Interview mit DZ Deathrays über „Positive Rising“

DZ Deathrays Bandfoto 2021

(ENGLISH VERSION BELOW) Weil die DZ Deathrays ungewöhnlich viele Songs für ihr viertes Album hatten, teilten die australischen Dance-Punks „Positive Rising“ in zwei Teile auf, die in recht kurzen Abständen veröffentlicht werden sollten. Doch so wie bei vielen warf die Pandemie die Pläne der dauertourenden Australier durcheinander. Wie sie für das Projekt zum Trio heranwuchsen, warum Hunde immer eine wiederkehrende Rolle in ihren Songs spielen und wie die Band den Lockdown produktiv nutzte, erzählte uns Gitarrist und Sänger Shane Parsons im Interview.

Lachlan Ewbank unterstützt Shane Parsons und Simon Ridley von den DZ Deathrays schon seit Jahren bei ihren Auftritten und weil die Australier unter normalen Bedingungen äußerst exzessiv touren, wurde er schnell zum besten Freund der beiden und damit „im Grunde ein Teil der Band“, erklärt Parsons die Beziehung zu dem neuen festen Bandmitglied. „Wir wollten ihm nach all der Zeit einfach das Gefühl geben, dass er involviert und willkommen ist. Ihn zum Songschreiben einzuladen war da einfach der beste Weg“, ergänzt der Frontmann der Band. Die Zusammenarbeit hatte dann auch noch einen schönen Nebeneffekt, denn Parsons fing an, das Gefühl zu haben, die gleichen Songs immer und immer wieder zu schreiben: „Wenn man jemand Neues dazu holt, der anders über Musik denkt, fühlt sich plötzlich alles frisch und neu an. Jeder von uns hatte diese verschiedenen Ideen, die sich gegenseitig bekämpften, aber dann fingen sie an, zusammen zu funktionieren. Er spielt, wie ich nie spielen würde und ich spiele, wie er nie spielen würde und zusammen funktionierte das auf einmal richtig gut.“

Ideen über Ideen

Aus der Arbeit als Trio wurde dann gleich das Konzept für ihr Doppelalbum „Positive Rising“, denn zu dritt gab es jetzt „einfach so viele Ideen, so viele Songs, dass wir dachten, okay, es ist die erste Platte mit Lachlan an Bord, lass uns das ein bisschen anders machen – lass uns 20 Songs machen“, beschreibt Parsons das ambitionierte Projekt der Band, die sonst nur rund die Hälfte der Songs auf einem Album hat. „Wir wollten dann aber nicht alles auf einmal machen, denn so wie Streaming momentan funktioniert, hast du nur eine bestimmte Zeit, bevor der Albumzyklus vorbei ist. Also brachten wir den ersten Teil heraus und der zweite sollte sechs Monate später folgen – nun ja, es lagen jetzt fast zwei Jahre dazwischen.“

Die Songwriting-Frischzellenkur hört man meist den abwechslungsreichen Einflüssen und Stilexperimenten auf ihrem aktuellen Album an, thematisch geht es aber wie auf den Vorgängeralben immer um das, was Parsons gerade in den Sinn kommt. So etwa auf dem Titeltrack: „Es ist der letzte Track und er ist an Donald Trump angelehnt, der über den Bau dieser Mauer spricht. Diese ganze Idee davon, Leute abzuhalten, in ein Land zu kommen, ging mir dabei durch den Kopf. Ich wollte dann diesen Begriff ‘illegaler Einwanderer’ auf den Kopf stellen, um daraus eine Art Science-Fiction-Geschichte zu machen“, so der Australier. Daneben gibt es natürlich auch Songs über Persönliches und einige, die bewusst lustig sind. „All Or Nothing“ zum Beispiel „ist einfach ein Song darüber auf Tour zu gehen. Wir singen über eine fiktive Gitarre und über das, was sie uns gegeben hat, wie sie uns um die Welt gebracht hat und wo wir überall Shows dank ihr gespielt haben.“

