I Don’t Know How But They Found Me – 1981 Extended Play

I Dont Know How But They Found Me

Ich stehe ja auf abgefahrene Bandnamen. Und manchmal führt alleine das schon dazu, dass ich mir eine Band anhöre. So auch geschehen bei I Don’t Know How But They Found Me. Warum dieser Name? Gute Frage. Der Pressetext sagt, dass das irgendwas mit dem Film Zurück in die Zukunft zu tun hat. Nie gesehen, also keinen Schimmer. Aber das ist ja auch egal. Darüber hinaus enthält der Pressetext noch allerlei andere Referenzen, T. Rex, Bowie, Oingo Boingo und Tears For Fears. Okay, Bowie sagt mir natürlich etwas, aber der Rest? Noch nie gehört, abgesehen von den großen Dinosauriern, denen man ja bereits in der Grundschule schon einmal begegnet ist. Oh Gott, ich dachte die Band gibt es erst seit 2016, bin ich wirklich zu jung für den Scheiß?

Der Pressetext vermittelt mir auf jeden Fall, dass ich hier nicht mitreden kann. Aber musikalisch spricht mich das Ganze sogar sehr sehr gut an. Die gerade veröffentlichte EP „1981 Extended Play“ enthält mit „Choke“ und „Social Climb“ nämlich direkt zu Beginn zwei heftige Hits, die ich gerne schnellstmöglich im Nachmittagsprogramm sämtlicher Sommerfestivals live hören möchte. Schlagzeug auf den Takt, quietschende Gitarren und very british singing – jap, hier handelt es sich um astreinen Britpop und zwar der feinsten Sorte. Laut Mitgröhlen ist hier garantiert, ich bin beinahe gezwungen, dass nicht vorhandene Cabrio aus der nicht vorhandenen Garage zu holen und durch die nicht vorhandene Abendsonne zu düsen.

Weiter geht es mit den Clap-Beat-Hymnen „Bleed Magic“ und „Absinthe“, die mindestens so spaßig wie die vorangegangenen Stücke sind, dabei jedoch mit weniger eingängigen Refrains im direkten Vergleich etwas in den Hintergrund treten. Nicht nur wegen des extrem stimmigen Sound bekomme ich das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht, hinzu kommen auch noch die schön aufmüpfigen Texte, wenn Frontmann Dallon Weekes beispielsweise propagiert „I don’t care what Mama says“. Es folgt noch ein letzter Song und dann ist es auch schon vorbei mit der kurzweiligen EP. Dieses letzte Stück hat es aber in sich, hier holen I Don’t Know How But They Found Me nochmal alles raus: Eingängigkeit, beste Laune, geile Rhythmen, geiler Gesang und natürlich eine groovige Gitarrenmelodie mit der „Do It All The Time“ direkt mal beginnt.

Eine Referenz finde ich dann übrigens doch noch im Pressetext mit der ich was anfangen kann. Frontmann Dallon Weekes hat sich bis letztes Jahr noch bei Panic! At The Disco betätigt, eine Band, die ich ebenfalls sehr sehr gut finde.

Halten wir also abschließend fest: Eine sehr spaßige EP, bitte schnellstmöglich mehr!

Die EP „1981 Extended Play“ kannst du dir hier kaufen!*

So hört sich das an:

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Beitragsbild von Fearless Records.