Sum 41

Sum 41 – 13 Voices

Die letzte Platte von Sum 41 liegt fünf Jahre zurück. Seitdem ist viel bei Sänger Deryck Whibley passiert – er hatte intensiv mit seiner Alkoholabhängigkeit zu kämpfen und musste 2014 wiederbelebt werden. Darüber wurde oft berichtet, heute soll es um das Gute gehen: Ein neues Sum 41 Album ist erhältlich!

“13 Voices” heißt es und bietet musikalisch wie textlich das, was Fans von der Band gewohnt sind – nämlich Härte. Musikalisch stellen die zehn brandneuen (plus zwei Bonus-)Tracks fast eine Zusammenfassung der bisherigen Diskografie dar. Alles Frühere wurde miteinander

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le-butcherettes

Le Butcherettes + The Picturebooks, Artheater Köln, 23.09.2016

Auf der Bühne ist Teri Gender Bender eine Frau der Extreme. Ihre sympathisch-extravagante Performance schwankt zwischen komplexen musikalischen Darbietungen, einem plötzlichen simulierten Heulkrampf und dem perfekten Song.

Einer engen Beziehung zu Omar Rodríguez-López, welchen sie mit ihrer Bühnenpräsenz für sich gewinnen konnte, hat sie es zu verdanken, dass ihre Band über die Jahre schon für verschiedenste Projekte desselben als Support engagiert wurde. So waren Le Butcherettes bereits im März beim Konzert von At The Drive-In im Kölner Palladium mit dabei. Nun aber stellten sie als Headliner ihr Können unter Beweis. Ort des Geschehens war das Artheater mit seiner angenehm intimen Atmosphäre.

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Scruffyheads_Live_Südstraßenfestival 2016

Scruffyheads – Südstrassenfestival 2016, Aachen

Die Kölner Band Scruffyheads war endlich wieder in Aachen zu Gast! Auf dem aufgrund des Wetterberichts unter einem eher schlechten Stern stehendem Südstraßenfestivals beschwörte die Gruppe trotzdem schon mit den ersten Gitarrenakkorden eine tanzwütige Meute vor die Bühne. Von dem dauerhaften Regenschauer ließen sich diese Besucher ganz und gar nicht die Laune vermiesen. Stattdessen wurde fleißig geswingt und gesprungen, wie es zu der tanzbaren Musik der 7-köpfigen Band passt. Zwischen den Liedern teilten die beiden Sänger den ein oder anderen Witz mit sich und den Zuhörern, oder es wurde auch mal ein Seitenhieb ausgepackt. Mit der blendenden Stimmung vor und auf der Bühne und den teils von der EP bekannten Liedern, machten die Scruffyheads gegen Ende ihres Sets das Unmögliche möglich: Sie spielten den Regen weg, wofür sie sich natürlich lautstark feierten und von der Menge bejubeln ließen. Zwar regnete es einige Stunden später erneut, aber das Konzert der Scruffyheads war ein echter Hoffnungsschimmer für diesen verregneten Sonntag.

Und so klingt das:

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survive-rr7349

Survive – RR7349

Habt ihr euch eigentlich auch schon einmal gefragt, wie ihr eigentlich den Kater ohne gelieferte Pizza und euer Netflix-Abo überstehen würdet? Was muss das nur für ein Leben gewesen sein für unsere Eltern, die - wenn überhaupt - nur das Fernsehprogramm genießen konnten, wenn sie mal wieder das eine oder andere Bier zu viel getrunken hatten und am nächsten Tag nicht aus dem Bett kamen? Auf der ständigen Suche nach neuen Serien sind in letzter Zeit bei der genannten US-amerikanischen Streaming-Plattform Viele auf die Serie "Stranger Things" gestoßen. Diese begeistert nicht nur mit einer packenden Handlung, sondern auch mit einem energiegeladenen, düsteren Soundtrack. Verantwortlich für die Musik der Serie waren Survive, deren neues Album "RR7349" Ende September erschienen ist und dort weitermacht, wo der Stranger Things Soundtrack aufhört. Es wird dunkel, vielfältig und packend. Das experimentielle Synthesizer-Quartett fesselt den Zuhörer über die gesamte Albumlänge. Während die Musik jedoch eine tiefe Melancholie mit sich bringt, gleiten die Albumklänge doch sanft und ruhig daher und wirken nie überladen oder bedrückend. Ein tolles Stück Musik, das Survive mit "RR7349" aufgenommen haben!

So hört sich das an:

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Panic! At The Disco, Palladium, Köln, 2016

Panic! At The Disco kommen nach Deutschland!

Die große Emo-Welle der 2000er ist mittlerweile abgeebt. Bands, wie Fall Out Boy und Panic! At The Disco haben schon länger herausgefunden, dass sich dieser Musikstil irgendwann abnutzt und angefangen poppigere hymnenhaftigere Musik zu spielen und schreiben. Hätten Panic! At The Disco vor einigen Jahren in Deutschland gespielt, hätte sich wohl noch kaum jemand auf dem Weg gemacht, um die Band Live zu sehen. Das hat sich in den letzten zwei Jahren wieder sehr geändert. Mit ihrem Album “Death Of A Bachelor” brachte der Stilwechsel vor allem eins: Neue Fans. Diese sorgen dafür,

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Hallelujah! – Audio88 & Yassin gehen auf Tour!