„Es ist die Frage, wo man in all diesem Chaos sitzt“

Auch klanglich versuchen DZ Deathrays ihr musikalisches Bild mit den ganzen Farben auf der Soundpalette zu malen – allerdings immer unter den gleichen Rahmenbedingungen: „Wir haben bei den Aufnahmen für beide Teile von ‘Positve Rising’ ähnliche Gitarrenverstärker benutzt, ähnliche Drums und hatten denselben Produzenten“, so der Musiker. Obwohl sie mit Los Angeles und Brisbane an zwei verschieden Orten aufgenommen haben, hofft Parsons, dass sie trotzdem gleich klingen. Das konstanteste Thema ist aber wahrscheinlich das Artwork: „Im Wesentlichen wollten wir so aussehen, als wären wir in einer fast apokalyptischen Welt fehl am Platz. Es ist die Frage, wo man in all diesem Chaos sitzt. Ich schätze, das spiegelt die Relevanz dieser verschiedenen Ideen, da sie alle aus verschiedenen Richtungen kommen.“

“Etwas zu sehr Covid”

Obwohl dieser chaotische Ansatz auf kein festes Thema zugeschnitten wurde und die Songs bereits 2019 aufgenommen wurden, versprühen Hymnen wie „Fired Up“ eskapistische positive Energie, die nicht besser in Zeiten passen könnte, in denen endlich ein Licht am Ende des Corona-Tunnels zu sehen ist. „Ich hoffe, dass es bis heute und darüber hinaus relevant ist, denn dieses Album wurde fast zwei Jahre lang aufgenommen. In der Zwischenzeit haben wir zu Hause festgesessen und wir konnten nicht touren – also haben wir eine neue Platte geschrieben“, verrät der Sänger erst fast beiläufig. „Es ist aufregend, es hat mich bei Verstand gehalten. Ich habe zwei Jahre lang herumgesessen und wenn ich zwei Jahre lang herumgesessen hätte, ohne dass mir etwas eingefallen wäre, hätte ich mich selbst gehasst, also bin ich froh, dass wir angefangen haben, diese Platte zu schreiben.“ Allerdings klangen die ersten Tracks, die Parsons schrieb, etwas „zu sehr Covid“ und er dachte sich, „das ist das letzte worüber die Leute etwas hören wollen, wenn das Album hoffentlich nächstes Jahr herauskommt.“

„You got dogged!“

Da hat Parsons wohl mehr als Recht. Besser angekommen würde da wohl eines der präsentesten Themen der Band: Hunde. Die sind nämlich auf jedem Album in irgendeiner Form vertreten, sei es in Videos, auf dem Cover zum dritten Album „Bloody Lovely“ oder in ihren Songs. Auf „Positive Rising“ vertreten mit „Year Of The Dog“ und „Golden Retriever” gleich zwei Tracks die Lieblinge der Australier. Lachend gibt Parsons zu: „Ja, wir lieben Hunde. Wir haben alle Hunde und sind alle irgendwie mit Hunden aufgewachsen, sie sind einfach großartige Begleiter“. Dabei erklärt er, dass „Year Of The Dog“ aber noch eine ganz andere Ebene hat: „Wir sind Australier, offensichtlich benutzen wir Umgangssprache und manchmal machen Dinge in Australien halt keinen Sinn, wenn man zu manchen Dingen, die man mag, etwas wirklich Schlimmes sagt: Zum Beispiel “You got dogged” – offensichtlich lieben wir Hunde, aber es bedeutet auch, dass jemand dir unrecht getan hat. Bei ‘Year Of The Dog’ geht es mit einem Augenzwinkern um einige schlimme Dinge, die der Band zugestoßen sind. Zum Glück nur Geldsachen, aber es war so gesehen wirklich ein ‘Year Of The Dog’.“

