Gebt uns mehr Systemkritik, bitte!

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Face to Face sind wieder da! Wieder? Nach drei Jahren Pause haben die drei Kalifornier wieder ein Studioalbum herausgebracht. Dabei sind sie erneut zu Fat Wreck Records gewechselt, zu dem Label, bei dem sie auch ihr erstes Studioalbum aufgenommen haben. Die Band besteht eigentlich schon seit 1991, aber der einzige konstante Teil der Truppe ist der Frontmann mit den zwei Vornamen: Trevor Keith. Seine klare Stimme erinnert auf dem ersten Track „Bend But Not Broken“ stark an Jimi Pop Ali von der Bloodhound Gang, hat aber sonst nichts mit ihm gemein. Ansonsten zählt das Album ganze elf Tracks und ist leider ziemlich einfältig. Die Songs sind alle melodisch und vielleicht befriedigend für eine College-Party, dem Kritikerohr fehlen allerdings die inhaltlichen Aussagen. Dass Punkrock sich meist nur drei Akkorden bedient, wussten wir ja schon. Und wir wissen, dass Trevor auch anders kann. Sein zweites Projekt Viva Death mit dem Bassisten Scott Shiflett hat eindeutig mehr zu bieten. Hoffen wir, dass Face to Face ihr Talent nicht weiterhin externalisieren. Gebt uns mehr Systemkritik, bitte!

Hier kannst du das Album kaufen!

Und so klingt das:

Einziger Lieblingssong: Bend But Not Broken

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