Gojira_magma

Gojira – Magma

Was kommt aus Frankreich? Baguette, Croissants, der Eiffelturm und die Metaler von Gojira. Seit 1996 beglückt die Band ihre Fans nun mit technisch versierter und dennoch eingängiger Musik. Nicht einfach, diese beiden Komponenten unter einen Hut zu bringen und doch haben Gojira es auch auf Album Nummer 7 geschafft. "Magma" holt den Hörer in seinem öden Alltag ab und schafft so einige glanzvolle Momente. Die vielen Stile, die die Band kombiniert - wie Death Metal, Progressive, Hardcore-Elementen wie Breakdowns und anderen Spielereien, machen die Musik der Gruppe so besonders. Alles in allem ist Goijra wieder einmal ein rundes Album gelungen. Auch, wenn zwei bis drei Stücke weniger es ebenfalls getan hätten. Denn zum Ende raus, ist die eine oder andere Länge auszumachen. Vielleicht bin ich aber auch zu einfach gestrikt, um alle technischen Spielereien abzufeiern. Den Tool- und Pink Floyd-Hörer werden Gojira wieder einmal glücklich gemacht haben.

So hört sich das an:

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Architects_All Our Gods Have Abandonded Us

Architects – All Our Gods Have Abandonded Us

Mit dem 2014 erschienenen Album Lost Forever // Lost Together haben Architects ihren Sound gefunden. Zwar schrieb die britische Metalcoreband bereits zuvor zahlreiche Hits, schaffte es aber nicht über die komplette Albumlänge durchgehend auf hohem Niveau zu begeistern. Lost Forever // Lost Together erzählte vom Soundbild bis hin zu den Lyrics eine durchgängige Geschichte, was zusammen mit der überragenden Live-Performance der Metaler dazu bei trug, dass ich das Album in Dauerschleife hörte. Und was soll man sagen zum Neuling All Gods Have Abandoned Us? Das Werk fügt sich nahtlos an den Vorgänger an, einigen Fans klingt es sogar schon zu ähnlich und deshalb langweilig. Eine Meinung, die ich nicht wirklich teilen kann. Alle Songs gehen gut nach vorne und Nummern mit Hitpotential gibt es en masse. Man darf sich also schonmal auf die nächsten Konzerte der Briten in Deutschland freuen. Zwar musste die eigentlich geplante Tour aus familiären Gründen abgesagt werden, doch Architects werden wiederkommen. Mit der alten, gewohnten Härte!

Und so klingt das:

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Venerea – Last Call For Adderall

Venerea gibt es jetzt schon knappe 25 Jahre, in denen die schwedische Melodic-Hardcore-Band schon fünf Alben und etliche EPs veröffentlicht hat. Nun ist vor zwei Wochen ihr sechstes Album namens „Last Call For Adderall“ erschienen.

Vom Sound erinnert die Band mittlerweile stark an die älteren Rise Against Sachen, gemischt mit einer Stimme, die locker mit der eines Nathan Gray von Boysetsfire mithalten kann. Diese Mischung geht auf und klingt durchaus interessant. Oftmals findet man politische Inhalte in den Texten wieder. So wird in „Not My Country“ beispielsweise die Überflüssigkeit

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Hesitation Wounds – Awake For Everything

Supergroups und Nebenprojekte sind immer so eine Sache. Auf der einen Seite erwartet man von den Mitgliedern seiner Lieblingsbands immer sehr viel, wenn sie unter einem anderen Namen Musik machen, auf er anderen Seite hat man auch immer die Musik der Hauptbands vor Augen, von der die Musik des Nebenprojektes abweichen soll. Zu viel Abweichung oder Experimente treffen meistens aber auch auf Protest. Oft kommt hierbei dann ein viel zu experimentelles Album heraus, was kaum jemanden zufrieden stellen kann. Dies scheint Hesitation Wounds, einer Zusammenarbeit von Jeremy Bolm, dem Sänger von Touché

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Northlane, Underground Köln, 25.05.2016

Vergangenen Mittwoch stand mal wieder ein Konzert im Underground an. Dieser charmante Rockschuppen in Köln Ehrenfeld scheint mittlerweile zu meinem Stammclub geworden zu sein. Diesmal luden die Australier von Northlane ein, um die Menge nach einem sonnigen Frühsommertag noch einmal zum Schwitzen zu bringen, was ihnen nicht nur auf Grund der schlechten Luftzufuhr im Club gelang.

Unterstützung hatte sich die Metalcore-Band von gleich vier anderen Gruppen geholt. Coyotes, Polar, Annisokay und The World Alive wussten alle zu überzeugen und wärmten die Crowd gut auf. Besonders hervorzuheben

