Collage der minutenmusik Newcomer*innen für das Jahr 2023

Unsere Newcomer*innen für das Jahr 2023

Auch keine Ahnung mehr, worauf ihr euch bei diesem Weltgeschehen noch freuen könnt? Immerhin musikalisch warten dieses Jahr wieder einige neue Gesichter darauf, Bühnen, Tanzflächen und Herzen zu erobern. Wie jedes Jahr mimen wir auch dieses Mal wieder Wahrsager*innen mit dem einzigen Ziel, die vielversprechendsten Künstler*innen und Bands zusammenzukratzen. Diese Stimmen werden 2023 mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit prägen – lernt sie jetzt schon kennen und kennt die Songs vor allen anderen. Viel Spaß beim Entdecken unser Newcomer*innen für das kommende … Weiterlesen

Beitragsbild zum Weihnachtssongbeitrag. Esther Graf ist auf dem Cover. 10 vesondere Weihnachtssongs.

Die Liste: 10 besondere Weihnachtssongs, die Oma und Opa nicht gefallen

Zu Weihnachtssongs gibt es quasi nur Extremmeinungen: Die einen lieben sie, andere hassen sie. Schuldig erklären muss sich dafür wohl der kitschige Schmand, der die meisten großen Weihnachtshits umgibt. Doch es geht auch anders, wie die gewohnt bunte Auswahl unserer Redaktion zeigt. Metalcore, düsterer Pop, Singersongwriter-Liedchen – Weihnachten kann so viel mehr sein als „Last Christmas“ oder „Oh Tannenbaum“.

August Burns Red – Carol of the Bells (#Posthardcore/Hardcore/Metalcore)

Wer auch in der Weihnachtszeit nicht auf krachende Drums und … Weiterlesen

Cover der "Snacks"-EP von Import Export.

Import Export – Snacks

„Snacks“, so heißt die Debüt-EP des Berliner Duos Import Export. 2020 haben sich Josi Miller, die sonst eigentlich auflegt, und Stefan Heinrich, die eine Hälfte von KLAN, zusammengetan und ihre kleine Band gegründet. Seitdem kamen immer wieder Singles, nun endlich etwas Ganzes, Eigenständiges.

„Snacks“. 7 Songs, 20 Minuten. Kurz, schnell, leicht verdaulich. So schnell, wie es anfängt, ist es auch schon wieder vorbei. Auf “Run Run Run” werden wir vorsichtig von der Stimme Kadies reingezogen, in den Wirbelsturm, in diese … Weiterlesen

Cover des Florence + The Machine-Albums "Dance Fever".

Florence + The Machine – Dance Fever

Wenn Lieblingskünstler*innen neue Alben rausbringen, ist das immer so eine Sache. Eine glühende Mischung aus Vorfreude, Erwartung und Angst. Mit jedem Single-Release meint man, genauer zu wissen, was kommt, mit jeder Single verschärft sich eines dieser Gefühle. Ich bin Florence-Ultra, schon seit Jahren. Die Singles zu “Dance Fever” haben mir Sorge gemacht. Berechtigt?

Vier Jahre ist es her, seit das letzte Mal ein Album von der britischen Indie-Band Florence + The Machine erschien. Seitdem ist viel passiert: Pandemie, Lockdowns, abgesagte … Weiterlesen

Porträt: Donkey Kid ist der zwanzigjährige Juri. Leonie traf sich mit ihm auf einen Kaffee, um hinter seine Kunst zu blicken.

Porträt: Auf einen Kaffee mit Donkey Kid

Ein grauer Samstagnachmittag in Berlin, Ende Januar. Draußen bahnt sich ein Sturm an, es nieselt, die U-Bahn braucht zu lang. Irgendwie bin ich trotzdem noch rechtzeitig in dem Café in Westberlin, in dem ich mit Donkey Kid verabredet bin. Hinter Donkey Kid versteckt sich Juri, es ist der Name von seinem Ein-Mann-Indieprojekt. Er ist zu spät. Vier Minuten ziehen sich wie mindestens zehn. Es ist mein erstes Interview, lasst mich nervös sein. Die Bedienung kommt. Nein danke, ich möchte noch Weiterlesen

Wer wird 2022 durchstarten? Wie gewohnt blicken wir Anfang des Jahres in die Glaskugel undgeben einen Überblick über die aktuell spannendsten Newcomer*innen.

