Black Peaks, MTC Koeln, 24.10.2018

Black Peaks, MTC Köln, 24.10.2018

Jeder Mensch definiert Erfolg anders. In der Vergangenheit spielten Black Peaks aus Brighton schon drei Mal in Köln. Im Jahr 2015 führte es das Quartett schon als Vorgruppe von Lonely The Brave in das Kölner MTC – übrigens der einzige Club der Domstadt, den die Gruppe bislang zu sehen bekam. Seitdem beehrte die Rock-Band diesen verwinkelten Keller jährlich: Im Folgejahr erstmals als Headliner gemeinsam mit den Chaos-Corlern von Heck (RIP) und 2017 gemeinsam mit den Riff-Giganten von Bad Sign (ebenfalls: RIP). Mit dem Anfang dieses Monats erschienenen zweiten Studiolangspieler

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Disturbed – Evolution

Es ist schon ein Statement, sein siebtes Album “Evolution” zu nennen – gerade für eine alteingesessene Band wie Disturbed. Plötzlich trägt Frontmann David Draiman seine ikonischen Kinn-Piercings nicht mehr. Alles neu im Hause Disturbed?

Ein Intro “Are You Ready” zu nennen, ist entweder eine Ansage oder eine leere Versprechung. Fans von Nu-Metal denken bei diesen Worten wohl unweigerlich an das legendäre “Blind” – Intro zum Debüt der Genre-Riesen Korn. Ganz so gelungen ist der Einstieg wohl nicht, dafür bieten Disturbed aber einen passablen

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Atreyu – In Our Wake

Googlet man Atreyu und sucht nach ähnlichen Bands, erscheinen unverzüglich die richtig krassen Metalcore-Acts: All That Remains, As I Lay Dying, Killswitch Engage. Doch im Gegensatz zu diesen Genre-Vertretern gingen Atreyu schon immer weiter, was “trve Metal”-Fans wohl kaum gefallen konnten; Balladen, epische Gang-Shouts, klare Alternative-Tracks – auch das fand Platz im Metal-Gewand der Kalifornier. “In Our Wake” geht genau diesen Weg weiter und verbindet diverse Spielarten von Rock-Musik zu einem durchaus einnehmenden Werk.

Schon der Opener “In Our Wake”

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Rammstein Reise Reise

Plattenkrach: Rammstein – Reise, Reise

Eine der erfolgreichsten deutschen Exportschlager sind sie schon lange, mehr als 20 Millionen verkaufte Tonträger weltweit und vermutlich 30 Millionen gezündete Pyroeffekte  – die Rede ist von Rammstein. Eine Band, die einige abgöttig lieben und andere komplett verabscheuen. Eine Gruppe also, über die sich vortrefflich streiten lässt. Hier ist unser nächster Plattenkrach mit Rammstein – “Reise, Reise” und zwei komplett unterschiedlichen Meinungen!

Melvin: Wie soll man sich bei seiner absoluten Lieblingsband für ein Lieblingsalbum entscheiden? Für

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Black Peaks - All That Divides

Black Peaks – All That Divides

Auf seinem zweiten Album treibt das britische Post-Core-Quartett Black Peaks den eigenen bereits hochentzündlichen Sound auf den Brennpunkt zu und droht damit die gesamte Musikszene in Flammen zu setzen. Erschien im Jahr 2016 bereits das eindrucksvolle Debüt der Brightoner, folgt nun mit „All That Divides“ der Nachfolger der Gruppe, die stets zwischen krachigen Mathcore-Riffs, atmosphärischen Soundwänden und hymnischen Refrains umherirrt. Auf diesem zeigt die Band eindrucksvoll, dass auch komplexe Sechsminüter eingängig klingen können.