Durchbeißen

Auch die ersten Jahre als Band dürften zum Teil in diese Kategorie fallen, denn bis DZ Deathrays dort ankamen, wo sie heute sind, mussten die Australier hart arbeiten: „Als wir anfingen, Shows in Australien zu spielen, haben wir nur auf Hauspartys in Brisbane gespielt. Dann begannen wir zu wachsen und die Leute interessierten sich mehr für die Band, also gingen wir rüber nach Sydney. Bei unserer ersten Show dort sind aber alle Zuschauer gegangen. Als wir anfingen, hat sich das Lagerhaus, in dem wir spielten, einfach geleert“, erinnert sich Parsons, der danach zu Zweifeln begann: „Oh Scheiße, vielleicht begeistern sich die Leute nicht für die Band. Auch dann haben wir noch Shows in Melbourne vor nur vier oder fünf Leuten gespielt. Aber wir haben weitergemacht und letztens haben wir im Forum Theatre in Melbourne gespielt, wo fast 2000 Leute reinpassen. Es braucht einfach Zeit, um sich durchzubeißen.“

In Australien hat sich das Trio längst festgebissen, wie neben ausverkauften Hallen etwa regelmäßige Auftritte bei Szeneradio Triple J zeigen. In Europa zeigen DZ Deathrays allerdings erst langsam ihre Fangzähne: „Großbritannien ist seltsam für uns, manchmal ist es wirklich großartig und manchmal nicht, aber wir gehen einfach rüber und haben Spaß. Wir sind immer glücklich, dass wir spielen können“, resümiert Parsons. „Aber weißt du, wenn eine Gruppe von Leuten dich in einem Teil der Welt wirklich mag, kannst du hoffentlich andere Leute an anderen Orten finden, die deine Musik auch mögen“, schätzt sich der Sänger glücklich. Anfang 2020 konnten die Dance-Punks dann endlich auch in Deutschland in so großen Hallen wie in Australien spielen, als sie mit den Hardrockern von The Darkness unterwegs waren: „Wir konnten auch in Deutschland endlich vor einem richtig großen Publikum spielen und hatten eine tolle Show in München, eine tolle Show in Hamburg, Berlin war richtig gut und Frankfurt auch! Sie waren alle richtig gut und wir dachten, das ist so großartig, dass jeden Abend ein großartiges Set vor all diesen Leuten spielen können. Lasst uns in vier oder fünf Monaten wiederkommen!“ Das Momentum konnten die Australier leider nicht für sich nutzen, dennoch gibt sich Parsons optimistisch: „Ich hoffe wirklich, dass die Leute in Europa oder speziell in Deutschland uns nicht vergessen haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass, wenn die Leute anfangen zu touren, begeistert sein werden wieder Musik zu sehen“.

And the Oscar goes to…

Für eine Band, die seit etwa elf Jahren fast ununterbrochen tourt und dabei zwei bis drei Mal die weite Reise von Australien nach Europa oder die USA im Jahr antritt, war der Lockdown besonders hart. Neben den Plänen um ein neues Album konnte das zwar durch die verschiedenen Wohnorte in Melbourne, Brisbane und Sydney getrennte Trio sich die Zeit mit der Produktion von Musikvideos vertreiben. Allein für „Positive Rising Part: 2“ erschienen nämlich ganze sechs Clips. „Ja, wir haben eine Menge gemacht!“, sagt Parsons stolz. Dabei hebt er vor allem das Video zu „Fear The Anchor“ zusammen mit Rapperin Ecca Vandal hervor: „Das war das erste Mal, dass wir seit 11 Monaten alle drei in demselben Raum waren. Da wir alle in anderen Städten leben und hier in Australien die Staaten haufenweise Macht bekommen haben, die Grenzen zu schließen, konnten wir nicht reisen, um als Band zu üben – geschweige denn Videos drehen.“ Aufgrund dieses Umstandes produzierten sie nämlich ein Animationsvideo und ein Video, in dem sie gar nicht persönlich mitspielten. „Da hat ein Freund uns gespielt und das war nicht nur ziemlich witzig, sondern ich war auch mal ganz froh, dass ich ausnahmsweise nicht vor die Kamera musste“, gibt Parsons zu. Allerdings fiel es ihnen schwer all die zahlreichen Ideen umzusetzen, weil immer wieder ein Lockdown kam und reisen nicht mehr möglich war. „Irgendwann sagte unserer Freund Noel: Ich drehe euer Video und wenn ihr es nicht schafft, dann holen wir einfach ein paar Leute von unseren Freunden dazu, die euch spielen, das wird lustig und es lehnt sich auch an das große Rave-Horror-Ding an, das da am Ende passiert. Auch das Video wurde total gut“.

