Flash Forward – Revolt

Die letzten Jahre konnten sich viele junge deutsche Nachwuchskünstler*innen und Bands mit hochkarätiger Musik Fangemeinden erspielen. Auch die Alternative-Band Flash Forward konnte sich durch ihre Auftritte bereits einen Namen machen. Bereits letztes Jahr erschien ein Langspieler der Band, mit dem jedoch weder Band noch Fans so richtig warm wurden. Mit neuem Mut und vielen Ideen wurde also nun ein Neuanfang gewagt – und der scheint sich gelohnt zu haben!

Schon mit der vor einigen Monaten veröffentlichten Single „Perfectionist“ legten die Musiker vor – so schnell bekam man den Song nicht mehr aus dem Kopf. Auch wenn es musikalisch nicht direkt auffällt, wirkte die Metalcore-Band To the Rats and Wolves bei dieser Single mit und auch weiterere Gaststars haben dem Album eine frische Note verpasst. Im Song „Payback“ wird kurzweilig auf deutsch umgeschaltet und das von den 8kids! Sänger Jonas schreit hier mit und vermittelt so die Verzweiflung, die den Songs der 8kids anhaften. Schon diese beiden Songs zeigen die große Bandbreite des Albums auf.

Vor allem die schnelleren Alternative-Rock-Songs des Albums, die starke Gitarren und Drum-Parts beinhalten, wie der Opener „Heart of Gold“ oder „Chains“ funktionieren hervorragend und vermitteln genau den Spaß, den sie erreichen wollen. Aber auch „Dramatic“ überrascht durch ruhige Strophen, die sich durch den ungewohnt tiefen und reif wirkenden Gesang zum Refrain hin aufbauen. Textlich werden hauptsächlich persönliche Themen behandelt, ob nun der Gesellschaftsdruck in „Deadline“ oder -natürlich- Liebe in jungen Jahren in „Old Enough“. Vielleicht werden hier vor allem im Vergleich zu anderen jungen deutschen Durchstarter*innen keine unglaublich durchdachten oder poetischen Texte angeboten, aber eben genau das, was Flash Forward gut können: knackiger Alternative-Rock, der auch auf voller Albumlänge super funktioniert. Zudem möchte sich die Band mit diesem Album auch für Solidarität stark machen, wie schon Albumtitel und -Cover zeigen. Für letzteres wurde eine Abwandlung des bekannten Gemäldes „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ von Caspar David Friedrich gewählt. Intertextuelle Verweise werden hier also auch schon geboten! Da kann man der Band nur Glück wünschen, dass dieses Werk die Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient hat!

Hier kannst du dir das Album „Revolt“ von Flash Forward kaufen!*

Und so hört sich das an:

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Flash Forward Live Revolt Tour 2018

  • 12.01.2018 Druckluft Oberhausen
  • 13.01.2018 Substagecafé Karlsruhe
  • 14.01.2018 Exzellenzhaus Trier
  • 16.01.2018 Keller Klub Stuttgart
  • 17.01.2018 Backstage Club München
  • 19.01.2018 Pool Garden Leipzig
  • 20.02.1018 B58 Braunschweig
  • 21.01.2018 Cassiopeia Berlin
  • 22.01.2018 Marx Hamburg
  • 24.01.2018 Schlachthof Wiesbaden
  • 25.01.2018 Sputnik Café Münster
  • 26.01.2018 Tsunami Club Köln
  • 27.01.2018 Kammgarn-Cotton Club Kaiserslautern

Rechte am Cover liegen bei Uncle M.

 

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