slaves-take-control-9579

SLAVES kommen mit neuem Album auf Tour

Das Punkrock-Duo SLAVES aus Kent (UK) ist in seiner Heimat gerade auf Erfolgskurs. Schon mit ihrem Debütalbum „Are You Satisfied?“ (2015) sorgten Laurie Vincent und Isaac Holman für gute Chartpositionen und ausverkaufte Konzerthallen.

Am 30. September erschien nun der von Mike D (Beastie Boys) produzierte Nachfolger „Take Control“, den die beiden auch schon in der bekannten britischen Musiksendung „Later… with Jools Holland“ vorgestellt haben.

Während für November bereits eine UK-Tour durch relativ große Hallen ansteht, gibt es hierzulande noch die Möglichkeit, SLAVES in kleinen Clubs zu erleben!

Weiterlesen...
Sum 41

Sum 41 – 13 Voices

Die letzte Platte von Sum 41 liegt fünf Jahre zurück. Seitdem ist viel bei Sänger Deryck Whibley passiert – er hatte intensiv mit seiner Alkoholabhängigkeit zu kämpfen und musste 2014 wiederbelebt werden. Darüber wurde oft berichtet, heute soll es um das Gute gehen: Ein neues Sum 41 Album ist erhältlich!

„13 Voices“ heißt es und bietet musikalisch wie textlich das, was Fans von der Band gewohnt sind – nämlich Härte. Musikalisch stellen die zehn brandneuen (plus zwei Bonus-)Tracks fast eine Zusammenfassung der bisherigen Diskografie dar. Alles Frühere wurde miteinander

Weiterlesen...
boston-manor-be-nothing

Boston Manor – Be Nothing.

Boston Manor gelten als Pop-Punk-Band. Sie spielen jedoch nicht den typischen Pop-Punk, sondern ähnlich wie Real Friends & Knuckle Puck einen Mix aus Emo-Einflüssen und Punk und Pop. Oder sowas.

In den vergangenen zwei Jahren bewiesen Boston Manor mit ihren EPs „Driftwood“ und „Saudade“, dass sie das Zeug dazu haben, gute Songs zu schreiben und sich auszuprobieren. Doch erst mit dem jetzt über Pure Noise Records erschienenen Debütalbum „Be Nothing.“ konnten sie ihre eigene Richtung finden. Die aus Blackpool (UK) stammende Band erfand das Rad dabei nicht

Weiterlesen...

Grizzly – Kidlife Crisis

Jeder, der Pop-Punk, Post-Hardcore und Alternative-Rock mag, sollte nun die Ohren spitzen, denn die Karlsruher Band Grizzly spielt genau eine Mischung aus diesen drei Genres. Heavy-Pop-Punk nennen sie das dann. So einfach zu benennen ist das aber doch nicht. Auch, wenn nicht ganz fest steht, wie man dieses Gemisch beschreiben soll, ist eins jedoch klar: Die Band hat nun ihr Debütalbum „Kidlife Crisis“ veröffentlicht, welches sehr hörenswert ist.

Grizzly liefern hier ein Album ab, was dem Hörer mit seinen 12 Songs und zwei Interludes einiges bietet. Das Spektrum, welches aufgefahren wird,

Weiterlesen...

Venerea – Last Call For Adderall

Venerea gibt es jetzt schon knappe 25 Jahre, in denen die schwedische Melodic-Hardcore-Band schon fünf Alben und etliche EPs veröffentlicht hat. Nun ist vor zwei Wochen ihr sechstes Album namens „Last Call For Adderall“ erschienen.

Vom Sound erinnert die Band mittlerweile stark an die älteren Rise Against Sachen, gemischt mit einer Stimme, die locker mit der eines Nathan Gray von Boysetsfire mithalten kann. Diese Mischung geht auf und klingt durchaus interessant. Oftmals findet man politische Inhalte in den Texten wieder. So wird in „Not My Country“ beispielsweise die Überflüssigkeit

Weiterlesen...
KMPFSPRT Intervention

KMPFSPRT – Intervention

Zwei Jahre ist es her, seit die Kölner Punker von KMPFSPRT die deutsche Musikwelt mit ihrem Erstling „Jugend Mutiert“ und in Wut verpackter Gesellschaftskritik aufgemischt haben. Heute, im April 2016, kehrt die Band mit einem neuen Album namens „Intervention“, einem neuen Drummer und einem neuen Label zurück. Diese Neuerungen machen sich auch in der Musik hörbar.

Schon die Vorabsingle „Ich hör die Single nicht“ deutete besonders thematisch eine neue Richtung an. Weniger wütend klang die Band. Vielmehr wurde auf parodistische Weise die Musikindustrie und

Weiterlesen...
Astairre_So_lange_wir_noch_funktionieren

Astairre – Ich hasse meine Freunde

„Ich hasse meine Freunde und ich glaub sie hassen mich. Sowas weiß man eben und sagt’s sich ins Gesicht. Es erlaubt mich zu verhalten, so wie ich es tu. Zwischen feiger Lethargie und innerer Unruh“, singen Astairre auf ihrer neuen EP und sprechen damit aus, was wohl jeder schon einmal im Leben gefühlt hat. Und dreimal dürft ihr raten, wo die Band herkommt. Richtig, Köln! Die Domstadt hat zwar schon immer zahlreiche Künstler hervorgebracht, in den letzten Jahren scheinen aber besonders Bands mit rauen, deutschen Texten an die Öffentlichkeit zu treten: Annenmaykantereit, KMPFSPRT und jetzt Astairre. Dabei erfinden sie das Rad nicht einmal neu – Astairre bringen nur das zum Ausdruck, was Viele schon lange denken: Unzufriedenheit, Wut über die aktuelle Situation, Ausweglosigkeit. Danke für die tolle Musik, Astairre!

