Asking Alexandria – Asking Alexandria

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Asking Alexandria sind zurück! Und mit ihnen neue Songs mit Frontmann Danny Worsnop. Nachdem Worsnop, der zu den Gründungsmitgliedern der britischen Metalcore-Band gehört, die Band im Januar 2015 verlassen hatte, entstand 2016 ein Album mit Denis Stoff am Gesang, welcher Worsnop, der in der Zwischenzeit mit einem Soloprojekt beschäftigt war, auch bei den Livekonzerten würdig vertrat und die Erfolgskurve der Band, welche spätestens seit dem dritten Album „Reckless and Relentless“ gut im Geschäft ist, hochhielt. Im Oktober 2016 wurde dann bekannt, dass sich Denis Stoff von Asking Alexandria trennt und die Band sich wiederum wieder mit Danny Worsnop ausgesprochen hatte, sodass Worsnop zu AA zurückkehrte und seitdem wieder zur festen Formation gehört.

Seitdem herrscht in Fankreisen eine wohl noch ewig andauernde Diskussion, was wohl passiert wäre, wenn a) Worsnop die Band nie verlassen hätte oder b) Stoff noch immer Mitglied der Band sei. Da ich aber noch nicht im Besitz einer Glaskugel bin und mir das ganze Drama auch vollkommen egal ist, schauen wir uns doch lieber an, was nun an Resultaten herausgekommen ist bei der neuen Zusammenarbeit mit dem alten, neuen Sänger Danny Worsnop.

Mit dem selbstbetitelten Album veröffentlichten die Engländer nun ihr bereits sechstes Album und das dritte seit 2013, fehlenden Fleiß kann man Asking Alexandria also auf jeden Fall nicht vorwerfen. Das verwundert erst einmal kein Stück, denn der neue alte Sänger möchte natürlich auch eigene Songs haben, welche er live performen kann. Darüber hinaus kennt jeder die Situation, wenn man alte Bekannte wiedertrifft. Man hat sich viel zu erzählen, jeder hat so seine Erfahrungen gemacht und die gilt es in der Musik natürlich zu verarbeiten. Und das merkt man deutlich auf dem neuen Album. Bereits die Selbstbetitelung des Werkes lässt erkennen, dass die Musiker sich hier wieder als eine Einheit verstehen und wohl alle sehr zufrieden damit sind, wieder mit Gründungsmitglied Worsnop auf der Bühne stehen zu dürfen. Auch die Lyrics der neuen Platte beschäftigen sich mit dem Abgang und Wiederkommen von Worsnop – der Sänger selbst hat hier Einiges zu verarbeiten und macht die neue CD im Song „Where Did It Go?“ zu seiner persönlichen „fuck you all“-Platte.

Musikalisch klingt das Album deutlich eingängiger als jemals zuvor. Wer erwartet hat, dass mit Danny Worsnop harte Riffs und Screams & Growls daher kommen, wird sich wundern. Cleangesang macht den Großteil der Platte aus. Doch auch das passt zur ständigen Weiterentwicklung der Band und auch zu Worsnop Soloprojekten, in welcher er sich immer mehr als großartiger Sänger mit einer ausgezeichneten Stimme entwickelt hat, der mehr beherrscht als die Scream-Techniken, die zum Standardrepertoire eines Metalcore-Sängers gehören. Anspieltipps sind neben dem bereits genannten „Where Did It Go?“ die Stücke „Eve“ und der Opener „Alone In The Room“.

Das neue, selbstbestitelte Album ist ein weiterer Schritt in der ständigen Weiterentwicklung von Asking Alexandria. Wer ist nun besser, Danny Worsnop oder Denis Stoff? Keine Ahnung. Aber wen interessiert das überhaupt?

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So hört sich das an:

Asking Alexandria live 2018:
29.01.2018: Köln – Palladium
01-03.06.2018: Rock Am Ring / Rock im Park Festivals
26.06.2018:  Hamburg – Markthalle
30.06.2018: Vainstream Festival

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Die Bildrechte für das Albumcover liegen bei Sumerian Records.

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