Für das Video „Like People” auf ihrem Album „Bloody Lovely“ holten sich DZ Deathrays mit Murray Cook einen richtig großen Namen dazu. Cook ist Gründungsmitglied der Wiggles, der berühmtesten Kindermusik-Band aus Down Under. „Er wohnt eigentlich nur die Straße runter und gelegentlich gehen wir sogar was trinken. Es war wieder eine dieser Ideen, als wir uns dachten: Lass ihn uns einfach fragen und gucken, was dabei herauskommt“, erklärt Parsons den Anwerbeversuch. „Er mochte die Band und er war begeistert von der Idee. Er war er es auch, der die ganze harte Arbeit reinsteckte. Am Ende wurde es ein echt lustiges Video, was sogar richtig viel geklickt wurde“, erzählt er weiter. „Unsere jüngere Fangemeinde Anfang 20, die ihn noch von The Wiggles kannte, war so: Wow, das ist der Typ, zu dem ich als kleines Kind immer gesungen und getanzt habe. Es war ein echt cooles Crossover und wir hatten eine Menge Spaß zusammen.“

Spaß als Treibstoff

Der Spaß steht für die DZ Deathrays bei ihren Videos immer im Vordergrund: „Ich erinnere mich an das Foo Fighters-Video zu ‘Big Me’. Dieses Mentos-Footos-Ding. Es blieb bei mir total hängen, dass man wie die Foo Fighters einfach immer Spaß dabei haben sollte. Aber wir wollen auch, dass es eine abwechslungsreiche Ästhetik hat, sonst wird es schnell langweilig. Also sind manche Videos von uns eher leichtherzig und lustig, andere ernst und andere ziemlich raw, einfach, um es interessant zu gestalten“, erläutert Parsons den künstlerischen Ansatz der Band. Dieser Drang zu stetiger Variation mit dem lebensnotwendigen Spaß-Element ist auch das, was die DZ Deathrays generell antreibt: „Ich denke, wenn der Spaß erst einmal weg ist, ist es wirklich schwer. Selbst wenn es manchmal sehr ernst in den Texten oder die Musik ziemlich bedrohlich klingt, versuchen wir immer Spaß zu haben“, reflektiert der Musiker. „Wir haben diese Band immer so genommen, wie sie kam und wir versuchen, das Beste aus dem zu machen, was wir hier haben, denn wir können uns glücklich schätzen, dass wir das überhaupt machen können.“

Unsere Review zum akutellen Album “Positive Rising Part: 2” gibt es hier.

Den ersten Teil des Doppelalbums “Positive Rising” könnt ihr hier (physisch) und hier (digital) kaufen.*

Und so hört sich das an:

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Because the DZ Deathrays had an unusually large number of songs for their fourth album, the Australian dance-punks split “Positive Rising” into two parts to be released at fairly short intervals. But as with many, the pandemic threw the plans of the constantly touring Australians into disarray. Guitarist and singer Shane Parsons told is in an interview how they grew into a trio for their project, why dogs always play a recurring role in their songs and how the band managed to use the lockdown productively.

Lachlan Ewbank has been supporting Shane Parsons and Simon Ridley of the DZ Deathrays at their gigs for years and because the Australians tour extremely excessively under normal conditions, he quickly became their best friend and thus “basically part of the band“, Parsons explains the relationship with the new permanent band member. “We just wanted to make him feel involved and welcome after all this time. Inviting him to write songs was just the best way to do that“, adds the band’s frontman. The collaboration then also had a nice side effect, as Parsons began to feel like he was writing the same songs over and over again: “When you bring in someone new who thinks differently about music, suddenly everything feels fresh and new. We each had these different ideas that were fighting each other, but then they started to work together. He plays like I would never play and I play like he would never play and together it suddenly worked really well.”

