Fabrik Fabrik – Fabrik Fabrik

Fabrik Fabrik - Fabrik Fabrik

Es ist manchmal erstaunlich, wie schnell einige Bands aus dem Nichts schon ein erstes Album zusammenschustern können. Schon wenige Monate nach Gründung erscheint oftmals direkt eine Sammlung einiger Songs, die es entweder in sich hat oder absolut belanglos ist. Zu ersterer Kategorie Album gehört die selbstbetitelte Platte der Berliner Post-Hardcore-Band Fabrik Fabrik.

Die Mischung aus einprägsamen Gitarrenlinien, hämmernden Schlagzeugtakten und Screamo-Gesang, die die Band auf den neun Songs ihres Debüt spielt, sorgt dafür, dass Fans von deutschen Post-Hardcore schnell Zugang zu der Musik des Quartetts finden werden. Kleinere Spielereien mit Gitarreneffekten zwischen und während der Songs gestalten das Hören zu einem wahren Genuss. Klar gibt es auch die im Hardcore zum Standart gewordenen geachtelt- oder gesechszentelten Power-Chords – ganz ohne diese kommt man heutzutage ja kaum aus. Die schnelle Abwechslung von eben solchen Parts und heftigen Gitarrenriffs, wie zum Beispiel in „Der Tod Ist Ein Meister Aus Deutschland“, und Effektbasteleien sorgen jedoch für die nötige Abwechslung. Über die Musik legt man deutlich antifaschistische und gesellschaftskritische Texte, die nicht zu eindeutig sind und noch Interpretationsfreiraum bieten.

Fans von deutschen Post-Hardcore- und Screamo-Bands wie „FJØRT“ oder „Naechte“ sollten sich die Debüt-LP von Fabrik Fabrik mal zur Gemüte führen. Dass man danach noch von der Musik der Band loskommt ist aber nicht garantiert. Viel zu packend sind die Songs auf diesem starken Album. Echt erstaunlich, was sich in so kurzer Zeit erschaffen lässt!

Hier kann man sich das anhören!

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