Review: Das dritte Blackout Problems-Album "Dark" legt weite Entfernungen in Richtung Eigenständigkeit zurück.

Blackout Problems – Dark

„Dark“ ist das Werk einer Band, die sich zunehmend mit den Prädikaten „selbstsicher“ und „eigenständig“ schmücken darf. Nach dem stellenweise grandios atmosphärischen, aber gerade in den Refrains teils flachen „Kaos“ legt das dritte Album der Münchener Blackout Problems weite Entfernungen zurück: Was die Qualität, aber auch was die Stilentwicklung angeht.

Sein Album bei all der textlichen Härte sowie bedrückend eindringlichen Atmosphäre mit einem Song wie „Murderer“ zu eröffnen, ist ein Statement. Doch Erwartungen scheinen bei Mario Radetzky, Marcus SchwarzbachWeiterlesen

Interview: Die Blackout Problems gehen mit "Dark" große Schritte in Richtung Electronica. Jonas sprach mit Schlagzeuger Michael Dreilich.

Interview mit den Blackout Problems über „Dark”

Es ist keine gute Zeit, um nach Aufmerksamkeit zu bitten, denn das täglich reorganisierte Pandemie-Chaos und der wöchentlich mit neuen Negativ-Hochs um sich werfende US-Wahnsinn – gerade sind es Faschisten in Pelz-Kostüm vor und im Kapitol – inhalieren nahezu alle kollektiven Kraftvorräte. Hinzu kommen die psychischen Belastungen, die die Corona-Zeit der Entfremdung von Freund*innen und oft ausgedehnten Zeit in den eigenen vier Wänden wegen mit sich bringt. „Dark“, das dritte Studioalbum der Münchener Blackout Problems, jedoch könnte sich mitsamt seiner … Weiterlesen