Out Of Love – Funny Feeling EP

Review: Die Briten Out Of Love erhalten mit ihrer zweiten EP "Funny Feeling" den Punk-Rock am Leben.

Es ist keine gute Zeit für Punk-Rock. Dennoch machen sich fünf Briten auf, um inmitten von Virus-Chaos und Playlist-gepushtem Trap-Geballer noch einmal auf die guten Zeiten der vier-akkordigen Gitarrenmusik anzustoßen. Out Of Love nennen sich diese fünf jungen Männer, „Funny Feeling“ heißt ihre zweite EP.

Auf der eilt das Quintett in zwölf Minuten und fünf Songs durch das breite Repertoire modernen Punk-Rocks. Den passenden Einstieg liefert das wütend-hymnische „Play Pretend“, das Anfang der 2010er-Jahre sicherlich weite Kreise gezogen hätte. Dass Out Of Love eine gut dosierte Portion Eingängigkeit mit einer Prise Rotzigkeit zusammenbringen ohne dabei Anzeichen von Stumpfsinnigkeit zu verfallen, vermag auch das anschließende „Wishlist“ mit seinen vielen Call & Response-Spielchen zu belegen. „Dog Daze“ wiederum würde in anderem Kontext auch als Pup-Song durchgehen: Dem flott-eingängigen Chorus sowie hochfrequenziellen Melodie-Gitarren sei Dank.

Das Ganze bereitet vor allem daher Freude, weil Sänger Jack Rogers im Gegensatz zu vielen aufkeimenden Acts gleicher Sparte eine Stimme mitbringt, die auch zu der Musik passt und nicht nur passend gemacht wird. „Funny Feeling“ ist damit zwar nicht die innovativste Speise auf der Punk-Rock-Karte, aber eine solide, die man gerne immer wieder ordern kann. Im nächsten Jahr muss dazu in stickigen Kellerclubs Bier getrunken werden!

Die “Funny Feeling”-EP kannst du dir hier (digital) kaufen.*

Und so hört sich das an:

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Die Rechte für das Cover liegen bei Venn Records.

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