AnnenMayKantereit, Gloria Köln, 23.01.2017

AnnenMayKantereit haben in kurzer Zeit viel erreicht. Gefühlt gerade eben spielten sie noch als Support für Acts wie die Beatsteaks oder Clueso und nahmen ihr erstes Album sowie eine EP in Eigenregie auf. Es folgten jede Menge Festivalauftritte, eigene Shows in kleineren Clubs quer durch Deutschland und schließlich ein Plattenvertrag bei Universal mit der Albumveröffentlichung von „Alles nix Konkretes“ im März 2016. Und nun? Nun stehen die jungen Musiker vor einer restlos ausverkauften Tour, bei der sie problemlos jeden Abend Locations wie die Max-Schmeling-Halle mit tausenden Fans

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Hans Zimmer – The Classics

Mein Vorsatz für das Jahr 2017: Mehr ins Kino gehen. Zwar wird der Spaß immer teurer, aber es ist und bleibt ein Spaß, dem ich meiner Meinung nach in den letzten Jahren zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe. Aufgefallen ist mir das tatsächlich dadurch, dass ich in den letzten Monaten immer mehr Interesse an Filmmusik, speziell klassischer Art, gewonnen habe. Mit “La La Land” habe ich mir dann zum Start meines Kinojahres gleich einen Film ausgesucht, der nicht nur in Szenebild, Kostümen und Storytelling herausragend ist, sondern auch musikalisch auftrumpfen kann und

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The Rural Alberta Advantage, zakk Düsseldorf, 18.01.2017

Mein persönlicher Startschuss für das Konzertjahr ist gefallen: Das Indie-Trio The Rural Alberta Advantage hat mich und gut 250 andere Musikbegeisterte vorgestern in den Club des Düsseldorfer zakk gelockt. Gemeinsam ging es auf eine musikalische Reise in die kanadische Prärie.

Als Einstimmung durfte aber zunächst Ryan O´Reilly einige Songs zum Besten geben. Der britische Singer-Songwriter überzeugte mit seinen Folksongs, die wunderbar unaufdringlich, aber trotzdem nicht unbedeutend wirkten. Mal melancholisch angehaucht, mal mit einem charmanten Augenzwinkern – er traf immer die richtigen

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The Courteneers, Yuca Köln, 12.12.2016

The Courteeners, Yuca Köln, 12.12.16

Was für ein Verrückter Abend. Das Yuca in Ehrenfeld war nur zur Hälfte gefüllt, als die Courteeners am 12.12.2016 die Bühne betraten, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch, und war mit Abstand das Einzige, was an diesem Abend so verlief, wie erwartet. Die fehlende Masse an Publikum war auch nach nicht einmal 30 Sekunden, nachdem die Courteeners die Bühne betraten, vergessen. Wie sich herausstellte, bestand das Publikum etwa zur Hälfte aus jungen Mancuniansa und wer schon mal einem Über den Weg gelaufen ist weiß, die können Feiern. Für den Verlauf des Abends sollte die Zusammensetzung

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DAWA

DAWA – “(r) e a c h”

Die österreichische Band DAWA hat Ende Oktober ihr neues Album „(r)each“ rausgebracht. Das Album hat zehn Titel, alle davon sind von der Band selbst komponiert und geschrieben.

Nach vielen gemeinsamen Jam Sessions beschloss DAWA auf die „große Bühne“ zu wechseln. Ich denke, dass das definitiv die richtige Entscheidung war, denn diese Band muss gehört werden!

Mit ihrer Musik verbreitet DAWA eine wohnzimmerähnliche Atmosphäre, in der man sich super wohl fühlt. Ihr neues Album ist sehr vielseitig und vereint unterschiedliche Musikrichtungen - mit Soul, Acoustic, Pop und Folk sind einige Musikrichtungen vertreten und verleihen DAWA ihren einzigartigen Klang. Unterstützt von Trommeln, Gitarren und Cello und selbstverständlich auch durch die eingehende Stimme des Leadsängers John Dawa, der gleichzeitig Namensgeber der Band ist. Natürlich muss auch die weibliche Stimme von Barbara erwähnt werden, welche sich wunderbar mit der Stimme von John ergänzt.

