I Dont Know How But They Found Me

I Don’t Know How But They Found Me – 1981 Extended Play

Ich stehe ja auf abgefahrene Bandnamen. Und manchmal führt alleine das schon dazu, dass ich mir eine Band anhöre. So auch geschehen bei I Don’t Know How But They Found Me. Warum dieser Name? Gute Frage. Der Pressetext sagt, dass das irgendwas mit dem Film Zurück in die Zukunft zu tun hat. Nie gesehen, also keinen Schimmer. Aber das ist ja auch egal. Darüber hinaus enthält der Pressetext noch allerlei andere Referenzen, T. Rex, Bowie, Oingo Boingo und Tears For Fears. Okay, Bowie sagt mir natürlich etwas, aber der Rest? Noch nie gehört, abgesehen von den großen Dinosauriern, denen man

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CHVRCHES Köln

CHVRCHES, Live Music Hall Köln, 06.11.2018

CHVRCHES in der ausverkauften Live Music Hall – so darf ein Dienstagabend-Programm doch gerne mal aussehen! Ehrlich gesagt hätte ich der Band mittlerweile größere Locations zugetraut, im Ausland scheinen die Musiker teilweise auch größere Bühnen zu bespielen, aber in Deutschland war Köln die einzige Show, die tatsächlich „Ausverkauft“ propagieren durfte. Ich war also nicht der einzige, der die Band irgendwann nach dem ersten Album ein wenig vergessen hatte – zu Unrecht, das kann ich als Fazit des Abends schonmal vorwegnehmen.

Aber springen wir direkt rein ins Konzertgeschehen,

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The Ocean - Phanerozoic I: Palaeozoic

The Ocean – Phanerozoic I: Palaeozoic

Nach unzähligen Liveshows in fünf Jahren haben The Ocean das Kapitel „Pelagial“ beendet und widmen sich nun neuer Musik. Die Post-Metal-Band, die ihre Karriere im Jahre 2000 in Berlin begann, kann mit bereits acht Alben auf eine umfangreiche Diskografie zurückblicken, vor allem mit dem letzten Album „Pelagial“ und dem Label Pelagic Records, bei dem Post-Rock-Bands wie God Is An Astronaut oder Sleepmakeswaves gesignt sind, konnte sich das The Ocean Kollektiv einen Namen machen. Nun veröffentlichen The Ocean mit „Phanerozoic I: Palaeozoic“ ihr nächstes Album, dabei stellt dieses

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Jorja Smith

Jorja Smith, Kantine Köln, 26.10.2018

Vergangenen Freitag kam ich eher unverhofft in das Vergnügen das Konzert von Jorja Smith zusammen mit einer Freundin zu besuchen. Über die Größe der Künstlerin bzw. ihren „Hype“ war ich mir bewusst, ging ich doch davon aus, dass das Konzert im Palladium stattfand, bis mich besagte Freundin eines Besseren belehrte und es glücklicherweise dann doch zur richtigen Location, der Kantine in Köln-Longerich, ging. Dort erwartete uns erstmal ein relativ unspektakulärer Voract und ein bereits geduldig wartendes Publikum. Ich mag die Kantine ja, der Außenbereich ist mit den Lichterketten schön

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Rammstein Reise Reise

Plattenkrach: Rammstein – Reise, Reise

Eine der erfolgreichsten deutschen Exportschlager sind sie schon lange, mehr als 20 Millionen verkaufte Tonträger weltweit und vermutlich 30 Millionen gezündete Pyroeffekte  – die Rede ist von Rammstein. Eine Band, die einige abgöttig lieben und andere komplett verabscheuen. Eine Gruppe also, über die sich vortrefflich streiten lässt. Hier ist unser nächster Plattenkrach mit Rammstein – “Reise, Reise” und zwei komplett unterschiedlichen Meinungen!

