Redaktionscharts: Unsere 10 Lieblingsalben 2025

beste alben 2025

Einigermaßen absurd, dass schon wieder ein ganzes Jahr vorbei ist. Ja, es stimmt. 2025 ist Geschichte. Und weiter geht die wilde Fahrt in der Musikwelt. Bevor wir mit Vorfreude und Erwartung auf die kommenden Alben, Tourneen, Festivals und bestimmt viele Überraschungen in diesem Jahr blicken, wagen wir nach all den Jahresrückblicken noch einmal gemeinsam als minutenmusik Redaktion den Rückblick auf das Musikjahr 2025. Und küren unsere Redaktionscharts – also die Alben, die unserer Redaktion am meisten Freude bereitet haben. Schauen wir also rein – hier kommen unsere 10 Lieblingsalben 2025

Platz 10: Taylor Swift – The Life of A Showgirl

Im letzten Jahr stand sie auf dem ersten Platz in unseren Redaktionscharts, dieses Mal reicht es immerhin noch für die Top 10. Damit liegt auch die minutenmusik Redaktion ziemlich auf Linie mit vielen Fans und Musikjournalist*innen, die zwar auch an „The Life of A Showgirl“ gefallen finden, es aber fast durch die Bank schlechter bewerten als das Vorgängeralbum. Wahnsinnig erfolgreich bleibt Taylor Swift natürlich trotzdem und mit „The Fate of Ophelia“ hat sie auch auf ihrem 2025er Album eine bahnbrechende Single, die rauf und runterläuft – ob auf Social Media, auf den Streaming-Diensten oder im Radio.

Platz 9: Betterov – Große Kunst

Betterov kann große emotionale Hymnen schreiben, das wissen wir bereits seit seinem 2022er Werk „Olympia“. Nun gelingt ihm das mit seinem 2025er Album „Große Kunst“ für viele sogar noch ein Stück besser, andere in unserer Redaktion werden erst jetzt zu Betterov Fans. Christopher schreibt in seinem Jahresrückblick: „Ich liebe diesen darken Sound, die melancholische Atmo, die manchmal kruden Gedanken, die Dramatik.“. Empfehlung der Redaktion: Unbedingt als ganzes Album hören!

Platz 8: Provinz – Pazifik

Man versammle mit Vincent, Robin und Moritz drei Cousins, ergänze das Trio um den befreundeten Schlagzeuger Leon und schon hat man eine der bedeutsamsten deutschsprachigen Bands der neuen Generation. Provinz haben es ganz nach oben geschafft – zumindest auf dem Plakat des Hurricane Festivals. Was für einige zunächst für Verwirrung sorgte, scheint irgendwo folgerichtig. Denn Provinz sind super erfolgreich und haben ihren Erfolg auch in 2025 erneut unter Beweis gestellt. Dabei kam das Album „Pazifik“ bei unserer Autorin Yvonne zunächst gar nicht so gut an. Zwar konnte sie in ihrerer Albumrezension den Mut zur Weiterentwicklung des eigenen Sounds anerkennen, „aber leider nicht in eine spannende Richtung“. Trotzdem hob sie auch die positiven Seiten des Albums hervor. Am Ende des Jahres – Pazifiik ist bereits im Februar 2025 erschienen – scheint das Album für manche in der Redaktion also noch gewachsen zu sein.

Platz 7: The Beaches – No Hard Feelings

Die vier Kanadierinnen von The Beaches sichern sich Platz 7 in unseren Redaktionscharts. Die kanadische Female-Rockband hat uns bei minutenmusik schon mit ihrem Debüt und insbesondere dem Hit „Blame Brett“ begeistert – und diese Begeisterung hält weiter an. Der Nachfolger „No Hard Feelings“ ist nämlich ebenso gut, wenn nicht sogar noch besser. „Can I Call You in the Morning?“, „Takes One To Know One“, „Lesbian Of The Year“ oder „Last Girl At The Party“ – es reiht sich auf „No Hard Feelings“ ein guter Song an den anderen. Ein launiges Indierock-Album mit dem richtigen Punch, das uns einfach viel Spaß bereitet hat. So kann es gerne musikalisch bei The Beaches weitergehen.

