Ben Howard – Noonday Dream

Ben Howard_Noonday Dream

Noch so ein britischer Singer-Songwriter, der gefühlsdusselige Songs auf seiner Gitarre klimpert und im Einheitsbrei versinkt? Dem konnte Ben Howard von Beginn seiner Karriere an entgegenhalten. Mit Songs wie „Keep Your Head Up“, „Old Pine“ oder „The Wolves“ machte sich der Brite einen Namen und begeisterte über alle Maße. Nach dem Erfolg seines letzten Studioalbums „I Forget Where We Were“ veröffentlicht er nun, vier Jahre später, sein drittes Studioalbum „Noonday Dream“.

Auf diesem bleibt Ben Howard seinem Stil, trotz einiger Veränderungen, treu. Wie auch schon sein Vorgängeralbum ist „Noonday Dream“ deutlich düsterer angehaucht, als Ben Howards preisgekröntes Debütalbum „Every Kingdom.“ Die Songs präsentieren sich als sehr melancholisch, emotional und super intensiv. Stücke wie „A Boat To An Island On The Wall“ sind mit einer Dauer von über sieben Minuten fast schon zu lang, entfalten sich aber während des Hörens umso mehr. Im Fokus steht abermals die Gitarre sowie die ruhige, sanfte Stimme Ben Howards. Vor allem die minimalistische Arbeit mit den Instrumenten kommt besonders gut zur Geltung.

Er vermag es eine gewisse Gelassenheit, Zerbrechlichkeit und Zartheit in jeden seiner Songs mit hineinzubringen, die sehr angenehm zu hören ist und dem Ganzen noch viel mehr Authentizität verleiht. Auch textmäßig kann Ben Howard definitiv überzeugen. Er vermag es auf seine sehr schlichte Art und Weise Dinge auszudrücken und Gefühlen einen Namen zu geben. Die Stimmigkeit, die sich aus der Kombination von Instrumenten, Text und Gesang ergibt, zeigt abermals, wie talentiert und kreativ Ben Howard ist.

Trotz alldem fehlt auf „Noonday Dream“ ein wenig der Wow-Effekt. Das gewisse Etwas oder eher gesagt der Song, der im Gedächtnis bleibt. Die zehn Tracks des Albums erscheinen dafür zu einheitlich und eingängig. Vor allem muss man sich beim Hören des Albums aber viel Zeit nehmen, die Songs auf sich wirken lassen und mehrmals hören, um das volle Potenzial des Albums erkennen zu können.
Schön ist, dass Ben Howard sich auf „Noonday Dream“ treu bleibt und bei dem bleibt, was er so besonders gut kann. Er schafft es schöne, ruhige Lieder zu erschaffen, die sowohl von den Lyrics, den Instrumenten und dem Gesang sehr gut harmonieren.

So hört sich das an:

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Die Rechte des Covers liegen bei Universal-Island Records Ltd..

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