Calvin Stone x Michael Dreilich – speaking into existence

Speaking into existence Calvin Stone Michael Dreilich

Es ist eine der schönen Geschichten aus dem letzten Jahr. Während persönliche Treffen nicht möglich waren, haben Calvin Stone aus den USA und Michael Dreilich von Deutschland aus sich online verbunden und es trotzdem geschafft zusammen Musik zu machen. Über Sprachnachrichten und Videocalls haben sie gemeinsam eine EP produziert, ohne sich je persönlich getroffen zu haben.

Calvin Stone lebt in Columbus, Ohio und hat 2016 mit „Seven Seven“ sein erstes Album rausgebracht. Michael ist 2017 über YouTube darauf aufmerksam geworden und 2020 haben sie schließlich angefangen gemeinsam Musik zu machen. Ein Katalysator für die anschließende Zusammenarbeit war die Black Live Matters Bewegung nach dem Mord an George Floyd, welches zu ihrer ersten Single „Water“ und nun schließlich zu ihrer EP „speaking into existence“, welche am 19. März über Munich Warehouse erscheint, führte.

Von starken Beats getragene Songs bilden das Grundgerüst der EP, die von Sprachnachrichten zwischen Calvin und Michael ergänzt werden, die den ungewöhnlichen Entstehungsprozess dokumentieren und die EP abrunden. Die Lyrics sind teils politisch geprägt, wie in „The Bells“ in dem es explizit um Trumps Präsidentschaft geht, teils erzählen sie mehr persönliche Geschichten von Calvin. So vielfältig die Lyrics sind, sind auch die Songstrukturen. Während „Pressure” mit harten Beats daherkommt wird es in „Make It Move“ grooviger und in „The Bells“ bekommen sie gesangliche Unterstützung von Victoryaz, welche den Song zu einem der einprägsamsten auf der EP macht.

Obwohl die einzelnen Songs sich sicherlich auch gut in Playlisten machen, lohnt es sich die EP mit den skits dazwischen als Ganzes durchzuhören, um die gesamte Story zu verstehen. Michael und Calvin schaffen es, eine Idee aller widrigen Umstände zu Trotz in die Realität umzusetzen und mit „Speaking Into Existence“ eine spannende EP zu kreieren.

Und so hört sich das an:

Website / Instagram Calvin Stone / Instagram Michael Dreilich


Die Rechte fürs Cover liegen bei Munich Warehouse.

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