Movements – Feel Something

Movements - Feel Something

Etwas zu fühlen, ja das wäre schon schön. Movements aus dem Süden Kaliforniens widmen direkt ein ganzes Album dem Fühlen und nicht Fühlen. „Feel Something“ heißt das und behandelt jegliche Themen, die mit dem menschlichen Empfinden zusammenhängen. Das Debüt des noch jungen Quartettes fährt dafür beachtliche Emo-Soundwände auf.

Schon der Opener dieses elf Songs umfassenden Albums, deutet an, wohin man sich mit den folgenden Songs wagen wird. „Full Circle“ hat seine ruhigen, zurückhaltenden Momente, wie das von Sänger Patrick Mirandas „Spoken Word“-Vocals getragene Outro. Im Refrain entfaltet der Song jedoch zwischen abgehackten Gitarrenakkorden und der zwischen Gesang und Geschrei pendelnden Stimme Mirandas sein hymnisches Potential. Auch in „Third Degree“ nimmt das Emo-Hit-Potential der Amerikaner nicht ab. Vor allem der erst ruhig, später emotional stürmisch vorgetragene Refrain, in dem Miranda seine körperliche Sehnsucht nach einer Person Ausdruck verleiht, wird auf den Konzerten der Band wohl für viele in die Luft gereckte Fäuste sorgen. Auch im weiteren Verlauf büßt das Werk nicht an Qualität ein. Man höre sich alleine die wunderschöne Gitarrenmelodie in den Strophen von „Noodle“ an.

Neben den tollen Gitarrenparts, ist es aber vor allem Mirandas Stimme, die auffällt und zur Höchstleistung auffährt. Ob Spoken-Words-Parts, gefühlvoller Gesang, wie im akustischen „Fever Dream“, oder schmerzerfülltes Geschrei – der Herr weiß mit seiner Stimme umzugehen. Was sich immer wieder durch das Album zieht, ist der Kontrast von ruhig und laut, Höhen und Tiefen. Fast jeder Song hat neben seinen in sich gekehrten Momenten auch ausbrechende. Gerade deshalb erlebt man die 44 Minuten, über die sich das Album erstreckt, als eine emotionale Achterbahnfahrt. Der Titel ist also schon passend. Danke Movements, mit euch fühlen wir gerne.

Hier kannst du dir das Album „Feel Something“ von Movements kaufen!

Und so hört sich das an:

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Movements live 2017 (als Support von Knuckle Puck):

27.11. – Köln, MTC
28.11. – Hamburg, Hafenklang
29.11. – Berlin, Musik & Frieden
01.12. – Wien, B72 (A)
03.12. – Luzern, Treibhaus (CH)
04.12. – Wiesbaden, Schlachthof

Die Coverrechte liegen bei Spinefarm / Fearless / Concord.

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