John Butler Trio, Palladium Köln, 19.10.2018

Wie ein entspannter Urlaubstag am Strand. Ungefähr so fühlte sich das Konzert vom John Butler Trio im Kölner Palladium an. Dort fand der Auftakt von insgesamt fünf Shows in Deutschland statt und – wie sich im Nachhinein herausstellen sollte – die einzige Deutschlandshow in kompletter Besetzung.

Bevor allerdings John Butler mit seiner Band die Bühne betrat, stand dort Bobby Alu ganz alleine im Scheinwerferlicht. Begleitet von seiner Ukulele sang der Sohn eines Australiers und einer Samoanerin nicht nur englischsprachige, sondern auch traditionelle samoanische Lieder, mit denen er im Palladium

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Madsen gehen auf Lichtjahre-Tour!

“Hättest du nicht Lust, mit mir den Abend zu verbringen?” – Aber klar! Madsen sind ab Freitag wieder auf Tour und präsentieren neben alten Hits ihr siebtes Album “Lichtjahre”. Einen Vorgeschmack auf die Tour gab es bereits im Mai mit drei Clubshows in Berlin, Bochum und Hamburg, bei denen überraschenderweise der Fokus eher auf den älteren als auf den neuen Titeln lag. Wie das war, hat Jonas hier berichtet. Nun geht es quer durch Deutschland in

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Rockstah geht auf “Wütendes Komplexkind”-Tour!

Über vier Jahre liegen zwischen seinem letzten Album „Pubertät“ und der neuen Platte „Cobblepot“, die Rockstah letzte Woche auf den Markt gebracht hat. Doch die lange Pause hat dem Erfolg des Nerdrappers offensichtlich nicht geschadet: ein Charteinstieg auf Platz 11 und jede Menge positives Feedback sprechen für ihn und seinen neuen Sound. Beste Voraussetzungen also für die kommende Tour, die ihn gemeinsam mit Supportact Search Yiu in neun deutsche Städte führen wird. Und wer Rockstah schon mal live gesehen hat, weiß, dass man sich bei seinen Konzerten nicht nur auf eine gute

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Plattenkrach: Gerard – Blausicht

Der Plattenkrach unternimmt bereits zum zweiten Mal einen Ausflug in den Deutschrap: Nach K.I.Z. ist nun der Österreicher Gerard mit seinem Album “Blausicht” dran. Für Emilia ist die Platte ein absolutes Meisterwerk und kaum noch aus dem musikalischen Alltag wegzudenken, Andrea sieht das jedoch ein klein wenig anders…

Emilia findet:

Gut fünf Jahre ist es nun her, dass Gerard sein Quasi-Debüt „Blausicht“ veröffentlichte. Und dennoch vergeht bei mir seitdem kaum ein Tag, kaum eine Woche, kaum eine Lern-Session, kaum eine Auto- oder Zugfahrt ohne mindestens einen Song

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Razz und Abay steigen in den Ring!

“The Greatest Tour in History” – das ist eine mutige Ansage! Genau unter diesem Motto haben die beiden Indie-Rock-Bands Razz und Abay ihre gemeinsame Tour angekündigt, die morgen startet und durch neun deutsche Städte (siehe unten) führen wird.

Der Startschuss für das gemeinsame Projekt war ein Social-Media-Battle zwischen beiden Bands im Sommer, das schließlich in der Tour-Ankündigung gipfelte. Razz verkündete, dass man die Angelegenheit nun auf der Bühne austragen wolle. Abay scheinen das Ganze etwas friedlicher zu sehen und wollen mit den Liveshows zeigen, dass

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Calum Scott, Heisskalt, KitschKrieg, Pascow, Steiner & Madlaina, Zara Larsson & neue Festivalbestätigungen – Wochenrückblick KW 42 2018!

Was hilft besser gegen den Herbstblues als gute Musik? Richtig, höchstens gute Musik mit einem Stück Kuchen, während man sich in die Wolldecke kuschelt. Um Kuchen und Wolldecke müsst ihr euch leider selbst kümmern, aber bei der Suche nach guter Musik können wir euch auch in dieser Woche weiterhelfen:

Calum Scott – No Matter What

Calum Scott ist einer dieser Singer-Songwriter, die durch die Musik sprechen, sich vollkommen darauf einlassen und letztendlich einfach nur begeistern. Dass gerade Calum Scott dabei einen großen Anteil an Emotionalität und Ehrlichkeit mitbringt, sollte seit

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Parcels - Parcels

Parcels – Parcels

Man stelle sich folgende Situation vor: Rein ins Cabrio, offenes Verdeck, Sonnenbrille auf, die letzten Sonnenstrahlen scheinen auf die bunt gefärbten Herbstblätter, man fährt entspannt Richtung Feierabend – und aus dem Autoradio liefern fünf junge Australier die perfekte Hintergrundmusik. Lässiger Soulpop mit einer gehörigen Portion Disco beschreibt die Musik der Parcels vielleicht annähernd, aber ihren Stil einem Genre zuzuordnen, fällt auch nach mehrmaligem Hören ihres selbstbetitelten Debütalbums schwer.

Die Platte startet in „Comedown“ mit einer verträumten Melodie, die

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Faber geht auf große Tour!

Dieser Faber ist ein Phänomen. Fast schon (un)heimlich hat er sich nicht nur in meine Ohren, sondern auch in die deutsche Musiklandschaft eingeschlichen. Was vor einigen Jahren damit angefangen hat, dass sich ein junger Schweizer Musiker mit Italo-Schlagern in Zürcher Restaurants etwas Geld verdienen wollte, führte über Supportshows für Sophie Hunger, AnnenMayKantereit und Kraftklub zu unzähligen Festivalshows im vergangenen Sommer. Die Italo-Schlager wurden dabei natürlich von seiner eigenen Musik abgelöst: eine Kombination aus Folk und Pop, hier ein bisschen Chanson, da ein bisschen

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Magic!, Parcels, Single Mothers, The Faim, Wayste – Wochenrückblick KW 36 2018!

Neue Woche, neue Musikveröffentlichungen. Und wie immer gibt es in unserer Redaktion einen breit gefächerten Musikgeschmack. Wir haben für euch in die neuen Platten und Singles von diesen Künstlern reingehört:

MAGIC! – Expectations

Die meisten dürften MAGIC! noch durch ihren Hit “Rude” von 2014 kennen, der von ihrem Debütalbum “Don’t Kill the Magic” stammt, auf sämtlichen Radiosendern hoch und runter lief und sich hartnäckig in den Charts hielt. Seitdem haben die Kanadier noch ein weiteres Album und unzählige Singles veröffentlicht, ein derartiger

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Shout Out Louds - Our Ill Wills

Plattenkrach: Shout Out Louds – Our Ill Wills

Auch in Runde Sieben sind sich die beiden Plattenkrach-Kontrahenten ganz und gar nicht einig: Bei Andrea ruft das Album “Our Ill Wills” der schwedischen Indie-Band Shout Out Louds auf Knopfdruck gute Laune und schöne Erinnerungen hervor. Bei Max löst die Musik allerdings ganz andere Gefühle aus.

Die Shout Out Louds. Wie viele Sommer habe ich schon mit ihnen erlebt. Mit ihrer musikalischen Entwicklung vom rauen Indierock über sphärische Melodien hin zum erwachsenen, reifen Sound ihrer letzten Platte haben sie mich seit über zehn Jahren mal mehr, mal weniger begleitet. Ein Album

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