Lejo, Stereo Wonderland Köln, 06.04.2019

Noch Ende letzten Jahres war er als Support für Bosse, Klan und Antje Schomaker unterwegs, nun ist er bereits auf seiner ersten eigenen kleinen Solo-Tour. Newcomer Lejo veröffentlichte vor kurzem seine EP „Cleopatra“ und gab die neuen Songs in den vergangenen Tagen bei Konzerten in Frankfurt, Dresden, Köln und seiner Heimat Hamburg zum Besten. Wir haben seinen Auftritt im kuscheligen Stereo Wonderland in Köln besucht und uns endgültig von seinem Charme anstecken und seiner Musik begeistern lassen.

Mit rund 50 Gästen war das Stereo Wonderland in der Kölner Südstadt so gut wie voll, die Stimmung war entspannt und das Ganze hatte ein bisschen die Atmosphäre eines Wohnzimmerkonzerts. Dazu trug auch die eher kleine Bühne mit ihrer geringen Höhe bei, die die Jungs, also Sänger/Gitarrist Lejo, Drummer, Bassist und Keyboarder kurz nach Einlass betraten und anfingen, ihre noch recht neuen Songs zu spielen. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der kleinen Location kam sofort Stimmung auf, bei schnelleren Songs wurde mitgetanzt und bei den bereits veröffentlichten Nummern sogar mitgesungen.

Gerade diese Textsicherheit vieler Konzertbesucher schien die Band und vor allem Sänger Lejo extrem zu freuen – vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass dies erst ihr drittes eigenes Konzert war. Da jedoch laut eigener Aussage erst fünf Tracks der Band öffentlich im Internet oder auf CD zu hören sind, gab es auch einige neue Songs und Überraschungen zu hören – darunter die tanzbare Hymne an die Schlaflosigkeit „4:30 Uhr“ oder die gefühlvolle Nummer „Unter die Haut“. Mit ihrem deutschen Indiepop, der mal ruhig, mal eher wavig klingt konnte die Band auf ganzer Länge überzeugen.

Viel zu schnell neigte sich so die Setlist ihrem Ende, sodass die Band unter nicht endendem Applaus schließlich noch eine kleine Zugabe gab, bevor sie sich sichtlich glücklich und zufrieden endgültig von der Bühne verabschiedete. Diesen Newcomer sollte man auf jeden Fall auf dem Schirm haben!

Und so hört sich das an:

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https://www.youtube.com/watch?v=sffUlyXu76U

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Die Bildrechte liegen bei Nina Stiller.

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