Interview mit Alli Neumann über „Madonna Whore Komplex“

Im Interview spricht Alli Neumann über ihr Debütalbum "Madonna Whore Komplex" und das Patriachat.

Es war einmal eine aufstrebende Sängerin in der alternativen deutschen Indie-Pop-Szene, an der man im Frühjahr 2019 einfach nicht vorbeikam. Die im gleichen Jahr ihren ersten großen Festivalsommer erlebte, sich eine immer größere Fanbase aufbaute und tausende Streams auf ihre Songs bekam. Und dann: Kam Corona. Die Rede ist natürlich von Alli Neumann, eine der coolsten Künstlerinnen, die es momentan in der deutschsprachigen Musiklandschaft so gibt. Man könnte meinen, dass die Pandemie und die damit verbundene Zwangspause, was Konzerte und Festivals angeht, die Musikerin gebremst hat – aber genau das Gegenteil ist der Fall. Stattdessen hat die Künstlerin die Zeit genutzt und nach zwei EPs ihr Debütalbum geschrieben und aufgenommen. „Madonna Whore Komplex“ erscheint auf ihrem eigenen Label JAGA Records und handelt von Liebe, Feminismus und neugewonnener Freiheit. Wir haben uns mit Alli unterhalten und neben der neuen Platte auch darüber gesprochen, wie es für sie ist, auf Jiddisch zu singen, warum im Musikbusiness oft immer noch patriarchale Strukturen vorherrschen und mit wem sie gerne mal zusammenarbeiten würde.

minutenmusik: Wie geht’s dir nach deiner ersten kleinen Tour, die du seit Corona gespielt hast?

Alli Neumann: Mir geht’s gut, ich bin nur ein bisschen platt von der Tour, aber auf so eine gute Art und Weise. Vorher war man so corona-runtergefahren und war gar nicht mehr Adrenalin-geübt. Und das war jetzt eine ganz schöne Adrenalin-Keule.

minutenmusik: Was ist das für ein Gefühl, nach so langer Zeit wieder auf der Bühne zu stehen?

Alli Neumann: Also am Anfang kompletter Rausch. Und auch geil. Aber ganz am Anfang war es tatsächlich so, dass ich gar nichts mitbekommen habe. Und dann nach dem zweiten, dritten Konzert war ich langsam so, dass ich das wieder wahrnehmen konnte und auch wieder ein bisschen bei mir war auf der Bühne. Also es war einfach richtig krass. Ehrlich gesagt: Ich hatte vorher ein bisschen Angst, dass alle mich vergessen haben während Corona. Meine Karriere war ja gerade aufsteigend vor Corona. Das heißt, man hatte da schon irgendwie Angst.

minutenmusik: Hatte die Angst auch was damit zu tun, dass du viele neue Songs gespielt hast? Denn du hast bei deinen letzten Konzerten ja bereits dein komplettes neues Album live gespielt, obwohl erst ein Song daraus veröffentlicht ist. War das komisch für dich, weil das Publikum die Songs noch nicht kannte und dementsprechend auch nicht mitsingen konnte?

Alli Neumann: Das war noch eine weitere Angst, die ich hatte. Aber tatsächlich ist es unglaublich gut gegangen, weil sich sehr viele Menschen Live-Sessions dieser Lieder reingezogen haben, die ich schon gemacht hatte- auch wenn es vielleicht nur Akustik-Versionen waren. Die Leute konnten die Texte dann mitsingen und das hätte ich gar nicht erwartet. Das war richtig overwhelming, dass Menschen sich so sehr damit beschäftigen und obwohl es noch nicht mal eine richtige Aufnahme gibt, schon mitsingen können. Teilweise haben sie sogar das jiddische Lied mitgesungen. Das war sehr berührend für mich

minutenmusik: Du hast ja schon erwähnt, dass du live einen Song auf jiddisch singst. War dir das persönlich wichtig, das mit reinzunehmen? Denn das hat ja auch viel mit deiner Persönlichkeit zu tun.