“So many ideas, so many songs”

Working as a trio then immediately became the concept for their double album “Positive Rising”, because with the three of them there were now “just so many ideas, so many songs, that we thought, okay, it’s the first record with Lachlan on board, let’s do it a bit differently – let’s do 20 songs“, Parsons describes the ambitious project of the band, which usually only has about half the songs on an album. “But then we didn’t want to do it all at once, because the way streaming works at the moment, you only have a certain amount of time before the album cycle is over. So we put the first part out and the second would follow six months later – well, it’s been almost two years in between now.”

The songwriting fresh cell cure can mostly be heard in the varied influences and style experiments on their current album, but thematically, as on previous albums, it’s always about whatever comes to Parsons’ mind. On the title track, for example: “It’s the last track and it’s based on Donald Trump talking about building this wall. This whole idea of stopping people coming into a country was going through my head. I then wanted to turn this notion of “illegal immigrant” on its head to make it a kind of science fiction story“, says the Australian. Besides that, of course, there are songs about personal things and some that are deliberately funny. “All Or Nothing”, for example, “is just a song about going on tour. We sing about a fictional guitar and what it’s given us, how it’s taken us around the world and where we’ve played shows everywhere thanks to it.”

“It’s a question of where you sit in all this chaos”.

Sonically, DZ Deathrays also try to paint their musical picture with all the colours on the sound palette – but always under the same framework: “We used similar guitar amps when recording both parts of “Positve Rising”, similar drums and had the same producer“, he says. Although they recorded in two different places, Los Angeles and Brisbane, Parsons hopes they still sound the same. But the most constant theme is probably the artwork: “Essentially, we wanted to look like we were out of place in an almost apocalyptic world. It’s a question of where you sit in all this chaos. I guess that reflects the relevance of these different ideas, because they’re all coming from different directions.”

“A bit too Covid”

Although this chaotic approach was not tailored to a fixed theme and the songs were recorded as early as 2019, anthems like “Fired Up” exude escapist positive energy that couldn’t be more fitting for times when there is finally a light at the end of the Corona tunnel. “I hope it’s relevant to this day and beyond, because this album was almost two years in the making. In the meantime, we were stuck at home and we couldn’t tour – so we wrote a new record“, the singer reveals only almost casually. “It’s exciting, it’s kept me sane. I’ve been sitting around for two years and if I’d sat around for two years without coming up with anything I’d have hated myself, so I’m glad we started writing this record.” However, the first tracks Parsons wrote sounded a bit “too Covid” and he figured “that’s the last thing people want to hear about when the album comes out hopefully next year.”

“You got dogged!”

Parsons is probably more than right about that. Better received would probably be one of the band’s most present themes: dogs. They are represented on every album in some form, be it in videos, on the cover of the third album “Bloody Lovely” or in their songs. On “Positive Rising”, two tracks, “Year Of The Dog” and “Golden Retriever”, represent the Australians’ favourites. Laughing, Parsons admits: “Yes, we love dogs. We all have dogs and we all kind of grew up with dogs, they’re just great companions.” But he explains that “Year Of The Dog” has a whole other level to it: “We’re Australians, obviously we use slang and sometimes things just don’t make sense in Australia when you say something really bad to some things you like: for example, ‘You got dogged’ – obviously we love dogs, but it also means someone has done you wrong. ‘Year Of The Dog’ is tongue-in-cheek about some bad things that have happened to the band. Luckily just money things, but it really was the year of the dog in that sense.

“Chip away with it”

The early years as a band might also fall partly into this category, because until DZ Deathrays got to where they are today, the Australians had to work hard: “When we first started playing shows in Australia, we were just playing house parties in Brisbane. Then we started to grow and people got more interested in the band, so we went over to Sydney. But at our first show there, all the audience left. When we started, the warehouse we were playing just emptied out“, recalls Parsons, who began to have doubts after that, “Oh shit, maybe people aren’t getting excited about the band. Even then we were still playing shows in Melbourne to only four or five people. But we kept going and the other day we played the Forum Theatre in Melbourne, which can fit almost 2000 people. It just takes time, you just gotta chip away with it.”

