Interview mit Bury Tomorrow über “Black Flame” – Teil 3!

(English Version Below) Der dritte Teil des Interviews mit Bury Tomorrow hält die Sicht auf Soziale Medien und Pläne für 2019 bereit. Zudem machen Davyd und Jase klar, dass es bei Bury Tomorrow hauptsächlich um ihre Fans und Gemeinschaft geht.

minutenmusik: Es ist sicherlich gut, dass die Leute alle Lieder bereits vor den Konzerten kennen. In dem Sinne: Was haltet ihr von Streaming Anbietern wie Spotify und co.? Fluch oder Segen?

Davyd: Segen.

Jase: Ich denke, alles hat etwas Positives und Negatives. Ich denke aus unsere Sicht als Musiker in 2018 muss man das Positive davon nehmen.

Davyd: Es geht nun mal nicht zurück.

Jase: Genau. Soweit es die Musikindustrie betrifft, ist es halt wie es ist und als Band und als Unternehmen muss man sich daran anpassen. Und genau das haben wir getan und das ist eine gute Sache. Alles, was unseren Namen verbreitet, ist eine gute Sache. Ich selbst benutze Spotify und auch die anderen nutzen diverse Plattformen, also ich befürworte es.

Davyd: Jase glaubte schon immer fest daran, dass Leute eh die Lieder bei Youtube hochladen, auch wenn man es selbst nicht tut. Also mussten wir uns anpassen und es selbst tun, um dem zuvorzukommen.

Jase: Ich denke, diese Streaming Webseiten und Apps sagten in vieler Weise schon fast die Zukunft voraus. Die wussten, wie zugänglich alles sein wird. Und deshalb leben wir jetzt in einer Zeit, in der einfach alles überall zu jeder Zeit hochgeladen werden kann. Videos kommen und gehen, als gehe es niemanden etwas an. Es passt jetzt, aber es gab Jahre, da fragten alle „Was macht ihr da?“. Diese Dienste wussten, dass der Inhalt in gewisser Weise an Wert verliert, weil man einfach alles online stellen kann. Wir machen nicht all unser Geld durch Streaming oder sowas …

Davyd: Verdienen wir denn überhaupt noch Geld mit Musik?

Jase: … aber das ermöglicht uns auch, Geld auf andere Weise zu verdienen. Also für 2018 denke ich, ist es perfekt.

minutenmusik: Dann gehen wir doch noch einen Schritt weiter: Soziale Medien kontrollieren ja schon auf einer gewissen Weise unser Leben. Glaubt ihr zum Beispiel, dass Leute Konzerte weniger genießen, weil sie versuchen DAS perfekte Foto oder Video zu machen?

Davyd: Das ist etwas, wozu wir alle eine etwas andere Meinung haben. Ich denke da ist nichts Falsches dabei, den Moment einzufangen. Das denke ich nicht. Ich denke aber, da ist etwas falsch, wenn man irgendwas ohne zu Fotografieren nicht mehr genießen kann. Es gibt einen Unterschied zwischen den Moment für soziale Medien aufzunehmen oder ein Lied zu filmen und irgendetwas gar nicht genießen zu können, solange man noch kein perfektes Foto geschossen hat oder ähnliches. Weißt du, als ich zu Konzerten gegangen bin als Kind – Ich bin ein alter Sack – da hatten wir keine Handys oder soziale Medien. Ich ging einfach hin, rockte auf der Bühne ab und wenn ich nach Hause kam, waren die Prellungen mein Ehrenabzeichen dieser Show. So war das. Ich glaube schon, dass etwas von dem verloren gegangen ist. Aber weißt du, wir werden niemals eine dieser Bands sein, die Leuten das Handy aus der Hand tritt. Letztendlich, wenn du jemanden auf die Bühne springen siehst, mit seinem Handy, der jedes Wort singt, denkst du „Fair Play, Kumpel“.

