Muff Potter sind eine dieser Bands, bei denen man sich lange fragen durfte, ob man sie eigentlich noch als aktive Band bezeichnen darf. Nicht, weil sie nichts mehr zu sagen hätten – ganz im Gegenteil. Sondern weil ihre Liveauftritte inzwischen so selten geworden sind, dass jeder einzelne beinahe zum Ereignis wird. Im November ändert sich das gleich für zweieinhalb Wochen am Stück: Muff Potter gehen mit ihrem neuen Album KLEPTO auf Tour, das vor wenigen Tagen die Top 20 der Albumcharts sehen durfte.
Und das ist durchaus bemerkenswert. Schließlich ist es inzwischen mehr als 30 Jahre her, dass sich die Band in Rheine gegründet hat. Nach der zwischenzeitlichen Auflösung und dem Comeback haben Muff Potter längst bewiesen, dass sie nicht einfach nur ihre eigene Vergangenheit verwalten. Die letzte LP „Bei aller Liebe“ brachte ihnen 2022 gar einen Platz in den Top Ten ein, KLEPTO führt den Erfolg nun konsequent weiter.
Elf Konzerte stehen im November in Deutschland und Österreich auf dem Programm, darunter drei in ihrem heimeligen Bundesland NRW – und spätestens dort dürfte sich zeigen, ob die neuen Songs live genauso funktionieren wie auf Platte. Die Chancen stehen gut. Klar ist: Wer Muff Potter mag, sollte die Gelegenheit nicht allzu leichtfertig verstreichen lassen. Bei einer Band, die sich so konsequent und selbstbewusst rar macht, weiß man schließlich nie genau, wann sie das nächste Mal wiederkommt.
Tickets gibt’s an den bekannten VVK-Stellen und kosten ca. zwischen 35€ und 42€, Münster ist bereits sold out!
11.11. Conne Island, Leipzig [Support: Velcros]
12.11. Strom, München [Support: Velcros]
13.11. Centralstation, Darmstadt [Support: Velcros]
14.11. FZW, Dortmund [Support: Velcros]
18.11. Schlachthof, Bremen [Support: Snake Eyes]
19.11. Kantine, Köln [Support: Snake Eyes]
20.11. Sputnikhalle, Münster [Support: Snake Eyes]
21.11. Uebel & Gefährlich, Hamburg [Support: Snake Eyes]
26.11. E-Werk, Erlangen [Support: Timm Völker]
27.11. Flucc, Wien (AT) [Support: Timm Völker]
28.11. Festsaal Kreuzberg, Berlin [Support: Van Urst]
Und so hört sich das an:
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