Melvin: Wie soll man sich bei seiner absoluten Lieblingsband für ein Lieblingsalbum entscheiden? Für

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I Heart Sharks Auf Wiedersehen_Die Haie machen Schluss

I Heart Sharks, Luxor Köln, 14.09.2018

Es sollte ein besonderer Abend werden im Luxor Köln, denn die Wahlberliner I Heart Sharks gastierten in der Domstadt auf ihrer Abschiedstournee. Seit 2007 machen Pierre Bee, Simon Wangemann & Martin Wolf zusammen Musik, dabei sind drei Alben erschienen, unzählige Konzerte gespielt und einige Fans begeistert worden. Köln war dabei eines von vier Abschlusskonzerten, für mich im übrigen die allererste Abschiedstour einer Band.

Band und Publikum brauchten nicht lange, um miteinander warm zu werden, mit “Wolves” als Opener tat die Setlist dann ihr Übriges, um die Menge schnell

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Bring Me The Horizon Sempiternal

Plattenkrach: Bring Me The Horizon – Sempiternal

Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Bring Me The Horizon sind eine Band die für viele Meinungsverschiedenheiten sorgen. Da darf die britische Gruppe in unserem Plattenkrach natürlich nicht fehlen! Zur Abwechslung sind dieses Mal beide Autoren große Fans der Band, aber die Frage nach dem Lieblingsalbum bietet trotzdem einige Streitpunkte: 

Marie: Es gab einmal eine Zeit, da war Tumblr noch cool (das Wort „cool“ ebenso) und zwischen GIFs und Fotomontagen bin ich immer wieder über eine gewisse Band mit dem Akronym BMTH gestolpert. Schließlich habe ich dann auch

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schmutzki mehr rotz als verstand

Schmutzki – Mehr Rotz als Verstand

Schmutzki, die Band mit den roten Aufklebern. Besser hätte der Promoter den Nagel nicht auf den Kopf treffen können. Die Musik von Schmutzki hat bisweilen keine riesige Zielgruppe, gleich wenn 55.000 monatliche Hörer bei Spotify auch keine zu verachtende Zahl sind, die man so auch erstmal erreichen muss. Aber selbst wenn du die Musik nicht kennst, die Sticker der Gruppe hat jeder, der in den letzten Jahren ein Festival besucht hat, zwangsläufig schonmal gesehen. Auf jedem Festival tauchte die Truppe auf, spielte umjubelte Zeltplatzgigs und sorgte mit einer so einfachen und gleichzeitig genialen

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Bring Me The Horizon Mantra neue Single

Warum die neue Bring Me The Horizon Single „Mantra” nicht gut ist

Ach, Lieblingsbands. Die machen einem aber auch immer nur Ärger. Die Erwartungen sind gigantisch, die Vorfreude steigt ins Unermessliche und die Enttäuschung ist dann oft leider ebenso groß. Ein richtiger Soundtrack zum Aufprall eben. Genauso erging es mir, als ich die neue Bring Me The Horizon Single hörte, welche gestern Abend veröffentlicht wurde.

„Mantra“ kündigt dabei ein neues Album der Sheffielder Band an und bringt es in circa 4 Minuten auf sehr wenige musikalische Höhepunkte. Dieser Song plätschert dahin, wie der Fluss im Wald. Bloß nichts Aufregendes ausprobieren, bloß

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Inner Tongue Favours

Interview mit Inner Tongue über das neue Album “Favours”!

Der Songschreiber, Produzent und Musiker Inner Tongue hat Ende Mai sein Debütalbum “Favours” veröffentlicht. Wir haben mit ihm über sein Werk sowie seine Stimmstörung, die sogar eine Operation notwendig machte, gesprochen.

minutenmusik: In der Presseinfo zu deinem kommenden Album heißt es, dass du an einer seltenen Stimmstörung gelitten hast. Wie darf ich mir das vorstellen, bist du eines Morgens aufgewacht, warst heiser und hattest keine Stimme mehr? Oder wie hat sich das bemerkbar gemacht?

Inner Tongue: Es begann mit normaler Heiserkeit, dann fiel das Singen

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