In Australia, the trio has already taken hold, as evidenced not only by sold-out venues, but also by regular appearances such as on scene radio Triple J. In Europe, however, DZ Deathrays could not show all their fang teeth just like that yet: “The UK is weird for us, sometimes it’s really great and sometimes it’s not, but we just go over there and have fun. We’re always happy to play“, Parsons sums up. “But you know, if a group of people really like you in one part of the world, hopefully you can find other people in other places who like your music too“, the singer considers himself lucky. At the beginning of 2020, the dance-punks were finally able to play in Germany in halls as big as those in Australia, when they were on tour with the hard rockers from The Darkness: “We were finally able to play in front of a really big audience in Germany, too, and we had a great show in Munich, a great show in Hamburg, Berlin was really good and Frankfurt, too! They were all really good and we thought, this is so great, to be able to play a great set in front of all these people every night. Let’s come back in four or five months!” Unfortunately, the Australians weren’t able to capitalise on the momentum, but Parsons is still optimistic: “I really hope that the people in Europe or especially in Germany haven’t forgotten about us. I’m pretty sure that when people start touring, they’ll be excited to see music again.”

And the Oscar goes to…

For a band that has been touring almost continuously for about eleven years, making the long journey from Australia to Europe or the USA two or three times a year, the lockdown was particularly tough. Besides the plans for a new album, the trio, separated by their different homes in Melbourne, Brisbane and Sydney, were able to pass the time by producing music videos. For “Positive Rising Part: 2” alone, a whole of six clips were released. “Yes, we’ve done a lot!” says Parsons proudly. He particularly highlights the video for “Fear The Anchor” together with rapper Ecca Vandal: “That was the first time all three of us had been in the same room for 11 months. Because we all live in other cities and here in Australia the states have been given heaps of power to close borders within the states, we haven’t been able to travel to practice as a band – let alone make videos“. In fact, due to this circumstance, they had an animation video and a video they didn’t play in at all. “That’s where a friend played us, and not only was it pretty funny, but I was quite happy for once that I didn’t have to do it in front of the camera“, Parsons admits. However, they found it difficult to realise all their numerous ideas because there was always a lockdown and travelling was no longer possible. “At one point our friend Noel said, ‘I’ll shoot your video and if you can’t make it, we’ll just get some of our friends to play you and it’ll be fun’. It also leans towards the big rave horror thing that happens there at the end and it turned out totally fine.”

For the video “Like People” on their album “Bloody Lovely”, DZ Deathrays enlisted the help of a really big name in Murray Cook. Cook is a founding member of the Wiggles, the most famous children’s music band from Down Under. “He actually lives just down the road and occasionally we even go out for drinks. It was another one of those ideas when we thought: Let’s just ask him and see what comes of it“, Parsons explains of the recruitment attempt. “He liked the band and he was excited about the idea. He was the one who put in all the hard work. It ended up being a really fun video, which actually got a lot of clicks“, he continues. “Our younger fan base in their early 20s, who still knew him from The Wiggles, they were like, wow, this is the guy I used to sing and dance to as a little kid. It was a really cool crossover and we had a lot of fun together.”

Fun fueled

Fun is always at the forefront of the DZ Deathrays’ videos, “I remember the Foo Fighters video for ‘Big Me’, that Mentos-Footos thing. It totally stuck with me that just like the Foo Fighters, you should just always have fun with it. But we also want it to have a varied aesthetic, otherwise it gets boring quickly. So some of our videos are light-hearted and fun, some are serious and some are pretty raw, just to keep it interesting“, Parsons explains the band’s artistic approach. This drive for constant variation with the vital fun element is also what drives DZ Deathrays in general: “I think once the fun is gone, it’s really hard. Even if it’s sometimes very serious in the lyrics or the music sounds quite threatening, we always try to have fun,” the musician reflects. “We’ve always taken this band as it came and we try to make the best of what we have here, because we’re lucky to be able to do this at all.

Die Rechte für das Beitragsbild liegen bei Marcus Coblyn. (Image rights are held by Marcus Coblyn.)

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