American Nightmare – American Nightmare

American Nightmare - American Nightmare

Ein Comeback-Album nach sich selbst zu benennen, stellt ein selbstbewusstes Statement dar. „Wir wissen jetzt, wie wir klingen wollen“, signalisiert das. Sieben Jahre war es ruhig um die Hardcore-Punk-Band American Nightmare – zwischenzeitlich auch mal als Give Up The Ghost bekannt. Seit 2011 spielte die Band um Schreihals Wesley Eisold jedoch wieder vereinzelt Live-Shows. Mit seinem zweiten Studioalbum veröffentlicht das Quartett nun die ersten neuen Stücke Musik nach der Reunion und zeigt ganz genau, wo es lang geht und wo es hin will.

American Nightmare reden nicht um den heißen Brei herum. Die Band kommt direkt auf den Punkt. Neun Songs verteilen sich auf ihrem Zweitwerk auf gerade einmal zwanzig Minuten. Hier kann es auch mal sein, dass man knappe dreißig Sekunden drauflos prescht und alles auseinandernimmt, was sich einem in den Weg stellt. Ein Beispiel dafür ist das flotte „Dream“. Im Gegensatz dazu stehen einige etwas progressivere Hardcore-Kracher, wie „Colder Than Dead“ mit seinen hymnischen Spoken-Word-Vocals, die den Song erstaunlich eingängig klingen lassen.

Eisold beweist ebenfalls, dass er noch immer zu Höchstform auflaufen kann und in der Lage ist poetische, tiefgründige Songtexte zu schreiben, obwohl er nun schon fast vierzig Jahre jung ist. So heißt es in „The World Is Blue“: „Hell is hot but I’m keeping cool; The fire of youth burns in a world that’s blue.“ Nicht, dass sich Fall Out Boy hier erneut verleitet sehen, sich an einzelnen Textfragmenten zu bedienen.

Das American Nightmare Comeback-Album ist ein kurzer Spaß, der sehr auf seine Wurzeln fokussiert ist, es trotzdem aber schafft, nicht stumpf zu wirken. Hier wird nicht lange gefackelt. Eisold und Co. hören lieber auf ihr Herz, als auf ihren Kopf und klingen dabei erstaunlich selbstsicher. Das tut ihrem Sound extrem gut.

Das Album „American Nightmare” kannst du hier kaufen.*

Und so hört sich das an:

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American Nightmare live 2018:

02.05. – Köln, Gebäude 9
03.05. – Berlin, Bi NUU

Die Rechte für das Albumcover liegen bei Rise Records.

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