Unsere Newcomer*innen für das Jahr 2022

Wer wird 2022 durchstarten? Wie gewohnt blicken wir Anfang des Jahres in die Glaskugel und versuchen einen Überblick über die aktuell spannendsten Newcomer*innen zu geben.

Einige Dinge fallen bezüglich unserer diesjährigen Auflistung ins Auge: Rock-Musik steht weniger im Fokus denn je. Und dafür Rap so sehr wie noch nie. Außerdem: Genre is dead! Viele der aufgeführten Künstler*innen lassen sich nicht klar einem Genre zuordnen. Zudem: Gleich zwei Künstlerinnen sammelten in ihren Jugendjahren schon im Schauspiel Erfahrung, starten jetzt aber auch … Weiterlesen

Doppelreview: Das zweite OG Keemo-Album "Mann Beisst Hund" wird 2022 neue Maßstäbe setzen. Grund genug das Ganze von zwei Seiten zu beleuchten.

OG Keemo – Mann Beisst Hund [Doppel-Review]

Zweieinhalb Jahre ohne größeres Release sind eine Ewigkeit im Deutschrap-Game. Es spricht also Bände, dass OG Keemo derart lange brauchte, um dem hochgelobten „Geist“ einen Nachfolger hinterher zu schieben. „Mann Beisst Hund” heißt der und schlägt mit ähnlicher Wucht ein wie das 2019er Debüt. Grund genug sich dem Ganzen von zwei Seiten zu nähern.

Jonas sagt:

Es gibt Alben, die haben Aura. Diese Aura – die PR, visuelle Aufmachung, Vorabveröffentlichungen – signalisiert schon vor dem ersten Hördurchgang: Das wird groß. … Weiterlesen

TikTok Hits Edwin Rosen

Die Liste: 10 Songs, die mehr sind als ein viraler TikTok Trend

„Auf TikTok gibt es doch nur Tanzvideos und das benutzen doch sowieso nur 14-Jährige“ – dass dieses Vorurteil mittlerweile nun wirklich nicht mehr stimmt, sollte den meisten mittlerweile klar sein. Aber nicht nur das: Für Musikfans eröffnet sich auf TikTok fast schon eine ganz neue Welt, in der man jeden Tag neue Songs entdecken kann. Da wären natürlich zum einen die Tracks, die quasi schon für die Plattform konzipiert wurden und deshalb dort viral gehen. Es gibt aber auch eine … Weiterlesen

Review: Leonie erwartet feministisches Empowerment, bekommt mit dem 2. Self Esteem-Album "Prioritise Pleasure" jedoch etwas anderes.

Self Esteem – Prioritise Pleasure

Ich war gerade auf der Suche nach spannenden Releases im Oktober, als ich über die englische Popmusikerin “Self Esteem” stolperte. Ihr Album “Prioritise Pleasure” sollte rauskommen, irgendwer hatte über sie geschrieben, ihre Musik sei rockig, trotzig und feministisch. In meinem Kopf bildeten sich Assoziationen zu Dua Lipa und Blond, überzeugend.

Es ist immer so, wenn man feste Vorstellungen von etwas hat: am Ende kommt es ganz anders. Vielleicht ist es auch unfair, bei dem Schlagwort “feministisch” direkt an andere Künstler*innen

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Review:

Little Simz – Sometimes I Might Be Introvert

Mit ihrem weit gefeierten Album „Grey Area” setzte Little Simz 2019 neue Maßstäbe: für die Rapwelt und, zuallererst, für sich selbst. „Sometimes I Might Be Introvert” heißt ihr neues Projekt und steht dem Vorgänger in keinster Weise nach. Little Simz setzt sich ein weiteres Mal erfolgreich über Genregrenzen hinweg und weitet sie aus, thematisiert Kämpfe, die sie als Schwarze Frau führen muss, spricht über Politisierung und ganz unkitschig über den Weg zur Selbstakzeptanz.

Geleitet wird sie dabei von einer unsichtbaren

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