Editors – Violence

Editors - Violence

Seit gut 15 Jahren stehen die Editors aus der zweitgrößten Stadt Englands, Birmingham, zu den einflussreichsten Bands des Indie-Genres und mischen neben The National vor allem den düstereren Flügel der Szene auf. Entwickelte sich der Stil der Band immer mehr von gitarrengetriebenen Stücken zu elektronischeren, vor allem synthielastigen Songs, so stellte vor allem immer die markante Baritonstimme von Frontmann Tom Smith eine Konstante im Sound des Quintettes dar. „Violence“ heißt das sechste Album der britischen Gruppe und bietet ein Sammelsurium aus wieder gitarrenlastigeren Stücken und elektronischen Dance-Momenten.

Der Band gelingt es nun erstmalig ihre zwei fast schon gegensätzlichen Stile miteinander zu kombinieren. Vor allem die beiden bereits vorab als Single ausgekoppelten Überhits „Hallelujah (So Low)“ und „Magazine“ zeigen, dass man wunderbar neu und alt miteinander vermischen kann. Ersteres ist mit seinem recht harten Refrain einer der bislang wohl energetischsten Editors-Songs überhaupt. Die restlichen Stücke treiben sich dann vor allem auf der synthesizerdominierten Seite der Band herum. So auch der düster elektronische Titeltrack, der nach seinem eigentlichen Ende nochmal instrumental auflebt und hauptsächlich von seinem sehr minimalistischen Drumbeat vorangetrieben wird. „Nothingness“ bekommt ein Gitarrensolo und die Klavierballade „No Sound But The Wind“, die bereits 2010 für den Soundtrack des zweiten Twilight-Saga-Teiles „New Moon“ veröffentlicht wurde, wird neu aufgesetzt, was sich vor allem in ihrem deutlich ausgearbeiteteren Klavierpart äußert. Die Band versucht also auf den neun neuen Stücken möglichst vielfältig zu klingen.

Vielleicht versucht sich Smith deshalb auch, wie auch schon auf dem Vorgänger „In Dream“, immer öfter an seiner Kopfstimme, was dazu führt, dass seine Band kurzzeitig auch mal wie Coldplay, Gottseidank zu ihren besten Zeiten, klingt („Darkness At The Door“). Den Großteil seiner Parts bleibt der 36-jährige zum Glück aber bei seiner angenehm tiefen Bruststimme. Ansonsten gelingt es den Editors ausgesprochen gut ihre beiden Seiten zusammenzuführen und ein Werk aus neun komplett eigenständigen Songs so zusammenzuschustern, dass ein ausgezeichneter Hörfluss entsteht. Selbst nach 15 Jahren bleiben die Editors noch immer eine der wichtigsten Bands des Indie-Genres.

Das Album „Violence” kannst du dir hier kaufen.*

Und so hört sich das an:

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Editors live 2018:

18.03. – Wiesbaden, Schlachthof (ausverkauft!)
21.03. – Es Alzette, Rockhal
24.03. – Münster, Halle Münsterland (hochverlegt!)
25.03. – Köln, Palladium
31.03. – Hamburg, Mehr-Theater (ausverkauft!)
01.04. – Berlin, Tempodrom (ausverkauft!)
02.04. – Leipzig, Auensee
18.04. – Wien, Gasometer (AU)
20.04. – München, Tonhalle (ausverkauft!)
19.-22.07. – Cuxhaven, Deichbrand Festival
27.-28.07. – Lörrach, Stimmen-Festival
27.-28.07. – Dortmund, Juiy Beats Festival
17.08. – Leipzig, Highfield Festival

Die Rechte für das Albumcover liegen bei Play It Again Sam (PIAS).

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