Neueste Beiträge.

You Me At Six

You Me At Six – Suckapunch

Im Kollektiv den eigenen Dämonen den Kampf ansagen. Das machen You Me At Six nach ihrem, nun sagen wir mal schwierigen, sechsten Album “VI” und möchten einen Schritt Richtung Zufriedenheit gehen. Dafür heuern sie aber tatsächlich noch einmal denselben Produzenten Dan Austin an. Was jetzt vielleicht nicht gerade nach einem hoffnungsvollen Rahmen für eine Rückkehr zur alten Stärke klingt, offenbart doch eine ziemlich erfrischende Richtung. “VI” als Nährboden für die Zukunft einer einstigen Alternative-Institution?

Unerwartete Schläge und miese Laune

Ganz … Weiterlesen

Review: Da es mit My Chemical Romance gerade nicht weitergehen kann, veröffentlicht Gitarrist Frank Iero einfach noch eine Solo-EP.

Frank Iero And The Future Violents – Heaven Is A Place, This Is A Place EP

Frank Iero beschließt die nächste Era: Mit der „Heaven Is A Place, This Is A Place“-EP verabschiedet der My Chemical Romance-Gitarrist – wo es einer Pandemie wegen mit der Band doch nicht weitergehen kann, müssen wieder die Solo-Sachen ran – seine bereits dritte Live-Band-Besetzung: Die Future Violents. Das ist schlussendlich vor allem etwas für Fans.

Drei Eigenkompositionen und ein Cover vereinen sich auf der EP und teilen das Ganze in zwei Hälften: „Violence“ und „Sewerwolf“ klingen schwer, arbeiten mit … Weiterlesen

Review: Das dritte Blackout Problems-Album "Dark" legt weite Entfernungen in Richtung Eigenständigkeit zurück.

Blackout Problems – Dark

„Dark“ ist das Werk einer Band, die sich zunehmend mit den Prädikaten „selbstsicher“ und „eigenständig“ schmücken darf. Nach dem stellenweise grandios atmosphärischen, aber gerade in den Refrains teils flachen „Kaos“ legt das dritte Album der Münchener Blackout Problems weite Entfernungen zurück: Was die Qualität, aber auch was die Stilentwicklung angeht.

Sein Album bei all der textlichen Härte sowie bedrückend eindringlichen Atmosphäre mit einem Song wie „Murderer“ zu eröffnen, ist ein Statement. Doch Erwartungen scheinen bei Mario Radetzky, Marcus SchwarzbachWeiterlesen

Review: Die K-Pop Newcomer Treasure überzeugen Autorin Yvonne mit ihrem ersten Album "The First Step: Treasure Effect".

TREASURE – The First Step: Treasure Effect

Es ist noch nicht einmal ein halbes Jahr her seit die koreanische Popband TREASURE im August vergangenen Jahres ihr Band-Debüt feierte. Trotzdem sind sie mit ihrem Mix aus Pop und Rap bereits DIE Newcomer der Szene. 2019 konnten sich die zwölf Bandmitglieder erfolgreich gegen siebzehn weitere Neulinge/Rookies des Plattenlabels YG Entertainment durchsetzen und während der Survival Show „YG Treasure Box“ einen Platz in der Band verdienen.

Ihre erste Single „BOY“ erschien zu ihrem Band-Debüt im August … Weiterlesen

Shame

Shame – Drunk Tank Pink

Dann eben alles anders. Ähnlich wie viele andere aus dem kreativen Sektor traf es auch Shame wie ein Schlag, als urplötzlich Schicht im Schacht war mit dem Lebensstil einer Rockband. Mögen sich viele Akteur*innen der Musik-Szene auch mal über die ewig gleichen Zyklen einer Albumveröffentlichung beschweren und die teils unaushaltbaren Umstände eines Tourlebens aufzeigen – so ganz ohne ist eben auch nicht toll. Kein Wunder also, dass auch Shame-Frontmann Charlie Steen erstmal mit so alltäglichem Kram wie Wäsche waschen und … Weiterlesen

Special: Wie jedes Jahr wagen wir den Blick in die Glaskugel und listen euch die spannendsten Newcomer*innen für 2021 auf.