Hier gibts die EP!

So hört sich das an:

Weiterlesen...
face to face_2015_protection

Gebt uns mehr Systemkritik, bitte!

Face to Face sind wieder da! Wieder? Nach drei Jahren Pause haben die drei Kalifornier wieder ein Studioalbum herausgebracht. Dabei sind sie erneut zu Fat Wreck Records gewechselt, zu dem Label, bei dem sie auch ihr erstes Studioalbum aufgenommen haben. Die Band besteht eigentlich schon seit 1991, aber der einzige konstante Teil der Truppe ist der Frontmann mit den zwei Vornamen: Trevor Keith. Seine klare Stimme erinnert auf dem ersten Track "Bend But Not Broken" stark an Jimi Pop Ali von der Bloodhound Gang, hat aber sonst nichts mit ihm gemein. Ansonsten zählt das Album ganze elf Tracks und ist leider ziemlich einfältig. Die Songs sind alle melodisch und vielleicht befriedigend für eine College-Party, dem Kritikerohr fehlen allerdings die inhaltlichen Aussagen. Dass Punkrock sich meist nur drei Akkorden bedient, wussten wir ja schon. Und wir wissen, dass Trevor auch anders kann. Sein zweites Projekt Viva Death mit dem Bassisten Scott Shiflett hat eindeutig mehr zu bieten. Hoffen wir, dass Face to Face ihr Talent nicht weiterhin externalisieren. Gebt uns mehr Systemkritik, bitte!

Hier kannst du das Album kaufen!

Und so klingt das:

Weiterlesen...
Karlsson Autohauseröffnung

Wer soll all das Plastik fressen?

Neuer Dampf aus Köln! Fans von Love A, Turbostaat und Freiburg bitte aufgepasst, die nächste hörenswerte Punkkapelle veröffentlicht ihre erste EP! Die Rede ist von Karlsson, die mit Autohauseröffnung ab heute so richtig durchstarten! Gegründet hat sich die Band bereits im November 2013 und ist in kompletter Besetzung aus einem vorherigen Projekt entstanden. Bis Karlsson ihren Sound gefunden haben, hat es ein paar Jahre gedauert, als jedoch dann schließlich ein zweiter Gitarrist mit ins Boot genommen wurde, fanden Karlsson endlich den Sound, den sie schon seit 2013 versuchten zu finden. Und nun ist sie da, die Autohauseröffnung EP. Der wohl eingängigste und gleichzeitig beste Song der Platte trägt den Titel "Plastik fressen", hierzu haben die Jungs auch ein Video zusammen mit Living Targets gedreht. Musikalisch lassen sich Karlsson in die klassische Deutschpunkecke einordnen, wirken dabei doch noch ein ganzes Stück melodischer als viele andere Bands. Textlich überzeugt die Gruppe ebenfalls mit intelligenten Lyrics, mal politisch, mal sentimental, so dass die Autohauseröffnung auch nach dem zehnten Anhören irgendwie betroffen macht. Weiter so, Karlsson!

Hier gibt es die EP!

So hört sich das an:

Weiterlesen...
turbostaat abalonia

Vielleicht trifft man sie in Abalonia!

Da ist sie wieder, die Band mit den kryptischen Texten, von vielen nicht verstanden, von anderen verehrt: Turbostaat veröffentlichten mit Abalonia ihr mittlerweile sechstes Studioalbum und tauchen dabei in die Geschichte einer Flüchtigen ein, die ihre Heimat verlassen muss und sich auf eine lange, anstrengende Reise nach Abalonia begibt. Verpackt ist diese Geschichte mit den schon zu Beginn erwähnten typischen Turbostaat-Lyrics und dem ebenfalls gewohnten Punksongs – jedoch neigte die Kapelle aus Flensburg vermehrt zu Experimenten, im Vergleich zu den Vorgängeralben. Ich persönlich tue mich mit diesen Experimenten zuweilen schwer und mir fehlt der gewissen Mitsing-Charme, welchen ich von Turbostaat einfach erwarte. Doch vielleicht ergibt sich bei den kommenden Livekonzerten ein anderes Bild – und auch die weiteren Hördurchgänge prophezeiten: Mit jedem Anhören wird Abalonia besser. Am Ende bleiben nur noch zwei Dinge festzuhalten: Turbostaat bleibt nach wie vor ein Juwel in der deutschen Musikszene und nichts, ja wirklich gar nichts ist besser als der Tod!

Hier kannst du das Album kaufen!

Und so hört sich das an:

Weiterlesen...