Jase: Es gibt echt nicht viele Dinge im Leben, über die man sich zu 100 Prozent sicher sein kann. Aber eins davon ist, dass sich Dinge ändern. So schaue ich darauf: In 2018, da ist das Teil unseres Lebens. Ich sage nicht, dass das besser oder schlechter ist, es ist einfach anders. Wenn ich etwas mag, dann realisiere ich auch immer wieder, dass anders einfach anders ist. Und das ist cool. Solange Leute glücklich sind… aber wenn es einen schlechten Einfluss auf jemanden hat, ist das traurig. Jedoch ist es eine individuelle Sache. Ich bin ganz dafür, dass Leute Spaß haben.

Davyd: Als wir auf Stage Invasion Tour in England waren, war das merkwürdig. Das war von Ort zu Ort anders. Es gab Konzerte, bei denen am Ende alle auf der Bühne waren und mit ihren Handys alles filmten. Es gab aber auch Konzerte, da war es schwer überhaupt ein Handy zu sehen, weil jeder einfach völlig durchdrehte. Das lag wohl an den unterschiedlichen Orten. Aber letztendlich ist es egal, denn jeder hatte einfach Spaß.

minutenmusik: Genau, Social Media hat ja auch wirklich gute Seiten: Zum Beispiel konntet ihr “Black Flame” gut promoten, zum Beispiel mit der Claim the Black Flame map. Werdet ihr das fortsetzen?

Jase: Jap. Wir werden diese ganze “Black Flame” Kampagne mit in 2019 nehmen, bis zum Ende. Wir haben viele Pläne für nächstes Jahr und wir werden dieses Album bis nächste Jahr hinausziehen.Und die ganze Idee hinter der Black Flame Karte ist ganz klar großartig. Die ist jetzt da und wird auch bleiben. Es ist die Position von jedem, der drauf sein wollte, zu sehen. Und um teilzunehmen, musste man sich für die Spotify Playlist eintragen, sodass wir in der Lage sind Neuigkeiten und sowas zu verbreiten. Grundsätzlich ist es einfach ein super Street Team für uns, um alle zusammen zu halten.

Davyd: Ein sichtbarer Fanclub. Manchmal glaube ich, dass wir für einige Leute ein heimliches Vergnügen sind. Ich mag das, wenn Leute sehen „Hey da ist jemand auf meiner Straße, der auch Bury Tomorrow mag, hier ist ein Freund!“.

minutenmusik: Ihr habt wirklich eine tolle Fangemeinde. Ihr versucht auch immer mit ihnen über soziale Medien in Kontakt zu bleiben. Wieso kümmert ihr euch so sehr?

Dayyd: Weil sie wir sind. Das ist wesentlich. Als wir Kinder waren sind wir alle, Daws und Jase und Dan und Jacko und ich, zu Konzerten gegangen. Wir sind alle mit Musik aufgewachsen. Wir sind alle damit aufgewachsen Metal zu lieben. Ich denke da an andere Bands und an Gespräche, die ich damals hatte, als ich zu kleinen Konzerten in meiner Heimatstadt ging. Genau das hat mich dazu gebracht auch in einer Band sein zu wollen. Das sagte ich auch letztens zu Dawson: Wenn auch nur ein Kind da draußen Bury Tomorrow mag und die nächsten Architects oder Parkway Drive wird, dann haben wir unser Ziel erreicht. Das ist, warum ich mich kümmere, denn ich weiß genau was das damals für mich bedeutete.

Jase: Da stimme ich zu. Mir fiel das nie schwer, ich bin schon immer für unsere sozialen Medien zuständig und ich genieße es. Das gibt dem Ganzen eine Bedeutung. Wir genießen es auch zu touren. Ich denke, in den ersten zwei Jahren hat uns das vielleicht noch nicht so sehr gekümmert und wir amüsierten uns einfach nur gut. Wir machten einfach unser eigenes Ding, tranken viel, unsere Stimmen waren egal und so weiter. Aber dann, das war sobald wir “Union Of Crowns” veröffentlichten und die ganze Reise begann, wollten wir das ernst nehmen. Und wenn man etwas ernst nehmen will, dann braucht es eine Bedeutung. Und um diese Bedeutung zu sehen, war es notwendig wirklich offen in den sozialen Medien zu sein. Das ist eine Selbstverständlichkeit. Es gibt keine größere Bedeutung hinter dieser Band. Diese Band ist nur da für ihre Fans. Wenn ihr aufhört uns zu mögen, dann hören wir auch auf. So einfach ist das.