Alli Neumann: Es ist mir sehr wichtig, die Sprache zu singen. Also ich singe ja polnisch und jiddisch in der Regel auf meinen Konzerten. Denn das waren Sachen, für die ich mich damals immer so geschämt habe. Das war auch so ein bisschen die Kultur in unserer Familie, so: „Erzähl das mal nicht. Wir sind besser dran, wenn wir sagen, wir sind deutsch.“ Und dann habe ich aber Menschen kennengelernt, die sich eben nicht einfach undercover assimilieren können. Und habe gesehen, wie meine türkischen Freunde, meine schwarzen Freunde ihre Kultur embracen. Und dann dachte ich so: Boah, was ist bei dir los? Wieso traust du dich das nicht? Das ist doch kein Ding. Meine Managerin hat mich auch total darin bestärkt. Und ich bin so dankbar dafür, dass ich Fans und ein Umfeld habe, die offen sind für Kulturen, für andere Sprachen, für andere Nationalitäten und auch jiddische oder polnische Lieder mitsingen bei den Konzerten. Vor allem ist das für mich sehr empowernd, dass Dinge, für die ich mich sehr lange geschämt habe, jetzt von anderen Menschen gesehen und anerkannt werden. Und ich bin auch so froh, dass Musik dieses Tool ist, mit dem man einfach andere Kulturen, andere Ethnien den Menschen auf so eine schöne Art und Weise näherbringen kann.

minutenmusik: Ich habe beim Hören das Gefühl gehabt, dass du dich auf der Platte auch noch von einigen anderen Dingen oder Personen lossagst, beziehungsweise mit Dingen abschließt – zum Beispiel auf „Frei“ oder „Stadt in Satin“. War das Schreiben dieser Songs für dich auch so eine Art Prozess in der Hinsicht, dich selbst von Dingen zu lösen und mit Dingen abzuschließen?

Alli Neumann: Ja, genau das war das Album für mich. Dadurch, dass ich angefangen habe, Musik zu machen, habe ich ganz spannende Menschen, vor allem Frauen, kennengelernt. Von überall aus der Welt. Die in dieser Welt, die ich mir immer gewünscht habe, schon so ein bisschen leben, in ihrem Kopf. Die bestärkend und empowernd sind, und sich selbst von Degradierung freigemacht haben, die das Patriarchat oder Rassismus einem auferlegt haben. Und ich habe mich durch die inspirieren lassen und mich durch ganz viele Frauen in meinem Umfeld empowern lassen. Dadurch habe ich mich auch lösen können aus beruflichen Verhältnissen, aus emotionalen Beziehungen, die nicht gesund waren, die eigentlich sehr toxisch waren. Und als ich dann angefangen habe zu arbeiten, habe ich gemerkt, dass ganz viele Menschen mich klein halten wollen und sich nicht für mich gefreut haben. Dieser Trennungsprozess war – so wie jede gute Trennung – sehr schmerzhaft und sehr befreiend. Und ich bin noch immer dabei, ganz viele patriarchale Ideen, wie „Das kannst du nicht“ oder „Du wirkst hysterisch, wenn du laut bist“ zu verstehen. Denn das sind alles Sachen, die man ganz selbstverständlich die ganze Zeit mitmacht. Ich musste das ganz langsam lernen. Aber wenn man die Systeme versteht, die dahinter stecken – wie zum Beispiel der Madonna Whore Komplex – dann kann man das besser einordnen. Dann weißt du, was das Problem ist. Dann weißt du, woran du arbeiten musst. Und du weißt auch, dass du nicht das Problem bist, sondern die Gesellschaft. Du bist nicht wenig wert, sondern die Gesellschaft hat Systeme etabliert, in denen sie dir das suggerieren möchte. Aber: Fuck it.

minutenmusik: „Fuck it“ ist tatsächlich auch eins der Schlagwörter, die ich mir beim Hören von deinem neuen Album aufgeschrieben habe. Aber da geht es auch viel um Rollenbilder, Klischees, Sexismus, Feminismus – versuchst du mit den neuen Songs eine Art Vorbild für junge Frauen oder Künstlerinnen zu sein?

