Denn nur die wenigsten Musiker schaffen es mit einer solchen Intensität, Abwechslung und Atmosphäre wie Tua auch live abzuliefern.

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komfortrauschen komfortzone

Komfortrauschen – Komfortzone

„Die drücken ja nur Knöpfe, das ist für mich keine richtige Musik!“ – ein Spruch, den man gar nicht so selten hört, wenn man über elektronische Musik und die internationale DJ-Szene spricht. Das mag zwar auf den einen oder anderen Musiker durchaus zutreffen, es gibt jedoch auch Gegenbeispiele. Eines der schönsten Beispiele der letzteren Zeit ist Komfortrauschen, welche mit Schlagzeug, Bass und Gitarre eine gesamte Band auf die Bühne stellen, die mit den richtigen Effektgeräten einen umwerfenden und hypnotisierenden Minimalsound erschaffen kann. Technofans sollten sich mit der neuen Vinyl-EP „Komfortzone“ auseinandersetzen, die auf vier Tracks eine packende Ladung an treibenden Beats erklingen lässt.

So hört sich das an:

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Boston Manor – Be Nothing.

Boston Manor gelten als Pop-Punk-Band. Sie spielen jedoch nicht den typischen Pop-Punk, sondern ähnlich wie Real Friends & Knuckle Puck einen Mix aus Emo-Einflüssen und Punk und Pop. Oder sowas.

In den vergangenen zwei Jahren bewiesen Boston Manor mit ihren EPs “Driftwood” und “Saudade”, dass sie das Zeug dazu haben, gute Songs zu schreiben und sich auszuprobieren. Doch erst mit dem jetzt über Pure Noise Records erschienenen Debütalbum “Be Nothing.” konnten sie ihre eigene Richtung finden. Die aus Blackpool (UK) stammende Band erfand das Rad dabei nicht

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Sean Koch Trio aus Kapstadt kommt auf Europatour!

Mit dem Sean Koch Trio kommen die sonnigen, leichten Vibes des südafrikanischen Surferlebens nach Deutschland. Aufgewachsen im kleinen Dorf Kommitjie vor den Toren Cape Towns, wo das Leben von den Wellen und den Gezeiten bestimmt ist, verarbeiten die drei Surfer Boys in ihren leichten und doch tiefgründigen Songs die Lektionen, die sie vom Leben am Cape gelernt haben.

Das wäre zum einen, dass das Glück immer in der eigenen Hand liegt. Zum anderen, dass man im Fall der Fälle nie alleine ist. Und genau diese Sicht auf die Dinge schwingt in den Songs des Sean Koch Trios mit. Hand in Hand mit dem Optimismus und der Leichtigkeit, mit welcher der 26-jährige Songwriter Sean Koch das Leben angeht, entstand mit der ersten EP „Natural Projection“ ein Werk, das in nur fünf Songs das Potential hat, eine ganze Lebensgeschichte zu erzählen.

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