Adam Angst – Neintology [Doppel-Review]

Am 28. September erscheint der langersehnte Nachfolger für das gefeierte Debütalbum der Punk-Band Adam Angst. Dafür beäugen wir das Werk aus zwei verschiedenen Perspektiven. Zuerst könnt ihr hier Maries Meinung lesen, danach folgt ein zweiter Blick von Julia:

Das mit den Erwartungen ist ja immer so eine Sache, denn eigentlich kann man ja nur enttäuscht werden. Und so erging es mir (zumindest beim ersten Hören) auch mit dem zweiten Album von Adam Angst. Meine Erwartungen an die neuen Songs waren groß, denn ihr selbstbetiteltes Debüt lief bei mir 2015 quasi durchgehend und hat sich

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Alligatoah STRWV

Alligatoah – Schlaftabletten, Rotwein V [Doppel-Review]

Zum neuen Alligatoah-Album “Schlaftabletten, Rotwein V” gibt es von uns eine Doppelrezension! Pünktlich zum Releasetag könnt ihr nachfolgend zunächst Christophers Rezension lesen, gefolgt von Annas Meinung. Viel Spaß!

Back to Basics! Mit „Schlaftabletten, Rotwein V“ ergänzt Alligatoah seine Mixtape-Reihe um einen weiteren Ableger und kehrt den überaus erfolgreichen, vorangegangenen Studioalben „Triebwerke“ und „Musik ist keine Lösung“ den Rücken zu. Trotz Verkaufszahlen im sechsstelligen Bereich und echt schicken Auszeichnungen, wird nun an

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We Were Promised Jetpacks - The More I Sleep The Less I Dream - Artwork

We Were Promised Jetpacks – The More I Sleep The Less I Dream

In sachten Pastelltönen gehaltene Wolken schieben sich über eine Berglandschaft, die von weißen Strichen durchzogen ist. Über der idyllischen Szenerie schwebt in weißen Buchstaben der Titel “The More I Sleep, The Less I Dream”. Dieses Mal gilt tatsächlich, dass die Verpackung viel über den Inhalt zu sagen weiß, denn beim vierten Album der Indie-Band We Were Promised Jetpacks stehen alle Zeichen auf Melancholie. Knapp 9 Jahre ist es her, dass die Briten mit “Quiet Little Voices” einen der schönsten Indie-Songs überhaupt veröffentlicht haben – was hat

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Marteria & Casper - 1982

Marteria und Casper – 1982

In den letzten Jahren konnte sich deutscher Hip-Hop von einer Untergrund-Jugendbewegung zu einem Arenen- und mittlerweile sogar Stadionfüllenden Genre entwickeln, das die Albumcharts dominiert. Marteria und Casper – der eine aus der Einöde des Westens, der andere aus dem tiefsten Osten – konnten diese Entwicklung aus nächster Nähe mitverfolgen, gar mitgestalten. Zwar von der Szene oft als „nicht real“ betrachtet, erschien in den letzten zehn Jahren jedoch jeweils mindestens ein szeneübergreifendes Meisterwerk der beiden Künstler. Bei Casper war das 2011 veröffentlichte

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The Kooks – Let’s Go Sunshine

Erreichte ihr Debütalbum „Inside In / Inside Out“ von 2006 erst Ende letzten Jahres fünffachen Platinstatus, veröffentlichen sie nun ihre bereits fünfte Platte „Let‘s Go Sunshine“ – und erhoffen sich davon mit Sicherheit einen ähnlichen Erfolg. Die Rede ist von der britischen Band The Kooks und die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit dem neuen Album an ihren bisherigen Erfolg anknüpfen können, ist gar nicht mal so gering. Denn auf „Let’s Go Sunshine“ zeigen die vier Briten, dass Gitarrenpop noch längst kein Schnee von gestern ist und lassen ihren ganz eigenen Sound

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Tash Sultana – Flow State

Tash Sultana – das ist so ein typisches Internet-Phänomen. Binnen kürzester Zeit verbreiteten sich Videos der Straßenauftritte und rasch wurde klar, dass hier etwas ganz Großes auf uns zukommt. Überwältigend bleiben die Zahlen dennoch: kein Act schaffte es zuvor, so eine große Welttournee noch vor Release des Debütalbums auszuverkaufen. Tash schon. Bekannt wurde Tash durch Live-Auftritte und dem wahnsinnigen Talent an der Loop Station. Was kann das Album nun von dieser Energie auffangen? Werden die Zuschauer*innen in Zukunft auch zuhause etwas von einem der größten Newcomer des

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