Alli Neumann: Ich versuche immer ein Vorbild zu sein. Und ich glaube, jeder sollte sich dem bewusst sein, wie wichtig auch Micro-Influencing für die Menschen in unserem Umfeld, in unseren Familien, in unseren Freundeskreisen ist – für die eigene Wahrnehmung und dafür, wie die sich selbst wahrnehmen. Jeder ist ein Vorbild und jeder sollte sich dessen bewusst sein. Und das ist eine Verantwortung, aber das ist auch immer eine tolle Kraft, die man haben kann. Aber ich habe bei dem Album jetzt auch nicht versucht, mich durchgängig als krasse Bad Bitch zu inszenieren, die alles unter Kontrolle hat. Weil ich als Frau genauso auch meine verletzlichen Momente habe. Ich muss nicht die Powerfrau darstellen, sondern ich kann auch einfach eine emanzipierte Frau sein. Und das heißt, dass ich trotzdem all die Features habe, die man mit Weiblichkeit assoziiert. Und das ist Empathie, oder dass man sich auch mal emotional gibt, Emotionen zeigt und sich damit auseinandersetzt. Das macht mich nicht weniger wertvoll. Ich bin auch nicht weniger seriös, weil ich sexy bin. Man kann all diese Dinge in Einem präsentieren und eine neue Form der Weiblichkeit finden. Und das ist ein Prozess. I’m not there yet. Das wird noch dauern, bis ich alles aus mir gelöst habe, was gegen mich internalisiert ist und was ich gegen andere Leute anwende.

minutenmusik: Gab es da ein konkretes Erlebnis, das bei dir dieses Umdenken ausgelöst hat oder war das eher ein schleichender Prozess?

Alli Neumann: Es war ein schleichender Prozess über die letzten Monate und Jahre. Aber das Bezeichnendste war auf jeden Fall, andere Frauen getroffen zu haben. Wie zum Beispiel meine Managerin, die super empowernd ist und mich empowert hat bei allen Sachen – jiddisch zu singen, polnisch zu singen, über meine Queerness zu singen. Das sind alles Sachen, die ich bei mir auf dem Dorf überhaupt nicht wollte. Und das war es einfach. Von diesen Menschen bestärkt zu werden. Dann war es auch, dass ich zwei Filme hintereinander in Ostdeutschland gedreht habe und da Frauen gesehen habe, die ein ganz anderes Selbstverständnis haben. Die ganz anders mit sich umgehen lassen. Und ich fand das unglaublich inspirierend. Diese Dinge waren für mich wichtig. Und natürlich gab es auch diesen Punkt, wo ich gemerkt habe, dass die Liebe, die ich bekomme, teilweise hoch manipulativ war. Auch in Arbeitsverhältnissen, vor allem mit Männern.

minutenmusik: Ein Song ist mir noch besonders aufgefallen, sowohl lyrisch als auch musikalisch, weil er finde ich sehr vielschichtig ist. Und zwar ist das „Herzhotel“, der ja Themen wie Liebe, Verliebtsein, Beziehungsmodelle oder Polyamorie aufgreift. Ich finde die Metapher von dem „Herzhotel“ sehr schön – gibt es dazu oder zu dem Song an sich eine besondere Geschichte?

Alli Neumann: Die Idee mit diesem „Herzhotel“ gab es irgendwie schon immer. Ich hab das als Metapher auch in Gesprächen mit meinen Freunden verwendet. Ich habe mich damit beschäftigt, was „Beziehung“ eigentlich für mich bedeutet. Es gibt auch Formen von romantischen Beziehungen, in denen man sich einfach ab und zu mal sieht und trifft und Lust drauf hat und etwas unverbindlich ist und parallel vieles läuft. Und das ist alles cool und okay. Ich konnte mich auch immer gar nicht damit identifizieren, dass Liebeslieder nur auf eine Person projiziert sind. Und ich wollte für diese Form von Liebe ein Lied haben. Und das war halt nicht „Nothing Compares To You“.

minutenmusik: Also quasi der Versuch, das eigene Konzept von Liebe und Beziehung in einem Song zu verpacken?