Zückt die Gebetbücher und sucht die richtigen Psalmen raus - Audio88 & Yassin, Deutschlands bekennende Lieblingsmönche gehen auf Tour! Mit im Gepäck haben sie das neue Album "Hallelujah", aber mit Sicherheit auch den einen oder anderen älteren Song für Fans der ersten Stunde. Seit 2009 machen Audio88 & Yassin gemeinsam Musik, im gleichen Jahr veröffentlichten sie mit "Zwei Herrengedeck, bitte" gleich ihre erste Platte. Nach weiteren Releases folgte 2015 nach fünf Jahren ohne Album-Veröffentlichung das viel beachtete Werk "Normaler Samt" und gleich im Folgejahr "Hallelujah". Existent ist mittlerweile mehr als eine handvoll Songs, welche in HipHop-Playlists aus Deutschland einfach nicht fehlen dürfen. Folgende Tourstationen werden Audio88 & Yassin ansteuern:

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Shawn Mendes – Illuminate

Mit nur sechzehn Jahren veröffentlichte Shawn Mendes vor über einem Jahr sein Debütalbum „Handwritten“ und verbuchte vorallem mit Songs wie „Stitches“ oder „I know what you did last Summer“ bahnbrechende Erfolge. Jetzt, knapp eineinhalb Jahre später, ist er mit seinem zweiten Studioalbum „Illuminate“ zurück.

Schon die erste vorab Single „Treat you better“ verdeutlicht echtes Talent seitens Shawn Mendes und zudem absolutes Ohrwurmpotenzial. Es kommt daher nicht von ungewiss, dass der Song aus den deutschen Radios momentan nicht mehr wegzudenken ist. Aber auch die anderen

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neonschwarz rapstars

Neonschwarz mit neuem Video zu „Rapstars“

„Rapstars“ heißt das neue Video von Neonschwarz und untermalt damit den Song, der bereits auf ihrem im Mai erschienenen Album „Metropolis“ zu hören war. Mausi, Curry, Schwipsilon und Captain präsentieren sich hierbei deutlich rappiger als zuvor, auch wenn sie sich selbst lieber als doch als Punker bezeichnen.

In welche musikalische Richtung die audiolith-Band denn nun wirklich geht, sollte man live herausfinden, denn Neonschwarz sind gerade auf großer Tour in Deutschland und Österreich:

13.10.2016 Osnabrück - Kleine Freiheit 14.10.2016 Oberhausen - Druckluft

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Walking On Cars, Live Music Hall in Köln – 26.09.2016

Bereits Anfang des Jahres hatten uns Walking On Cars mit ihrer ersten vollständig ausverkauften Deutschland-Tour beehrt. Nach diversen Festivalshows (u. a. bei Rock am Ring und Rock im Park) machten die Iren vergangenen Montag einen erneuten Abstecher nach Köln, wo sie im Rahmen ihrer Herbst-Tour in der ausverkauften Live Music Hall spielten. Eingeheizt wurde dem Publikum zunächst vom irischen Soul-Sänger Brian Deady, der mit seiner Gitarre und einigen RnB-Einflüssen glänzen konnte.

Um 21 Uhr betraten schließlich Walking On Cars die Bühne. Sie überraschten hierbei direkt beim Opener - einem kraftvollen Prince-Medley, bestehend aus den Songs „Nothing Compares 2 U“ und „Purple Rain“ des verstorbenen Sängers. Ein wahrer Gänsehaut-Moment!

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Paper Route - Real Emotion

Paper Route – Real Emotion

Vier Jahre sind vergangen, seitdem die amerikanische Indie Rock Band Paper Route ihr letztes Album „The Peace Of Wild Things“ veröffentlicht hat. Am 23.09.2016 erschien nun endlich das langersehnte Nachfolgewerk „Real Emotion“. Das Album ist somit auch die erste Veröffentlichung bei ihrem neuen Label Kemosabe Records, zu dem die Band 2015 gewechselt hatte.

Für die Entstehung der neuen Songs hat sich das aus Nashville stammende Trio in einer Berghütte in Tennessee verkrochen, um jegliche einschränkende Faktoren fern zu halten. So startet „Real Emotion“ mit einem mysteriösen Intro, das glatt von einer Gruppe weiblicher Bergmönche stammen könnte. Der leicht mystisch angehauchte Sound bleibt auch im ersten Song „Writing On The Wall“ bestehen, der gleichzeitig aber auch zum Tanzen einlädt. Hervorzuheben ist am meisten die Ballade „Untitled“, die dem Hörer vier Minuten lang pure Emotionen entgegenbringt.

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