Cat Ballou – Cat Ballou

Seit ihrem Überfliegerhit „Et jitt kei Wood“ aus dem Jahr 2012 sind sie von den hiesigen Bühnen nicht mehr wegzudenken: Cat Ballou! Doch anders als der Name ihres ersten großen Hits vermuten ließe, singt die vierköpfige junge Band aus Bergisch Gladbach, die ihren Namen einer US-amerikanische Westernkomödie gewidmet hat, nicht etwa auf Niederländisch oder Schwedisch, nein ‚Kölsch‘ ist ihre Amtssprache und ‚Karneval‘ das Stichwort, mit welchem man die Band wohl am ehesten verbindet. Cat Ballou, die zu der sogenannten fünften Jahreszeit

Weiterlesen...

Metric – Art of Doubt

Im großen Indie-Dschungel kommen und gehen jährlich so viele Bands und Acts, dass man schon mal schnell den Überblick verlieren kann. Gerade in solchen Gefilden ist es etwas ganz Besonderes, wenn Bands seit vielen Jahren Alben veröffentlichen und über einen großen Zeitraum hinweg relevant bleiben. Metric gehört genau zu diesen Acts, bereits seit 1998 spielen sie gemeinsam, mit “Art of Doubt” erscheint das mittlerweile siebte Studioalbum. Wie immer geht die Band dabei eine Gratwanderung zwischen Synthie-Indie und Gitarren-Indie. Ob das auch nach so vielen Jahren noch greift?

Vielversprechende

Weiterlesen...
Dan Owen - Stay Awake With Me

Dan Owen – Stay Awake With Me

Schon im Vorprogramm der Pop-Sängerin Birdy sang Dan Owen vor zwei Jahren einige der Songs, die es jetzt auf sein langersehntes Debütalbum “Stay Awake With Me” geschafft haben. Die Erfahrung, vor Publikum zu spielen, machte der Engländer übrigens schon im zarten Alter von 13 Jahren. Anfangs noch im Team mit seiner Schwester, entwickelte er mit der Zeit ein Live-Programm als „Blues Boy Dan“, bei dem er sich insbesondere durch Coverversionen bluesiger Klassiker einen Namen machte. Irgendwann entstanden Eigenkompositionen, die zwar viel poplastiger klangen als sein restliches

Weiterlesen...
The Wake Woods - Blow Up You Radio

The Wake Woods – Blow Up Your Radio

“Blow Up Your Radio”, fordert eine Berliner Formation auf ihrem im Frühjahr 2018 erschienen Album – und setzt auf handgemachten Rock, der keinen Trends folgen will.
Ingo, Helge, Tobias und Till, bekannt als “The Wake Woods”, haben sich mit ihrer seit 2010 aktiven Band eben einem Sound verschrieben, der an den „guten alten Rock der 60er und 70er“ erinnern soll. Inspirieren lassen sie sich von berühmten Vorbildern wie The Who, den Stones oder den Beatles. Dabei sind sie natürlich nicht die einzigen, die sich ehrlicher, handgemachter Rockmusik verschrieben haben. Durchaus

Weiterlesen...

Adam Angst – Neintology [Doppel-Review]

Am 28. September erscheint der langersehnte Nachfolger für das gefeierte Debütalbum der Punk-Band Adam Angst. Dafür beäugen wir das Werk aus zwei verschiedenen Perspektiven. Zuerst könnt ihr hier Maries Meinung lesen, danach folgt ein zweiter Blick von Julia:

Das mit den Erwartungen ist ja immer so eine Sache, denn eigentlich kann man ja nur enttäuscht werden. Und so erging es mir (zumindest beim ersten Hören) auch mit dem zweiten Album von Adam Angst. Meine Erwartungen an die neuen Songs waren groß, denn ihr selbstbetiteltes Debüt lief bei mir 2015 quasi durchgehend und hat sich

Weiterlesen...

Der Wahnsinn – Toy!

Den ersten großen Schritt Richtung erfolgreiche Punkband haben Der Wahnsinn schon hinter sich – das Debütalbum “Aus Liebe zum System” konnte bereits einen eindeutigen Trademark-Sound präsentieren. Dieses Jahr will die Band nun mit einer EP-Trilogie überzeugen. Mit dem ersten Teil “Toi!” hat das bereits funktioniert, denn wieder trafen ungemein eingängige Songs auf grandiose gesellschaftskritische Texte. Dementsprechend hoch ist natürlich die Erwartungshaltung für

Weiterlesen...
Fatherson - Sum Of All Your Parts

Fatherson – Sum Of All Your Parts

Musik muss nicht immer einen tieferen Sinn haben, sie kann auch einfach nur dazu zu dienen, zu unterhalten. Fatherson aus dem Herzen Schottlands sind in ihrem Heimatland bereits fester Bestandteil der Musikszene. Schlug ihr zweites Album dort bereits auf Platz zwei der Charts ein, ist das Trio in Deutschland noch nicht über den Geheimtipp-Status hinausgekommen, konnte sich durch Supportshows für Biffy Clyro und Frightened Rabbit jedoch bereits bekannt machen. Nun erscheint das dritte Album der grundsympathischen Band, die stets für von vorne bis hinten perfekt durchdachten Pop-Rock

Weiterlesen...
schmutzki mehr rotz als verstand

Schmutzki – Mehr Rotz als Verstand

Schmutzki, die Band mit den roten Aufklebern. Besser hätte der Promoter den Nagel nicht auf den Kopf treffen können. Die Musik von Schmutzki hat bisweilen keine riesige Zielgruppe, gleich wenn 55.000 monatliche Hörer bei Spotify auch keine zu verachtende Zahl sind, die man so auch erstmal erreichen muss. Aber selbst wenn du die Musik nicht kennst, die Sticker der Gruppe hat jeder, der in den letzten Jahren ein Festival besucht hat, zwangsläufig schonmal gesehen. Auf jedem Festival tauchte die Truppe auf, spielte umjubelte Zeltplatzgigs und sorgte mit einer so einfachen und gleichzeitig genialen

Weiterlesen...
Alligatoah STRWV

Alligatoah – Schlaftabletten, Rotwein V [Doppel-Review]

Zum neuen Alligatoah-Album “Schlaftabletten, Rotwein V” gibt es von uns eine Doppelrezension! Pünktlich zum Releasetag könnt ihr nachfolgend zunächst Christophers Rezension lesen, gefolgt von Annas Meinung. Viel Spaß!

Back to Basics! Mit „Schlaftabletten, Rotwein V“ ergänzt Alligatoah seine Mixtape-Reihe um einen weiteren Ableger und kehrt den überaus erfolgreichen, vorangegangenen Studioalben „Triebwerke“ und „Musik ist keine Lösung“ den Rücken zu. Trotz Verkaufszahlen im sechsstelligen Bereich und echt schicken Auszeichnungen, wird nun an

Weiterlesen...
Thrice - Palms

Thrice – Palms

Freiheit – das ist ein großer und wichtiger Begriff. Wann ist man frei? Kann man überhaupt gänzlich frei handeln? Wenn ja, woran erkennt man, ob die eigenen Taten auch wirklich frei waren? Auch in der Musik spielt die Frage nach der Losgelöstheit von Erwartungen, Einflüssen und Konventionen in Zeiten von EDM-Pop und belanglosem Alternative-Rock eine bedeutende Rolle. „Palms“ heißt das neunte Studioalbum der amerikanischen Rockband Thrice. Gäbe es eine in ihrer Gänze freie Rockplatte, so würde sie vermutlich so klingen wie diese – oder zumindest so ähnlich.

Die Band Thrice

Weiterlesen...