Jessie J R.O.S.E.

Jessie J – R.O.S.E.

Das elendige Thema: Welcher Künstler hat den Erfolg, der ihm wirklich zusteht? Und weswegen steht einem Künstler überhaupt Erfolg zu? Weil er Songs veröffentlicht, die zu Hits werden? Weil er diese selbstgeschrieben hat? Weil er viele Instrumente spielen kann? Weil er gesanglich besser ist als die meisten anderen? Weil er gut live performt? Weil er für einen ganz besonderen Individualismus steht? Wahrscheinlich macht es die Kombination aus allem. Dann bleiben aber bei vielen Künstlern andere Fragen offen, nämlich warum manche besonders großen Erfolg haben, obwohl sie kaum einen der Aspekte

Weiterlesen...

Five Finger Death Punch – And Justice For None

Five Finger Death Punch haben sich mittlerweile zu dem Nickelback des Metal entwickelt. Doch ähnlich wie bei den Pop-Rockern stört der Belanglosigkeits-Vorwurf auch die Amerikaner von Five Finger Death Punch wenig – der Erfolg vermehrt sich von Album zu Album. Zählt man die EP und das Best-Of-Album nicht mit, handelt es sich bei “And Justice For None” um das siebte Studioalbum der Gruppe. Nur wenige Bands schaffen es, über so einen langen Zeitraum noch zu überzeugen, vor allem nicht durch Innovation. Während sich andere Bands also in Soundexperimenten verrennen, um irgendwie

Weiterlesen...

In My Days – Dream Out Loud

Hört man sich „Dream Out Loud“, das Debütalbum von In My Days, an, so fällt es schwer zu glauben, dass es sich hierbei wirklich um ein Debüt handelt. Und noch schwerer zu glauben ist die Tatsache, dass das Indie-Pop Trio aus Deutschland stammt! Denn In My Days aus Magdeburg machen auf „Dream Out Loud“ genau das, was vor ein paar Jahren bereits Imagine Dragons und Bastille auf ihren Debütalben richtig machten: tolle Indie-Hymnen, mitreißende Pop-Melodien und einfühlsame Texte. In My Days kreieren hierbei ihren völlig eigenen Indie-Pop-Stil

Weiterlesen...
James Bay Electric Light

James Bay – Electric Light

„Chaos And The Calm.” Ein Album, mit dem James Bay vor gut drei Jahren alle Rekorde brechen und jegliche Preise ergattern konnte, die die Musikwelt zu bieten hat. Der Typ mit dem Hut und den langen Haaren sang sich mit Songs wie „Let It Go“ oder „Hold Back The River“ in die Herzen seiner Zuhörer. Mit „Electric Light“ hat er nun sein zweites Studioalbum veröffentlicht und dabei einen kompletten Imagewandel vollzogen.

Die Haare sind ab, der Hut verschwunden. Und schon mit seiner Vorabsingle „Wild Love“ deutete James Bay auch einen musikalischen Wandel an. Den wohlklingenden,

Weiterlesen...
Quiet Slang - Everything Matters But No One Is Listening

Quiet Slang – Everything Matters But No One Is Listening

Es ist das Jahr 2018 und Remake-Alben scheinen noch immer cool zu sein. Zumindest dachte sich das James Alex, Frontmann der Fäuste-Reck-Punker Beach Slang, und entschied sich dazu, dass seine Songs ja auch ganz wunderbar in einem Klaviergewand mit Streicherbegleitung funktionieren würden. Also entschied er nun unter dem Synonym Quiet Slang Stücke seiner Hauptband neu zu arrangieren. Nach einer eher mäßig spannenden EP, erscheint nun der erste Langspieler dieses Projektes, der vieles besser macht.

Dass deutlich mehr Zeit in die Produktion des ersten Quiet Slang-Albums gesteckt wurde, zeigt

Weiterlesen...

