Interview: Smilla

Smilla_Fotocredit Springstoff

Wir haben uns mit Smilla über sein kommendes Album, Remixen und das Badner Land unterhalten!

minutenmusik: Hi Sascha, wie bist du denn in den Bereich der elektronischen Musik gekommen? Spielst du ein Instrument?

Smilla: Es gibt keinen besonderen Grund. Wir haben einfach oft die Französischen Sender oder auch HR3 Clubnight gehört. Ich fand die Beats mega geil. Das hat mich inspiriert. Außerdem habe ich früher Schlagzeug gespielt – heute schraube ich an Synthesizern 😉

minutenmusik: Gerade jetzt in der heißen Phase vor der Veröffentlichung deines Albums, wie bist du da so drauf? Ist das Ding im Kasten oder muss man hier und da noch einmal alle Daumen drücken, damit alles gut geht?

Smilla: Das Album ist im Kasten – ich bin sehr gut drauf, denn alles läuft prima. Aber klar Daumen hoch!

minutenmusik: Wie bist du auf die Idee für einen dermaßen harten Remix von Not Yet Begun zu gekommen? Sind du und Julian Maier-Hauff zufrieden mit dem Ergebnis?

Smilla: Für mich persönlich ist es ein total grooviger Remix. Auf keinen Fall hart nach meinem Empfinden. Klar ist das Ansichtssache. Der Orginaltrack ist natürlich um einiges lockerer aber eben auch kein Techno.
Die Stimme und der Beat sind eine tolle Ergänzung. Es ist ein Track bei dem man gerne mal die Augen schließt und sich treiben lässt. Mit meinem Techno-Remix sind Julian und das Label (SPRINGSTOFF) sind sehr zufrieden.

minutenmusik: Spielst du lieber in dunklen kleinen Clubs oder open-air? Wieso?

Smilla: Ich mag beides: ein dunkler Club kann, wenn alles andere passt, sehr viel Spaß machen…
Ein Open-air ist allerdings im Sommer bei geilen Wetter nicht zu übertreffen.
Sonnenschein, strahlende Gesichter, schöne Menschen mit luftiger Bekleidung, jaaaa das hat was… 😉

minutenmusik: Wo möchtest du unbedingt mal auflegen? Träumst du von dieser einen Location? Vielleicht wird dieser Traum ja bald wahr!

Smilla: Von der einen Location träume ich nicht. Es gibt einige – ich würde lügen wenn ich sagen würde, es ist die Eine.
Clubtechnisch wäre natürlich das Berghain momentan meine Nummer 1 der Deutschen Clubs.
Timewarp oder auch mal auf Ibiza wäre aber auch mega! Ich denke, da gibt es noch einige Orte an denen ich spielen will. Mal schauen wo die Reise noch hinführt!

minutenmusik: Welche Rolle spielt Baden in deinem Leben? Bist du ein begeisterter Ski- und Mountainbikefahrer, wanderst du gerne oder was machst du sonst, wenn du nicht gerade Musik produzierst oder auflegst?

Smilla: Ich wohne hier mit meiner Familie, ich bin hier groß geworden und fühle mich wohl. Aber ehrlich gesagt, gibt es noch andere Orte wo es auch schön ist. Also Baden oder nicht Baden spielt keine Rolle. Und ja, ich fahre Mountainbike – mal mehr mal weniger. Mit meiner Familie laufen wir gerne mal ins grüne, liegt ja direkt vor uns.

Fotocredit: Springstoff.

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