Alli Neumann: Yes! Und das kann sich auch immer wieder ändern. Für verschiedene Lebensphasen sind einfach verschiedene Sachen richtig. Und für verschiedene Menschen sind verschiedene Sachen richtig. Aber es war mir wichtig, auch mal etwas anderes, als eine monogame Beziehung auf den Tisch gebracht zu haben.

minutenmusik: Der Sound auf deinem Album ist ja schon ein bisschen anders, als auf deinen letzten EPs. Teils reduzierter und indie-mäßiger, auf der anderen Seite aber auch tanzbarer und eingängiger. War das eine bewusste Entscheidung?

Alli Neumann: Live hat das super beeinflusst. Einfach diese Momente zu haben mit den geilen Gitarrensoli, wo alle abrocken und durchtanzen. Ich wollte nach meinem ersten richtigen Festivalsommer 2019 einfach sofort Sachen für Konzerte schreiben, die besser tanzbar sind. Das war mir wichtig. Ich habe auch ein neues Selbstbewusstsein bekommen, was meine Stimme angeht. Auch für mich ist es manchmal so, also würde ich meine eigene Stimme auf dem Anrufbeantworter hören und ich bin dann total embarassed. Und das hatte ich nach wie vor immer mit meiner Stimme. Auch weil ich von Leuten abgelehnt wurde, die gesagt haben, ich würde mich wie eine Besoffene anhören oder wie eine Kreissäge. Deshalb wollte ich meine Stimme immer verstecken und so viele Gitarren drüber legen wie es nur geht. Aber dadurch, dass andere Menschen meine Stimme embraced haben, habe ich gelernt, dass ich mich nicht verstecken muss. Deshalb wollte ich meiner Stimme auch Raum geben. Und dann war es auch so, dass ich unbedingt funky Musik brauchte, weil es war sehr trist und ich hab mich mit sehr unangenehmen Themen beschäftigt. Aber ich fand auch gerade den Ansatz von Funk gut, dass man daraus was Gutes macht. Ich kann auch in die Zukunft tanzen und so tun, als hätte ich schon das Selbstverständnis und als wäre ich schon an dem Punkt, meine neue Welt einfach zu feiern. Und die Realität, die man so mit der Musik schafft, nimmt man ja auch irgendwann an. Ich kann auch manchmal ein Lied darüber schreiben, wo ich emotional sein möchte. Und dann schreibe ich das Lied. Und wenn ich das Lied geschrieben habe und es singe, dann bin ich auf einmal da. Music is fucking magic.

minutenmusik: Dann hört man aber neben dem Funk auch viele Country-Einflüsse auf den Songs – bist du selbst Country-Fan oder wie kam es dazu?

Alli Neumann: Ich bin extremer Country-Fan und bin auch sehr großer Dolly Parton-Fan. Ich wollte aber nie Country machen. Weil ich wusste, dass so eine verstaubte, alte, konservative, weiße Musik ist, die auch für viele Menschen excluding ist – vor allem für die Black- und Queer-Community. Dann kam aber Lil Nas X. Und ich dachte: Now I can do it. Aber dann kam Corona und ich brauchte halt Funk, weil es mir selber nicht gut ging und ich etwas brauchte, was mich stärkt. Ich brauchte diesen empowernden Moment für mich und diese empowernden Studio-Sessions. Die Banjos sind drin geblieben und das Songwriting ist auch ein bisschen Country-mäßig geblieben – ich bin trotzdem ehrlich und emotional.

minutenmusik: Stand der Titel eigentlich von Anfang an fest?

Alli Neumann: Der stand nicht von Anfang an. Manche Leute haben gesagt, Songs wie „Kleinigkeit“ würden keinen Sinn machen und das könnte ich nicht singen. Das würde keiner verstehen und greifen können, wenn ich mich jetzt so schwach und gebrechlich zeige. Dann war ich so: Warte mal. Also wenn ich einmal weine, ist meine ganze Credibility als starke Frau weg? Ich lach mich tot. Und dann hab ich halt verstanden, dass ich mit dem Madonna Whore Komplex konfrontiert werde. Denn ich kann alles auf einmal sein: Sexy, seriös, traurig, schwach, mutig, ängstlich. Geht. Deswegen heißt es eigentlich „Madonna Whore Komplex“.

minutenmusik: War das auch ein Grund dafür, dass du dich entschieden hast, das Album auf deinem selbst gegründeten Label JAGA Records zu veröffentlichen?

