Greatest Showman Reimagined

Soundtrack: Various Artists – The Greatest Showman: Reimagined

Mit The Greatest Showman erschien im Januar nicht nur einer der besten Musicalfilme der letzten Jahre – der Soundtrack ist zweifelsohne der stärkste, den man 2018 in die Hände bekommen kann (lest HIER nochmal unsere Kritik). Dass grandiose Musik sich gut dafür eignet, neu aufgelegt zu werden, dachten sich wohl auch die Produzenten und werfen nun fast ein Jahr nach der ursprünglichen VÖ neben einer Sing-A-Long Edition gleich ein ganzes Coveralbum

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Mumford & Sons – Delta

“Delta” ist der vierte Buchstabe des griechischen Alphabets und zudem die Bezeichnung einer Flussmündung in einen See oder einen Ozean. Gekennzeichnet ist diese vor allen Dingen durch die vielen kleinen Mündungsarme, die das Wasser über viele verschiedene Wege in das große Gewässer führen.

Bands, die mit einem einzigartigen Sound urplötzlich die größten Hallen der ganzen Welt bespielen dürfen, haben ein schweres Los gezogen. Nach dem gigantischen Debütalbum folgt mit den kommenden Alben die Entscheidung für eine Stilrichtung. Häufig stellt sich die Frage, ob man auf seinen

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Bosse, FZW Dortmund, 05.11.2018

Mitten im prall gefüllten FZW steht ein kleiner Mann. Das Publikum um ihn herum hockt auf dem Boden, alle Augen sind auf ihn gerichtet, die Luft ist voll mit Freude und Glücksgefühlen. Gemeinsam mit dem Mann singen sie aus voller Inbrunst “Ich such’ nicht mehr und finde nur,kommt sowieso an den Start, was kommen mag”.

Als der kleine Mann an diesem Abend das erste Mal die Bühne betritt, kündigt er erst ein Mal den Supportact an – wie es sich für einen echten Gentleman eben gehört, ganz persönlich. Leo aus Hamburg ist mit dabei und er präsentiert Deutsch-Pop der

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Der Wahnsinn – Toi!Toy!Teu!

Drei EPs ließen Der Wahnsinn auf die Massen los, bevor sie diese nun als einen zusammenhängenden Release physisch veröffentlichen. Im Laufe der letzten Wochen hörten wir so bereits genauer in “Toi!” und “Toy!”  rein und kamen zu dem klaren Ergebnis – auch nach dem Debütalbum kann das Duo mit viel Witz und einer spannenden Mischung aus Stonerriffs und Punk-Attitüde überzeugen.

Musikalisch ist der Anspruch klar: die Leute sollen hüpfen, mitgröhlen, Moshpits eröffnen und was eben sonst so zu einem gelungen Punkkonzert gehört. Werther Wahnsinn und Steven

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Laura Jane Grace & The Devouring Mothers – Bought To Rot

Mittlerweile ist der Markt ziemlich überflutet von Frontpersonen großer Punkbands, die auch mal Lust auf eigene Solopfade haben. Ob nun Dave Hause, Nathan Gray, Brian Fallon oder Chuck Ragan – sie alle bedienen neben ihren Hauptbands die Singersongwriter-Sparte mit ruhigeren Alben. So überrascht es wohl kaum, dass auch Laura Jane Grace, ihres Zeichens Frontfrau der Punkband Against Me!, nach nun mehr 21 Jahren mit ihrer Band auch den Drang nach einem Solowerk verspürt.  Nur so ganz solo ist es dann doch nicht, wie der Anhängsel “& the Devouring Mothers” verrät –

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Wir Sind Helden - Soundso

Plattenkrach: Wir sind Helden – Soundso

Zum ersten Mal widmet sich der Plattenkrach nun einem vielseits verhassten Genre: dem deutschsprachigen Pop. Mit dabei sind dieses Mal Wir sind Helden mit ihrem Album “Soundso”, eine Band also, die in den 2000ern unzählige große Hymnen wie “Nur ein Wort” oder “Denkmal” veröffentlichten. Während Julia diese als treue Wegbegleiter mit textlicher Finesse empfindet, versteht Jonas die Begeisterung eher nicht. Julia findet:

Wir sind Helden machen deutschsprachige Popmusik. Mittlerweile laufen den meisten bei der Nennung dieses Genres wohl unweigerlich kalte

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Greta Van Fleet, Anthem of the Peaceful Army Cover

Greta Van Fleet – Anthem of the Peaceful Army [Doppel-Review]

Im Sommer 2017 wurden wir erstmals auf die Band Greta Van Fleet aufmerksam. Inzwischen haben wir für euch in die Doppel-EP From The Fires reingehört und ein Interview mit Schlagzeuger Danny Wagner geführt, das vor dem ersten Deutschlandkonzert der Band im Kölner Bürgerhaus Stollwerck stattfand.

Am 19.10.2018 erscheint nun endlich das Debütalbum der mittlerweile weltbekannten Gruppe. Zwei von uns, Julia und Sebastian, konnten es schon hören. Hier lest ihr unsere durchaus etwas unterschiedlichen Meinungen zu “Anthem of the Peaceful Army”.

Zur Einstimmung ins Album empfehlen wir

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Disturbed – Evolution

Es ist schon ein Statement, sein siebtes Album “Evolution” zu nennen – gerade für eine alteingesessene Band wie Disturbed. Plötzlich trägt Frontmann David Draiman seine ikonischen Kinn-Piercings nicht mehr. Alles neu im Hause Disturbed?

Ein Intro “Are You Ready” zu nennen, ist entweder eine Ansage oder eine leere Versprechung. Fans von Nu-Metal denken bei diesen Worten wohl unweigerlich an das legendäre “Blind” – Intro zum Debüt der Genre-Riesen Korn. Ganz so gelungen ist der Einstieg wohl nicht, dafür bieten Disturbed aber einen passablen

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Tom Morello – The Atlas Underground

Nur wenige Gitarrist*innen erkennt man auch als Laie unverzüglich an der einzigartigen Spielweise. Dazu gehören wohl Santana, Slash und eben Tom Morello. Mit Rage Against The Machine, der erfolgreichsten Crossover-Band aller Zeiten, sprengte er in den 90er Jahren alle Genre-Ketten und erschuf Hymnen für die Ewigkeit. Im Zusammenspiel mit Rapper Zach De La Rocha hauchte Morello dem festgefahrenen Rock-Genre neue Lebenskraft ein. Seine Gitarre kreist dabei um alle Alben herum, sie ist hoch, schrill, elektronisch, einzigartig. Erst letztes Jahr veröffentlicht Morello mit dem Supergroup-Kollektiv

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Atreyu – In Our Wake

Googlet man Atreyu und sucht nach ähnlichen Bands, erscheinen unverzüglich die richtig krassen Metalcore-Acts: All That Remains, As I Lay Dying, Killswitch Engage. Doch im Gegensatz zu diesen Genre-Vertretern gingen Atreyu schon immer weiter, was “trve Metal”-Fans wohl kaum gefallen konnten; Balladen, epische Gang-Shouts, klare Alternative-Tracks – auch das fand Platz im Metal-Gewand der Kalifornier. “In Our Wake” geht genau diesen Weg weiter und verbindet diverse Spielarten von Rock-Musik zu einem durchaus einnehmenden Werk.

Schon der Opener “In Our Wake”

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