Platz 6: Madeline Juno – Anomalie pt. 1

„Gerade durch sein Gesamtkonstrukt aus experimentierfreudigen Tracks und minimalistischen Songs ist das Album sehr stimmig und harmonisch. Madeline Juno bringt frischen Wind mit in ihre Musik, schafft dadurch Leichtigkeit, die unfassbar gut klingt. Kein Song auf dem Album fällt negativ auf, in allen öffnet sich die Sängerin, schafft grandiose Lyrics mit tollen Metaphern und geht sehr sensibel mit wichtigen Themen um.“ Mit diesen Worten lobt Autorin Alina in ihrer Rezension das 2025er Madeline Juno Album „Anomalie pt. 1“. Sowieso war es für Madeline Juno ein erfolgreiches Jahr. Neben der Veröffentlichung ihres siebten Studioalbums nahm sie am Format „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ teil, feierte ihre Hochzeit und begab sich auf die bisher größte Tour ihrer Karriere. Wir bleiben gespannt, wie es mit der Popsängerin weitergeht, der Albumname lässt es nämlich schon erahnen – wo es einen Part 1 gibt, kommt schon bald ein Part 2. Wir freuen uns drauf!

Platz 4: Rosalía – Lux & Olivia Dean – The Art Of Loving

Den Platz 4 unserer Charts teilen sich in diesem Jahr gleich zwei Alben. Zum einen hat uns The Art of Loving von Olivia Dean – eine der wohl größten Newcomerinnen der letzten Jahre – verzaubert. Das zweite Album der Britin wirft einen gefühlvollen, teils melancholischen, vor allem aber romantischen Blick auf die zahlreichen Facetten der Liebe. Die geschmeidig-leichten R&B- und Pop-Soul-Songs haben uns perfekt durch den Herbst begleitet.

Zum anderen konnten wir bei minutenmusik wohl kaum LUX, das vierte Studioalbum von ROSALIA, ignorieren. Eine dramatische und leidenschaftliche Mischung aus Pop, Elektro sowie Orchester-, Oper- und Flamenco-Elementen und ein künstlerisches Statement mit intensivem und vielschichtigem Klang. Beide Alben könnten unterschiedlicher kaum sein, doch unsere Redaktion ist sich einig: Es sind zwei starke Veröffentlichungen.

Platz 3: Lola Young – I’m Only F**king Myself

„Cause I’m too messy, and then I’m too fucking clean“ sang die halbe Welt –  das war allerdings bereits 2024. Lola Young möchte sich wohl aber gar nicht auf dem Erfolg ihres 2024er Hits und dem dazugehörigen Longplayer ausruhen. Im Gegenteil: Mit „I’m Only F**king Myself“ wurde 2025 bereits das nächste Album veröffentlicht. Und das war so gut, dass es Platz 3 unserer Redaktionscharts erreicht. Für Julia ist es, wie sie in ihrem Jahresrückblick schreibt „das beste Pop-Album des Jahres“, Christopher hebt in seinem Rückblick besonders die sehr gemischten Stile der Platte hervor.

Platz 2: Turnstile – Never Enough

2025 war ein Turnstile-Jahr, da gibt es keine zwei Meinungen. Ob die mit Begeisterung gefeierte neue Platte „Never Enough“, der Abriss bei den Tourdates oder den Konzerten auf diversen Festivals im Sommer oder für die Fans, die eher online dabei sind das absurde Tiny Desk Konzert – das Jahr war für Turnstile voller Highlights. Dass zwei unserer Autorinnen mit Turnstile sogar auf der Bühne feiern konnten, wie in Lucies Jahresrückblick nachzulesen ist, dürfte sicherlich nicht dabei geschadet haben, dass die Band mit ihrem neuen Album so weit vorne in unseren Redaktionscharts landet.

Platz 1: Lorde – Virgin

Wisst ihr noch 2013, als die Musikwelt zum ersten Mal von der damals 16-Jährigen Lorde gehört hat? Als „Royals“ auf nahezu allen Radiostationen rauf und runterlief? Lange ist das her. Wir wissen nicht, ob damals jemand die Wette eingegangen wäre, dass Lorde auch 2025 noch relevant sein wird. Oder vielleicht sogar relevanter als jemals zuvor? Mit „Virgin“ hat Lorde einen mutigen, verspielten und dennoch sehr persönlichen Longplayer veröffentlicht, der neben Fans weltweit insbesondere auch die Fachpresse begeistert hat. Und auch die minutenmusik Redaktion ist sich einig – Lorde ist die Nummer 1 unserer diesjährigen Redaktionscharts.

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2 Kommentare zu „Redaktionscharts: Unsere 10 Lieblingsalben 2025“

  1. Ein schöner Rückblick! Besonders den Punkt zu Provinz finde ich interessant – mir ging es mit ‚Pazifik‘ ganz ähnlich, das Album musste bei mir auch erst über die Monate wachsen, bis es klick gemacht hat. Und Betterov auf der 9 ist bei diesem melancholischen Sound eigentlich ein Muss für jede 2025er Liste. Schön zu sehen, dass ihr auch Künstlern wie Olivia Dean den Platz einräumt, den sie verdienen. Bin gespannt, was eure Newcomer-Tipps für dieses Jahr sind!

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