CHVRCHES – Love is Dead

Es ist noch gar nicht so lange her, da war nicht Shoegaze der größte Trend im Indie-Bereich, sondern Synthies! Die großen Einflüsse kamen aus den 80ern, die Stimmen waren häufig weibliche, die größten Namen waren The xx, The Naked and Famous und eben CHVRCHES. Im Gegensatz zu vielen anderen Strömungen, sind diese Bands alle mit viel Würde und Können gealtert, schon The xx machten mit ihrer neuesten Platte im letzten Jahr vielerorts das Rennen in Jahresbestenlisten. Diese haben aber auch einige Feinschliffe an ihrem Sound vorgenommen – wie gelingt CHVRCHES nun

Weiterlesen...

Courtney Barnett – Tell Me How You Really Feel

Courtney Barnett ist Indie-Fans seit spätestens 2015 ein Begriff. Denn genau hier gelang ihr der Sprung auf nahezu alle Jahresbestenlisten  mit dem Debüalbum! Zu keinem Zeitpunkt hatte sich das Werk “Sometimes I Sit and Think and Sometimes I Just Sit” aber wie ein Debüt angefühlt, zumindest nicht im negativen Sinne. Schon hier wirkte der Indie-Folk-Hybrid sehr emanzipiert und Barnett konnte mit “Pedestrian at Best” einen der Indie-Hits des Jahres liefern. Letztes Jahr erschuf sie mit Kurt Vile ein Album, das zurückgelehnter nicht sein könnte. Denn das vereint die

Weiterlesen...
Barbara Schöneberger

Barbara Schöneberger – Eine Frau gibt Auskunft

Barbara Schöneberger gehört mit ihren 44 Jahren nicht mehr zu den Jüngsten im deutschen TV. Tatsächlich hat es bei der Münchnerin auch vergleichsweise lange gedauert, bis ihr die ganz großen Shows zugeteilt wurden. Im laufenden Jahrzehnt hat sie aber sowohl mit der “Echo”-Verleihung (muhaha), dem Adolf-Grimme-Preis, diversen “Eurovision Song Contest”-Veranstaltungen und dem “Bambi” ohne Zweifel ihren Höhepunkt erreicht. Und wie das so ist, wenn der wirkliche Erfolg kommt, wird das Image auf die Spitze getrieben und man wird gern mal

Weiterlesen...

Charlie Puth – Voicenotes

Mit seinem Debütalbum „Nine Track Mind“ tauchte Charlie Puth vor zwei Jahren auf der Bildfläche auf, nachdem er zuvor bereits auf der Plattform YouTube Videos begeistern konnte und heimste einen Erfolg nach dem Anderen ein. Songs wie „See You Again“, „We Don’t Talk Anymore“ oder „Marvin Gaye” standen repräsentativ für den Erfolg des Sängers, dominierten wochenlang die Charts und liefen in den Radios rauf und runter. Mit „Voicenotes“ hat Charlie Puth nun sein lang ersehntes zweites Studioalbum veröffentlicht.

Bereits mit seinen Vorabsingles „How Long“ und „Attention“

Weiterlesen...
Scarlxrd - DXXM

Scarlxrd – DXXM

Die große Insel ist nicht wirklich dafür bekannt, eine breite Masse an spannenden New-School-Rap-Künstlern hervorgebracht zu haben. Bislang verband man mit krachenden Bässen, trotzig gespitteten Lines und rauer Emotion vor allem Künstler, wie Bones, Lil Peep oder den Suicideboys, die allesamt aus den Vereinigten Staaten kommen. Mit Marius Listhrop, unter dem Pseudonym Scarlxrd unterwegs, kann sich das schlagartig ändern. „DXXM“ heißt das zweite richtige Album des ehemaligen Sängers der Screamo-Band „Myth City“ und klingt verdammt amerikanisch.

In knapp vierzig Minuten knallt der

Weiterlesen...