Dazu trägt vor allem die versierte Produktion

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Bring Me The Horizon Sempiternal

Plattenkrach: Bring Me The Horizon – Sempiternal

Entweder man liebt sie oder man hasst sie. Bring Me The Horizon sind eine Band die für viele Meinungsverschiedenheiten sorgen. Da darf die britische Gruppe in unserem Plattenkrach natürlich nicht fehlen! Zur Abwechslung sind dieses Mal beide Autoren große Fans der Band, aber die Frage nach dem Lieblingsalbum bietet trotzdem einige Streitpunkte: 

Marie: Es gab einmal eine Zeit, da war Tumblr noch cool (das Wort „cool“ ebenso) und zwischen GIFs und Fotomontagen bin ich immer wieder über eine gewisse Band mit dem Akronym BMTH gestolpert. Schließlich habe ich dann auch

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The Hirsch Effekt, Gebäude 9 Köln, 07.09.2018

The Hirsch Effekt, Gebäude 9 Köln, 07.09.2018

Jubiläums-Tourneen sind kein wirklich neues Ding. Es liegt ja auch nahe, einige Konzerte mit Blick auf die Vergangenheit zu spielen, wenn ein Künstler gerade keine neue Musik in der Pipeline hat. Die Hannoveraner Band The Hirsch Effekt gibt es bereits zehn Jahre. Sich immer in der Musik-Nerd-Sparte herumtreibend, gewann das Trio in dieser speziellen Bubble immer weiter an Popularität. Vier chaotische, dadurch aber nicht minder geniale Alben hat die Gruppe mit den sonderbaren Song- und Albumtiteln in dieser Zeitspanne bereits veröffentlicht. Nun ging es eben auf eine solche deutschlandweite

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Mantar - The Modern Art Of Setting Ablaze

Mantar – The Modern Art Of Setting Ablaze

Die nächste Genre-Überflieger-Platte stammt dann wohl von Mantar. „The Modern Art Of Setting Ablaze“ heißt das dritte Album der Bremer Band, die sich nicht so richtig einordnen lassen will. Der Gesang sagt „Black-Metal“, die Musik oft „Punk“ oder auch „Hardcore“ (auch wenn sie das nicht möchte), schielt manchmal jedoch sogar in den „Rock“ hinüber. Das Duo nennt das selber „Black Metal Doom Punk“. Sehr krachig ist die ganze Angelegenheit allemal. In zwölf Songs ziehen Mantar den Hörer mit einer gehörigen Portion Abneigung in einen bösartigen Strudel aus Gekreische

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Beartooth, Kulttempel Oberhausen, 20.08.2018

Metalcore hat es wirklich nicht leicht. Den meisten großen Bands wird wenig Innovation vorgeworfen, nur wenige Bands schaffen den großen Sprung. Wieso gelingt es gerade Beartooth, diesem angestaubten Genre so viel abzugewinnen? Woher kommt der Hype, der rasend schnell den Kulttempel an zwei aufeinander folgenden Tagen ausverkaufte?

Im sehr atmosphärischen Kulttempel fühlt man sich wirklich wie in einer Stätte irgendeiner Sekte. Skelette hängen an der Wand, riesige Heiligenbilder zieren die Fenster, der Bau erinnert an eine steinerne Kirche. Auf die Bühne dürfen zuerst Skywalker, die eine

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Pagan – Black Wash

Ein schwarzes Albumcover mit einem umgedrehten, brennenden Kreuz. “Black Wash” als Albumtitel. Eine Band, die sich mit dem englischen Wort für Heide bezeichnet. Man erwartet nun wohl keine fröhliche Platte für den nächsten Sommerurlaub, von der Band Pagan hat man jedoch bis dato noch nichts gehört. Was einem in den kommenden 11 Songs und 37 Minuten erwartet, wird man jedoch so schnell erstmal nicht vergessen.

Ein ruhig waberndes Intro wird rasch mit ersten Schrei-Ansätzen der Sängerin Nikki unterbrochen. Und schon befindet man sich mitten im alles verzehrenden Strom des Metal-Rock’n’Roll-Hybriden.

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