Davyd: Ich mag es auch in den sozialen Medien zu sehen, dass wir eine Gemeinschaft kreiert haben, in der sich gegenseitig geholfen wird. Zum Beispiel sind viele Konzerte dieser Tour ausverkauft, oder sind kurz davor und ich habe Fans gesehen, die tweeten: „Hey, passt auf, die Show ist fast ausverkauft, aber wenn jemand gerade kein Geld hat, dann kauf ich ihm/ihr das Ticket und er/sie zahlt es später zurück!“ Auch gestern war es so, dass jemand ein Ticket übrig hatte und ich dann vorgeschlagen habe seinen Freund auf die Gästeliste zu schreiben, damit er das Ticket jemandem draußen in der Schlange geben kann. So etwas mag ich lieber, als Leute dazu zu inspirieren Großes zu tun. Es sind die kleinen Dinge die zählen. Es sind die kleinen Dinge, die einen Tag zu einem guten Tag machen. Und ich denke das ist etwas, wodrin unsere Fans wirklich gut sind. Wenn man mal bedenkt, in England haben wir Fans, die zu jeder Show kommen, langlebige Freunde sind und sich durch Bury Tomorrow kennen. Das ist erstaunend. Das ist das was ich am meisten an der Art, in der wir uns präsentieren, liebe: Die Art und Weise wie wir mit unseren Fans und Freunden umgehen. Immer wieder predigen wir, dass wir eine Familie sind und ich denke, dass wir das mit unserer Einstellung auch festigen.

minutenmusik: Das ist auch so. Ich habe jetzt noch eine letzte Frage für euch: Schauen wir mal etwas in die Zukunft, was plant ihr da so?

Jase: Wir werden sehr viel Touren nächstes Jahr. Wir wollen hier nächstes  Jahr auf jeden Fall wieder Headlinen. Im August werden wir ein paar Festivals spielen, denn dieses Jahr haben wir die Juni und Juli Festivals gespielt. Und wie ich bereits gesagt habe, wollen wir die “Black Flame” Kampagne so lange wie es geht ausbreiten. Mit etwas Glück bedeutet das B-Sides und all diese Dinge. Wir haben auch noch Material aus dem Studio, das wir noch nicht veröffentlicht haben. Es gibt noch so viel und wir wollen, dass das Album erinnerungswürdig wird. Wir wollen noch nicht anfangen, ein neues Album zu schreiben. Wir haben so viel Arbeit und Mühe in “Black Flame” gesteckt und da steckt so eine große Message hinter, dass es einfach ausgedehnt werden muss. Also, erwartet einiges!

Davyd: Wäre es nicht auch interessant, wenn wir ein Video machen würden, in dem wir darüber sprechen, was “Black Flame” bedeutet und dazu Studio Material einbringen? Wer weiß?

Jase: Da kommt wirklich noch eine Menge cooles Zeug. Wir machen auch grad ein Video, filmen viel Material. Das wird eine große Zusammenarbeit von cleveren Menschen, die was Cooles kreieren. Ich freue mich drauf.

Davyd: Wir freuen uns sehr drauf!

minutenmusik: Wir freuen uns auch! Vielen Dank für eure Zeit.

Nach drei Teilen ist unser Interview mit Bury Tomorrow auch schon vorbei. Wie das Konzert im Anschluss war, erfahrt ihr hier.

Hier geht es zu Teil 1 des Interviews!
Und hier zu Teil 2!

Und so hört sich das an:

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Bury Tomorrow live 2018:

07.12. – Wiesbaden, Schlachthof
08.12. – Köln, Essigfabrik

Die Bildrechte liegen bei Sony Music

Original English version:

minutenmusik: What do you think about Streaming (like Spotify)? Is it a blessing or a course?