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saosin along the shadow

Saosin – Along The Shadow

Wow! Die Weltmeisterschaft in Deutschland ist mittlerweile 10 Jahre her (in worten: Z-E-H-N), obwohl mir dder Sommer 2006 immer noch vorkommt, als wäre er vorgestern gewesen. Fast genauso lange ist es her, dass die Post-Hardcore-Band Saosin das letzte Mal neue Musik veröffentlicht hat, denn auch das Jahr 2009 ist schon entfernte Vergangenheit. Einem Großteil der heutigen Metalcore/Hardcore-Gemeinde dürfte der Bandname Saosin überhaupt kein Begriff sein und auch ich musste erst einmal googlen, wer Saosin überhaupt sind. 2009 - das Jahr, indem der Auftrieb von Screamo, Metalcore und ähnlichen Subgenres gerade erst losging. Heute versorgt Impericon das ganze Land mit Merchandise in Massen, es gibt in jeder großen Stadt in Deutschland mindestens 2-3 Metalcore-Konzerte im Monat und Parkway Drive, Bring Me The Horizon, A Day To Remember und Konsorten spielen mittlerweile 5000er Hallen oder tauchen in oder direkt unter der Kopfzeile riesiger Festivals auf. Nun gibt es also auch wieder neue Musik von Saosin, die sich trotz der langen Pause hören lassen kann. Das liegt einerseits daran, dass die Musiker bereits handwerklich Einiges auf dem Kasten haben und sich gar nicht erst zu sehr an aktuellen Trends oder Entwicklungen des Genres orientiert haben, sondern konstant ihr Ding durchgezogen haben. Zudem ist mit Anthony Green endlich wieder der Originalsänger mit von der Partie! Alles in allem ist "Along The Shadow" ein grandioses Album geworden, dass nicht nur alte, sondern mit Sicherheit auch neue Fans, die die Band jetzt erst kennenlernen, mitreißen wird.

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Abandoned By Bears_The Years Ahead_Albumcover

Abandoned By Bears – The Years Ahead

Die schwedische Hardcore-Metal-Pop-Band Abandoned By Bears bringt ihr neues Album The Years Ahead auf den Markt! Ihr habt richtig gelesen, Pop spielt auch ein bisschen eine Rolle, auch, wenn sich die Jungs schon deutlich mehr den härteren Klängen verschieben haben. Zu heftigem Geshoute mischen sie dann Refrains, vor denen sich ein Justin Bieber verbeugen könnte. Der Sound weist einige Schnittmengen mit der französischen Band Chunk! No, Captain Chunk! aus Paris auf. Abandoned By Bears können mittlerweile auf eine weltweite Fanbasis stolz sein, die sie über ihre DIY-Philosophie über Youtube gewinnen konnten. Das neue Album wird nun endlich über ein "echtes" Label released und statt alles zuhause selbst zu machen, wurde wie es sich gehört ein einem high-tech Studio aufgenommen. Das Ergebnis kann sich hören lassen!

Hier kannst du das Album kaufen!

Und so klingt das:

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Awake The Mutes_Limb_EP Cover

Awake The Mutes – Limb

Der Mainzer Hard-Core-Fünfer Awake The Mutes haut endlich seine Zwei-Track-Single Limb raus! Nach der letzten EP von Juni 2015 war der Release eigentlich für den Herbst 2015 geplant gewesen... aber wie die Band es selber sagt: "Knapp verschätzt, aber das kann ja mal passieren." Stimmt! Limb kommt schön brachial daher, es gibt fette Breaks und man kann sicherlich bestens vor der Bühne abspacken wie es sich für echten Hardcore auch gehört. Alle, die ein bisschen fieses Geschrei gern haben, werden mit Awake The Mutes neuer Single viel Freude haben. Track zwei ist ein bandinterner Remix von Sebastian Lux, der das vom Plätschern des Klaviers begleitete Geschrei unerwartet in einen chilligen Drum'n'Bass-Track verwandelt. Passt wie die Faust auf Auge, aber nett anzuhören ist es trotzdem!

Kaufen könnt ihr die zwei Track-Single Limb auf Bandcamp! Und so klingt und sieht das Ganze aus (tolles Video von Mainz):

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Defeater

Ein Abend mit Melodic Hardcore. Ein Abend im Underground. Ein Abend mit Defeater.

Irgendwie stimmen einen die Gerüchte, dass der beliebte Club in köln bald abgerissen werden soll, schon traurig. In den vergangenen Jahren habe ich viele Stunden in dem kleinen Club in Köln Ehrenfeld in sämtlichen Gemütslagen eine Menge emotionale Shows gesehen. So wie auch beim letzten Defeater Konzert. Viel Lärm, viel Bewegung vor der Bühne und eine gut aufgelegte Band für wenig Geld. Sowas muss man ja heutzutage schon betonen, da man es nur selten geboten bekommt. Defearer perfomten ein munteres Set aus alten und neuen Songs und präsentierten sich sehr spielfreudig. Ohne viel Schnickschnack einfach nur die Musik im Vordergrund. Einfach nur eine tolle Band in einem tollen Club!

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Burning Down Alaska Casey

Gefeierter Tourabschluss!

Vergangenen Samstag zelebrierten Burning Down Alaska im ausverkauften Kölner MTC den Abschluss ihrer ersten Headliner-Tour durch Europa. Mit im Gepäck hatte die Post-Hardcore Band ihre erste Platte “Values & Virtues” und Casey und Acres, welche den Abend eröffnen sollten.

Schon während Casey, die das Publikum mit ihrem atmosphärischen Sound, welcher von emotionalem Gesang und Shouts unterstützt wird, direkt in ihren Bann zogen, kam es vor und auf de Bühne zu massig Bewegung. Menschen enterten die Bühne und ließen sich auf die Menge herabfallen. Genauso kam es des Öfteren

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