Giant Rooks, Juicy Beats Park Sessions – Dortmund, 06.08.2021

Endlich konnten die Giant Rooks bei den Jucy Beats Park Sessions auftreten. Autorin Emilia war dabei und berichtet von ihrer Erfahrung!

Deutlich größer und professioneller wirken die Juicy Beats Park Sessions in diesem Jahr: Mehr Sitzplätze, eine größere Bühne und auch mehr Konzerte über den Juli und August verteilt. Darunter auch einige hochkarätige Bands und Artists – wie die Giant Rooks, die eigentlich jetzt gerade mit Milky Chance in den USA unterwegs sein sollten. Eigentlich sollten sie auch bald eine große Tour in Europa spielen und eigentlich sollte ihr Konzert im Dortmunder Westfalenpark auch schon im Juni stattfinden. Die Gründe, warum das alles nicht geklappt hat, beziehungsweise verschoben wurde, kennen wir wohl alle. Aber zwischen all diesen „eigentlichs“ steht, statt Trübsal zu blasen, eine junge Band auf der Bühne und ist einfach nur glücklich, überhaupt wieder live spielen zu können. Über einen Abend voller „Endlich-wieder-Konzerte“-Stimmung.

Ein großes „ROOKS“ Schild strahlte die Besucher:innen bereits an, als sie das eingezäunte Gelände im Westfalenpark betraten, langsam füllen sich die Stühle, das Konzert am Freitagabend ist ausverkauft. Als die Giant Rooks dann schließlich auf der Bühne stehen, sind die Reaktionen des altersmäßig sehr durchmischten Publikums dann aber doch verhalten – alle scheinen eine gute Zeit zu haben, aber so richtig laut mitsingen oder tanzen tut – zumindest in meiner Umgebung – niemand. Das stört die Band aber nicht weiter. Die fünf Jungs wirken einfach wahnsinnig glücklich und betonen auch immer wieder, wie froh sie sind, endlich wieder vor echten Menschen auf der Bühne stehen zu können und nicht nur Streaming-Konzerte zu spielen.

Denn dort hätte es auch nicht so eine malerische Kulisse gegeben: Der Sonnenuntergang hinterm Westfalenpark tauchte das ganze Publikum, die Bühne und den angrenzenden Florianturm in ein orangenes Licht, das gerade bei ruhigeren Songs wie „What I know is all Quicksand“ genau für die richtige Stimmung sorgte. Und als es dann später dunkel wurde schien das Publikum endlich auch mal etwas mehr aufzuwachen – gerade bei „Watershed“ als letzter Song der Zugabe erreichte die Stimmung nochmal ein ganz anderes Level, auf das man den Rest des Konzerts vergeblich gewartet hatte. Schade, dass das erst so spät passiert ist.

Aber nicht nur Songs der EPs und des Debütalbums der Band wurden in Dortmund gespielt – mit einem Cover von Nelly Furtados „All Good Things come to an End“ und einem unveröffentlichten Song, den es nur live zu hören gibt, sorgten die Giant Rooks auch für Überraschungen. Und auch wenn diese Art von Konzerten ein netter Ersatz und besser als gar keine Live-Musik ist: Ich freue mich schon wieder darauf, die Band bald wieder bei „normalen“ Shows auf der Bühne zu sehen.

Mehr Giant Rooks gibt es hier.

Und so hört sich das an:

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Fotorechte: Emilia Knebel.

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