Davyd: Blessing.

Jase: I mean everything’s got its positives and negatives. I think from our point of view as musicians in 2018 you just gotta take the positives from it. I mean, you know, we …

Davyd: It’s not going back, is it?

Jase: No, as far as the music industry concerned, it is what it is and you as a band and as a business have to adapt to that. And that’s what we’ve done, so it’s only a good thing. Anything that gets our name out there is a good thing. I use spotify and the other guys too, or other sort of platforms, so I back it. I think it’s a good thing.

Davyd: Jase has always been a firm believer that people are gonna put songs on youtube even though you don’t put them out there, so: We have to adapt and get ahead of that, doing it yourself.

Jase: I think in many ways a lot of there streaming websites and streaming apps, they almost predicted the future. They knew how accessible everything was going to get and how open the eye would be. And therefore now we’re in a time where we can put anything on anywhere at anytime, you know, videos are going back and forth like it’s nobody’s business. It fits now but I think it’s definitely a few years where everybody was like “What are you doing, what are you doing?” But they knew that content it has less value in 2018 in a way because you can just put everything online in any pint. We don’t make all of our money from streams or anything but that puts us in a position to then make money in other ways. I think for 2018 it’s perfect.

Davyd: Do we make any money from music anymore?

minutenmusik: Let’s go a little bit further and talk about social media. For example, do you think people enjoy concerts less, because they try to concentrate on making the perfect photo or video?

Davyd: This is something I think we have all a slightly different opinion on. I don’t think there is anything wrong with capturing the moment. I don’t. I think there is a little bit wrong when you can’t enjoy something without that. There is a difference between capture a moment for social media or filming a song or something like that and not enjoying something unless you get something out of it. Cause you know, when I was going to shows as a kid – I’m an old fuck – we didn’t have mobile phones and social media that you could do that. I would go, I would fucking rock out on stage and then come home and my bruises were my badge of honor of that show. That was it. And I do think there is a little bit of that that has lost, but realistically I don’t see how it makes that.. you know we never gonna be one of those bands that kicks peoples phones off their hand or stuff like that. And ultimately if you see someone jump on stage with a mobile phone and they’re singing every word and they’re filming it, for the most part like a kid got on stage last night when everyone was pulling people off, me and Jase looked at each other we we’re like “Fair fucking play mate”.

Jase: You know, there’s not many things in life that we can be completely be 100% certain of, but one of them is that things change. We can all know that that happens, and that’s kind of the way I look at it. It’s 2018, that’s part of our lives now, it’s part of it. You know, I’m not saying it’s better or worth it’s just different and the more I like it I just realise that different is just different. And that’s cool, like you know, as long as people are happy.. and if it has a negative effect on people, that’s a shame, but again, that’s an individual thing. I’m all for people enjoying themselves and if that means they enjoy themselves more in 2018 you know then cool. Do it.

Davyd: You know, when we did the stage invasion tour in england last year, that was an odd one because it was like different areas as well cause some shows, when there was a stage invasion at the end of the show, like everyone would be their mobile phones, filming everything an other shows, you would struggle to see a mobile phone, cause everyone was just going fucking nuts on stage, do you know what I mean? And I think it’s just different places and it doesn’t matter at the end of the day because everyone’s just having fun.

minutenmusik: Social Media has its advantages for sure. You started to promote “Black Flame” by creating the “Claim the Black Flame Map”. Will you continue doing something like this?

Jase: Yes. We’re gonna take this whole black flame campaign right into 2019 until the end. We’ve got loads of plans for next year and we’re gonna drag this record out into next year.

Davyd: Me and Jase have to buy houses, so ….

Jase: And definitely the map and it’s very idea is great. And it’s there and it’s not going anywhere and it has everybody’s location if they wanted to be on there and it’s just a great way for us to find out.. I think to sign up to the map you have to sign up to the spotify playlist, so we can email you with updates and stuff. It’s essentially an easy street team for us to keep everybody together.