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„Auf der Bühne“, DRadio Wissen, 11.12.2016

Kleine, verschwitzte Clubs, große Hallen mit imposanter Lichtshow – wir alle haben bei Konzerten wohl schon so einige Locations gesehen und erlebt. In den Kammermusiksaal des Deutschlandfunks hatte es mich bisher aber noch nicht verschlagen. Dementsprechend gespannt war ich, was mich dort erwarten würde. Angelockt hatte mich die Konzertreihe „Auf der Bühne“ von DRadio Wissen, einem Programm des Deutschlandradios. Ja, davon habe ich ehrlich gesagt auch letzte Woche zum ersten Mal gehört. Aber das ist auch kein Wunder, schließlich handelt es sich dabei um eine noch recht neue Reihe,

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No Wyld – Nomads

No Wyld haben am vergangenen Freitag ihr Debütalbum „Nomads“ veröffentlicht. Bitte wer? Ja, hierzulande kennt (noch) kaum jemand die neuseeländische Band. Und doch dürfte sie fast jeder schon mal gehört haben. Denn seit der ersten EP, die 2013 veröffentlicht wurde, wurden schon mehrere Songs für internationale Werbekampagnen genutzt. „Odyssey“ zum Beispiel lief während der Olympischen Winterspiele in Sotchi 2014 in einem McDonalds-Spot und ist Teil des Soundtracks von „Need for Speed“. Oder „Let me know“, das nicht nur für FIFA16, sondern auch als Kampagnen-Song für

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The Radio Dept. – Running Out Of Love

Was sehen wir hier? Eine Frau hält sich an der Wand fest und schaut in einen Spiegel. Sie trägt eine grüne Jacke, eine eher ungewöhnliche Kopfbedeckung und hat ein Gewehr – eines der älteren Modelle, was wohl in Kriegen, die schon ein paar Jährchen her sind, genutzt wurde und heute wohl nur noch bei der Jagd Verwendung findet. Ich spreche von dem Cover der neuen The Radio Dept. Platte, welches mich sofort gefesselt und dafür gesorgt hat, dass die zuvor für mich unbekannte Band, überhaupt auf meinem Radar auftauchte. The Radio Dept. – das sind Johan Duncanson, Martin Larsson

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Schnipo Schranke, Atomino Chemnitz, 04.11.2016

Kein großes Bühnenbild, kein Gehabe – die Show von Schnipo Schranke ist genau wie die Musik schlicht und gerade heraus. Und gerade diese Schlichtheit ist das eigentlich Kunstvolle daran. Auf der Bühne stehen ein Schlagzeug, ein Keyboard und ein Synthesizer. Die Instrumente sind dabei nicht streng verteilt. Mal singt Daniela Reis am Keyboard, während Fritzi Ernst am Schlagzeug sitzt und „Ente Schulz“, der die beiden Musikerinnen live begleitet, am Synthesizer werkelt. Dann wird reihum getauscht, manchmal wird auch ein Instrument weggelassen. Irgendwie kann halt jeder alles – oder

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Skinny Living

Skinny Living live im Studio 672

Gestern Abend haben im Studio 672 in Köln Skinny Living live performed. Die vier Jungs aus England machen einen Mix aus Soul, Funk und akustischen Elementen. Ihre Lieder handeln von der Liebe und dem Leben mit all seinen Facetten.

Ich bin offen zu dem Konzert gegangen und muss sagen, nach Gestern würde ich mich auf jeden Fall als Fan bezeichnen. Skinny Living haben eine super Show abgeliefert! Zum einen sind die Jungs super süß und ich bin sicher, sie haben im Sturm sämtliche Mädchenherzen erobert. Mit ihren emotionalen Songs, welche durch Gestik und Mimik noch unterstrichen wurden, haben Sie das Publikum in ihren Bann gezogen. Besonders gut fand ich außerdem, dass Sie bei jedem Titel Einblicke in die Entstehung und die Seele der Songs gewährt haben, weswegen es sich durchaus lohnt genauer auf die Texte zu achten.

Zudem waren die Jungs sehr nah am Publikum dran. Ich stand in der ersten Reihe und hatte praktisch keinen Meter Abstand bis zur Bühne. Das Highlight des Abends war, als die Band zur Zugabe erneut auf die Bühne kam und ihr letztes Lied unplugged mitten im Publikum gespielt haben. Anschließend gab es eine Autogrammstunde, inklusive Small Talk mit den Jungs.

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