Unsere Newcomer*innen für das Jahr 2021

Die Stroboskop-Lichter zucken lange nicht mehr, der letzte Schweißtropfen ist verdunstet, die Zapfanlagen längst vertrocknet. Wenn wir davon reden, dass die Welt 2020 stillstand, dann gilt das für wenige Sektoren so vehement wie für den kulturellen. Allen Musikfans blutet das Herz und nicht wenige nutzten die Zeit, um sich an die guten alten Zeiten zu erinnern und alte Lieblingsalben aus dem eingestaubten Plattenregal zu kramen. Aber auch in diesen Zeiten gibt es einige tolle neue Künstler*innen zu entdecken, mit denen … Weiterlesen

Interview: Die Blackout Problems gehen mit "Dark" große Schritte in Richtung Electronica. Jonas sprach mit Schlagzeuger Michael Dreilich.

Interview mit den Blackout Problems über „Dark”

Es ist keine gute Zeit, um nach Aufmerksamkeit zu bitten, denn das täglich reorganisierte Pandemie-Chaos und der wöchentlich mit neuen Negativ-Hochs um sich werfende US-Wahnsinn – gerade sind es Faschisten in Pelz-Kostüm vor und im Kapitol – inhalieren nahezu alle kollektiven Kraftvorräte. Hinzu kommen die psychischen Belastungen, die die Corona-Zeit der Entfremdung von Freund*innen und oft ausgedehnten Zeit in den eigenen vier Wänden wegen mit sich bringt. „Dark“, das dritte Studioalbum der Münchener Blackout Problems, jedoch könnte sich mitsamt seiner … Weiterlesen

Review: Shawn Mendes mit seinem neuen Album "Wonder":

Shawn Mendes – Wonder

„Right before I close my eyes/ The only thing that’s on my mind/ Been dreaming that you feel it, too/ I wonder what it’s like to be loved by you”

Fünf Jahre ist es her, dass Shawn Mendes mit „Handwritten“ sein allererstes Album veröffentlicht hat. Bereits zuvor konnte der Sänger sich eine große Reichweite via YouTube aufbauen und avancierte in sekundenschnelle zum Star. Sein Aufstieg kometenhaft. Nach Justin Bieber war Shawn Mendes der zweite Kanadier, der mit seinem Debütalbum im … Weiterlesen

Viagra Boys

Viagra Boys – Welfare Jazz

Mit ihrem satirischen Biss haben sich die Viagra Boys in Windeseile in Herzen von Kritiker*innen und Fans gleichermaßen gespielt. Dass sie diesen auf ihrem Zweitwerk “Welfare Jazz” noch weiter vertiefen zeigt schon der Albumtitel, der eine Übersetzung des sarkastischen Begriffs für das finanzielle Unterstützungsprogramm für Jazzmusiker aus dem Schwedischen ist. Welchen Stellenwert Jazz im Speziellen und Musik im Allgemeinen in Krisensituationen für die Gesellschaft zu haben scheint, hat sich im vergangenen Jahr sehr deutlich gemacht. Typisch Viagra Boys machen sie … Weiterlesen

Jahresrückblick 2020: Christopher

Mein drittes Jahr bei minutenmusik. Anders, aber nicht weniger schön. Wenn ich jetzt anfange aufzuzählen, was alles nicht so passiert ist, wie ich es gedacht hätte, hat dieser Beitrag am Ende wohl 27 Seiten. Stattdessen konzentriere ich mich einfach auf das, was gut war, denn das war gar nicht so wenig!

Das Tollste: ich darf Teil des besten Teams der Welt sein und feiere jede Sekunde mit euch! Liebe!
Das Zweittollste: Ohne euch, liebe Leser*innen, würde minutenmusik ziemlich lahm aussehen.
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