Davyd: A visual fanclub as well. For a bunch of people, I sometimes think we are a little bit of a guilty pleasure, so I like it when people are like “Hey wait there’s someone down my street that also likes Bury Tomorrow, I’ll have a friend.”

minutenmusik: Yes, you have a great fanbase. You try to connect to them via social media. Why do you care so much about your fans?

Davyd: Because they’re us. Essentially that’s it. When we were kids, like the people were coming up to us, the same people that.. you know I was going to bands like Daws and Jase and Dan and Jacko, we all went to shows, we all grew up with live music, we all grew up loving metal. Realistically, I think about some other bands and some other conversations I had when I went to those small shows in my hometown and how they made me want to be in a band. I was saying this to Dawson the other day, if one kid out of this likes Bury Tomorrow and goes on to be the next Architects or Parkway Drive, then fucking aim, we’ve done our job. That’s why I care, because I know how much it would have meant to me in that kids position.

Jase: I agree. It’s all about, you know I don’t find it hard to, I’ve always run the socials for us and I enjoy it, it gives this all a meaning. It makes this all mean something. Without that none of that means anything. We enjoy touring, I think maybe in the first two years we used to have a laugh and maybe not really care about anybody else. We just kinda did our own thing, have a laugh like we used to drink a lot and not really care about our voices for blabla. And then I think as soon as we released Union really and then started in that journey, we were kinda like “okay, let’s take this seriously and if we gonna take it seriously then it needs a meaning” And if want to see that meaning then we have to be really open on our socials. So yeah, it’s just a natural thing. This band there isn’t some sort of bigger meaning to this band. This band is just for the fans. If you guys stop digging it, we will stop. It’s as simple as that.

Davyd: I really like seeing on social media as well when, I believe firmly in paying it forward, and I really like it that we’ve created a community of people that legitimately help each other. You know, I’ve seen a couple of things like particularly there’s a couple of sold out shows on this run and others are about to sell out and fans have been tweeting or post going like “Hey look, this is about to sell out, if none of you have money, I will buy you a ticket and then you can just pay me back. That sort of thing. Last night it was almost like “I’ve got an extra ticket and I was like how about I give your friend guestlist and then you can give that ticket to someone in the que that couldn’t get in to see the show. I do like that rather than inspiring someone to go out there and do something grant. It’s the small things that matter in our community. It’s the small things that just make you have a good day. And I think that that’s something our fans are really good at and knowing that everyone else in the audience is there for the same reason and just making friends. When you think about some of our UK fans, they come to every show and they’re really lifelong friends now and they met each other through Bury Tomorrow shows. I think that’s amazing, like you know. But your friends are outside of the band now but that sticks with you and I think that’s what I love most about the way that we’ve presented ourselves, in a way that we interact with our fans and friends. You know, we preach that we’re a family and I think that we really firm up that we are, you know in our attitude.

minutenmusik: I feel that too, I have a last one for today: Looking a little bit into the future, what are your plans?

Jase: We’re gonna be touring a lot next year. We wanna come back, we wanna headline next year again here for sure. We’re gonna do some august festivals next year, we did like june/july ones in 2018, so we’re gonna do that. And we’ve got plans, as I said to you before, we really want to extend this black flame campaign as long as we can and if that means the lucks, b-sides all these things that we can do, we gonna look into it and we’ve still got, we haven’t released studio footage yet, we’ve got a lot of stuff that we’re sitting on, we want to make this album something to remember, you know? we don’t just want to starting a new one. We all, we want to, we put so much time and effort into this and there’s such a message behind this record and that needs to extend as long as it can for us. So yeah, expect a lot essentially.

Davyd: It would be interesting, you know, if we would create an extended video of us talking about what this album was and maybe including some studio footage in there as well. Who knows?

Jase: Yeah, there gonna be a lot of cool stuff. We got a video for all of this right now, filming loads of content. It’s a big collaboration of a lot smart people making cool stuff. I’m excited for it.

Davyd: Very excited.

minutenmusik: I’m excited too. Thank you guys so much!

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