Alli Neumann: Ich hab viel darüber geschrieben, wie es war, sich aus jahrelangen Beziehungen zu lösen, die nicht gesund waren. Aber es gab immer schon die Idee, ein eigenes Label zu haben. Also das kam nicht erst dadurch, aber es wurde immer immenser, je mehr ich konfrontiert wurde und je mehr ich mich auch befreit habe von patriarchalen Strukturen. Dann habe ich ein neues System, ein neues Netzwerk gegründet mit ganz vielen spannenden, inspirierenden Frauen und bin sehr froh, dass ich das jetzt durchziehen kann.

minutenmusik: Was die Zusammenarbeit angeht, hast du ja auch schon viele Songs zusammen mit Max Richard Leßmann zum Beispiel geschrieben. Würdest du sagen, du schreibst lieber alleine oder zusammen mit jemand anderem?

Alli Neumann: Es tut mir total gut, mit Max zu schreiben. Mit Max zu schreiben ist wie Therapie. Ich hab leider noch immer dieses dolle Ego, was mir immer sagt: Du musst deine Sachen selber schreiben. Dagegen musste ich ganz schwer ankämpfen, denn das ist eine sehr deutsche Einstellung gegenüber Musik. Wenn Leute glauben, sie könnten es alleine am besten, dann sind sie ehrlich gesagt einfach verstrahlt. Oft gibt es Menschen, die können es besser oder die können dir helfen. Egal worum es geht. Ich bin mittlerweile einfach dankbar für jeden Menschen, der sein Wissen und Können mit mir teilt und bin richtig süchtig geworden nach Zusammenarbeit und Entstehungsprozessen miteinander. In der Regel fange ich alleine an, ein Lied zu schreiben und baue das auf. Dann kämpfe ich immer sehr damit, ob ich Max anrufen muss, oder ob ich es alleine schaffe. Denn einfacher ist es, Leute schreiben zu lassen. Das sage ich ganz ehrlich. Ich hasse Lieder schreiben. Aber dann bin ich trotzdem die Künstlerin, die alles selber geschrieben haben will.

minutenmusik: Wenn man sich deine Features der letzten Jahre anschaut, fällt auf, dass viele aus dem Deutschrap kommen: Zum Beispiel Trettmann, Max Herre oder jetzt ganz frisch Nura. Hast du irgendwie eine besondere Verbindung zum Deutschrap?

Alli Neumann: Es gab hier keinen Plan. Das waren immer individuelle Song-Entscheidungen. Und menschliche Entscheidungen. Es hat sich einfach ergeben und ich fand die Lieder geil. Ich erwäge auch keine Features, weil ich ein Feature machen will, sondern gucke mir mit den Menschen den Track an und schaue, ob man eine Basis findet.

minutenmusik: Gibt es denn bestimmte Personen, mit denen du gerne mal zusammenarbeiten würdest?

Alli Neumann: Ich freue mich auf jeden Fall sehr, mal was mit Bilderbuch zu machen. Mal gucken, ob wir es hinkriegen, wir haben auch schon mal drüber geredet und was angefangen, aber dann hat es irgendwie nicht geklappt. Also wenn wir das nochmal hinkriegen, würde ich mich freuen. Dann würde ich gerne was mit Stephan Remmler machen, darauf hätte ich richtig Bock. Ich bin sehr großer Trio-Fan und für mich ist das einfach deutsche Musikgeschichte. Selbst wenn du in New York in den Plattenladen gehst, liegen da Sachen von denen.

minutenmusik: Weißt du schon, wie du deinen Release-Tag verbringst?

Alli Neumann: Wir werden auf jeden Fall eine kleine Release-Party machen, zusammen mit meiner Band. Da hab ich auch richtig Bock drauf. So langsam geht das normale Leben wieder los. Deshalb machen wir eine kleine geimpft-und-getestet-Release-Party mit ein paar Leuten.

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